Tagesgeld: Wo sich anlegen im November noch lohnt





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Zinssätze für Tagesgeld sind seit dem Auftakt des vierten Quartals weiter gesunken

Tagesgeld: Wo sich anlegen im November noch lohnt

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12.11.2013

Die Zinssätze für Tagesgeld sind seit dem Auftakt des vierten Quartals weiter gesunken. Die gute Nachricht: Da rezessionsbedingt auch die Teuerung zurückgeht erhalten Sparer bei den besten Banken am Markt immerhin einen knappen Ausgleich für die Inflation. Wer sich mit dem breiten Marktdurchschnitt zufrieden gibt verliert allerdings Geld. Die besten Tagesgeldkonten im November.

Vier Banken zahlen 1,50% für Tagesgeld

Vier Banken zahlen derzeit 1,50 Prozent für Tagesgeld und bilden damit das Spitzenquartett. Unter diesen Banken befindet sich nur eine mit deutscher Einlagensicherung ab dem ersten Euro: Die ING-DiBa zahlt Neukunden 1,50 Prozent für Beträge bis 100.000 Euro und garantiert den Sonderzins vier Monate lang. Danach gilt der reguläre, variable Zinssatz in Höhe von derzeit 1,00 Prozent. Die Zinsgutschrift erfolgt jährlich.

Auch bei der Renault Bank direkt sind 1,50 Prozent Zinsen für Tagesgeld aufgerufen. Der Zinssatz gilt für Neu- und Bestandskunden und bis zur Höchsteinlage von 1 Mio. Euro. Über die gesetzliche französische Einlagensicherung sind allerdings nur 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich.

Consors erhöht Zinsen gegen den Trend

Ein Lichtblick im ansonsten trüben Markt ist die BNP Paribas-Tochter Cortal Consors: Die Franken hoben den Tagesgeldzinssatz ihres Neukundenangebots von 1,40 auf 1,50 Prozent an. Der Sonderzins gilt für Guthabenanteile bis 50.000 Euro und wird für ein Jahr garantiert. Es handelt sich damit um die längste Zinsgarantie auf dem deutschen Markt. Die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise. Einlagen bis 100.000 Euro fallen unter die Zuständigkeit der gesetzlichen französischen Einlagensicherung. Darüber hinaus gilt die Haftungszusage des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken.

Das vierte Mitglied im Quartett ist die Rabobank-Tochter RaboDirect. 1,50 Prozent Zinsen werden Neu- und Bestandskunden und ohne Maximaleinlage eingeräumt. Die gesetzliche niederländische Einlagensicherung schützt Guthaben bis 100.000 Euro pro Kunde. RaboDirect ist im vergangenen Jahr mit großen Ambitionen ins deutsche Einlagengeschäft eingestiegen und könnte sich noch längere Zeit im vorderen Bereich der Zinsranglisten halten. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich.

Kurzläufige Festgeldanlagen als Alternative zu Tagesgeld?

Zwei weitere Tagesgeldkonten sind erwähnenswert: Die niederländische ABN Amro-Marke MoneYou zahlt 1,45 Prozent für Tagesgeld an Neu- und Bestandskunden und schreibt die Zinsen vierteljährlich gut. Die Niederländer zählen seit ihrem Markteintritt 2011 durchgängig zu den besten Anbietern am Markt.

Die Ikano Bank bietet Neu- und Bestandskunden 1,30 Prozent Zinsen bei jährlicher Zinsgutschrift. Der Zinssatz gilt für Guthabenanteile bis 100.000 Euro – so viel ist durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung pro Kunde im Ernstfall geschützt.

Achtung: Aufgrund sinkender Inflationsraten hat die EZB den Leitzins auf 0,25% gesenkt. Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie sind deshalb dringend empfehlenswert!

Alle Angaben ohne Gewähr.

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: Zinssätze für Tagesgeld, Tagesgeldvergleich, EZB den Leitzins auf 0,25% gesenkt

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