Tagesgeld: Die besten Angebote im Februar 2013





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Tagesgeldzinsen häufig unterhalb der Inflationsrate

Tagesgeld: Die besten Angebote im Februar 2013

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Die Zinssätze für Tagesgeld reichen selbst vor Steuern und bei den besten Anbietern nicht mehr für einen vollständigen Inflationsausgleich. Spätestens seit der letzten Zinssenkungswelle Anfang Februar müssen sich Sparer auf Schadensbegrenzung konzentrieren. Die lohnt sich aber: Statt 0,59% (Bundesbank-Durchschnitt) sind bis zu 2,0% für Tagesgeld noch drin. Die besten Tagesgeldzinsen im Februar 2013.

Den höchsten Zinssatz für Tagesgeld bietet derzeit die Wüstenrot direct. Neukunden erhalten 2,00 Prozent Zinsen für Beträge bis 10.000 Euro mit sechs Monaten Zinsgarantie. Die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise und die Einlagen sind über die EdB sowie die erweiterte deutsche Sicherung geschützt. Der reguläre Standardzinssatz beträgt 0,75 Prozent - nach dem Ende der Zinsgarantie ist somit ein weiterer Wechsel erforderlich.

Tagesgeld: Bei 2,00% ist Schluss

Eines der attraktivsten Angebote findet sich beim fränkischen Onlinebroker Cortal Consors. Neukunden erhalten bei der BNP-Paribas-Tochter 1,85 Prozent Zinsen für Guthabenanteile bis 50.000 Euro. Der Zinssatz wird ein Jahr lang garantiert: Kein anderes Tagesgeldkonto auf dem deutschen Markt bietet eine so lange Zinsgarantie. Außerhalb der Sonderaktion bzw. oberhalb von 50.000 Euro gilt der Bestandskundenzinssatz in Höhe von derzeit 1,00 Prozent. Anlagebeträge bis 100.000 Euro pro Kunde sind über die gesetzliche französische Einlagensicherung geschützt.

Ganz neu auf dem Markt ist das "Relax Tagesgeldkonto" der Münchner DAB bank. Seit Anfang Februar bietet die HVB-Tochter Anlagen in Tagesgeld unabhängig von einem Wertpapierdepot an. Aufgerufen sind 1,85 Prozent Zinsen für Guthabenanteile bis 50.000 Euro mit sechs Monaten Zinsgarantie. Es gilt vom ersten Euro an der Schutz der deutschen Einlagensicherung.

Tagesgeld mit Startguthaben nur noch bei der ING-DiBa

Das letzte verbliebene Neukundenangebot mit Zinsgarantie UND Startguthaben findet sich bei der ING-DiBa. Aufgerufen sind 1,75 Prozent für Beträge bis 500.000 Euro mit sechs Monaten Zinsgarantie. Wird das Tagesgeldkonto binnen vier Wochen nach der Kontoeröffnung mit mindestens 5.000 Euro bestückt, gibt es zusätzlich ein Startguthaben in Höhe von 20,00 Euro. Die ING-DiBa ist an die gesetzliche sowie die erweiterte deutsche Einlagensicherung angeschlossen und schreibt Anlagezinsen jährlich gut. Der reguläre Standardzinssatz beträgt ab dem 15.02. 1,00 Prozent und entspricht damit in etwa dem Marktdurchschnitt laut FMH. Im Januar-Monatsbericht der Bundesbank wurde für Sichteinlagen eine durchschnittliche Verzinsung in Höhe von 0,59 Prozent angegeben.

Auch bei der Sparkassentochter 1822direkt werden Neukunden mit Sonderkonditionen umworben. 1,75 Prozent für Tagesgeld bis 250.000 Euro werden bis zum 01.06. und damit für rund dreieinhalb Monate garantiert. Der reguläre Zinssatz liegt mit 0,75 recht niedrig. Die Zinsgutschrift erfolgt jährlich, die Einlagen sind über die verbundinterne Sicherungszusage des Sparkassensektors geschützt.

Ikano Bank legt "echtes" Tagesgeldkonto auf

Neu auf dem Markt ist das "Fleks Horten" Tagesgeldkonto der Ikano Bank. Aufgerufen sind 1,86 Prozent Zinsen für Guthabenanteile bis 100.000 Euro. Guthabenanteile oberhalb von 100.000 Euro werden weder verzinst noch durch eine Einlagensicherung geschützt. Bis 100.000 Euro pro Kunde greift die deutsche gesetzliche Sicherung. Eine Zinsgarantie gibt es nicht. Die Zinsen werden jährlich gutgeschrieben. Bislang beschränkte sich das Angebot der Ikano-Bank auf eine Kreditkarte mit integrierter Guthabenverzinsung. Diese wird immer noch angeboten, ist für Tagesgeld-Anleger nun aber nicht mehr erforderlich.

Das Marktumfeld hat sich seit dem Jahresbeginn deutlich eingetrübt. Die Zinssätze für Tagesgeld (und im Übrigen auch für Festgeld) sinken beharrlich weiter, obwohl weder geldpolitische Impulse der EZB noch weitere Verschärfungen am Anleihemarkt dafür herangezogen werden können. Unter Berücksichtigung der Abgeltungssteuer und 2,00 Prozent Inflationsrate ist für einen vollständigen Inflationsausgleich eine Verzinsung von rund 2,80 Prozent erforderlich. Zinssätze in dieser Höhe sind mit Tagesgeldkonten nur erhältlich, wenn zusätzlich ein Wertpapierdepot übertragen wird. Consors und DAB bank bieten in diesem Fall 3,50 Prozent.

Langfristige Festgeldanlagen sind keine Alternative, da die Zinskurve sehr flach verläuft. Für 3,00 Prozent Zinsen sind zehn Jahre Laufzeit erforderlich.

Alle Angaben ohne Gewähr.

BankingPortal24.de
20.02.2013

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: Tagesgeld, tagesgeldvergleich, kein vollständiger Inflationsausgleich

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