Tagesgeld: Im September noch gute Zinsen sichern





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Im Herbst sinken die Tagesgeldzinsen

Tagesgeld: Im September noch gute Zinsen sichern

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Die Zinsen für Tagesgeld sind im August weiter gesunken. Trotzdem können Anleger mit den besten Tagesgeldkonten am Markt noch einen knappen Inflationsausgleich erreichen. Rasch handeln ist angesagt: Für den Herbst erwarten die meisten Branchenexperten ein weiter rückläufiges Zinsniveau.

Der höchste Tagesgeldzinssatz ist derzeit bei der Wüstenrot direct erhältlich. Neukunden erhalten bei der Wüstenrot&Württembergische-Tochter 2,44 Prozent Zinsen für Beträge bis 10.000 Euro. Für größere Beträge greift der reguläre Zinssatz in Höhe von aktuell lediglich 1,11 Prozent. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben und die Einlagen sind über die gesetzliche und darüber hinaus die erweiterte deutsche Einlagensicherung geschützt.

Hohe Tagesgeldzinsen bei Banken aus den Niederlanden

Den zweithöchsten Zinssatz für Tagesgeld bietet derzeit die niederländische RaboDirect. Die Internetmarke der niederländischen Rabobank bietet Neu- und Bestandskunden 2,40 Prozent Zinsen. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich und die Kundengelder sind bis 100.000 Euro über die gesetzliche niederländische Einlagensicherung geschützt. Die Bank ist erst seit Kurzem am Markt. Der Ansturm auf das Tagesgeldkonto war so groß, dass es zwischenzeitlich zu Engpässen bei der Kontoeröffnung kam und Werbe- und Marketingmaßnahmen eingestellt wurden.

Mit der ABN-Amro-Tochter MoneYou liegt eine weitere niederländische Bank aus den Niederlanden in den Zinsranglisten ganz weit vorn. Neu- und Bestandskunden erhalten 2,35 Prozent Zinsen. Die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise. Die Kontoeröffnung kann vollständig papierlos im Internet vorgenommen werden. Niederländische Banken sind bei deutschen Sparern beliebt – wohl auch, weil die Sicherungssysteme des Nachbarlandes als ausgesprochen zuverlässig wahrgenommen werden.

2,25 Prozent mit DE-Einlagensicherung sechs Monate garantiert

Auch die GEFA-Bank ist erst vor einigen Monaten ins deutsche Einlagengeschäft eingestiegen. Die Societe-Generale-Tochter zahlt Neukunden 2,25 Prozent Zinsen und bietet eine sechsmonatige Zinsgarantie. Die Zinsen werden dem Konto jährlich gutgeschrieben. Die Mindesteinlage fällt mit 10.000 Euro höher aus als am Markt üblich. Obwohl die Muttergesellschaft in Frankreich sitzt, sind die Kundengelder vom ersten Euro an bis 250.000 Euro pro Einleger über die gesetzliche und darüber hinaus die erweiterte deutsche Einlagensicherung geschützt.

2,25 Prozent sind auch bei der vergleichsweise wenig bekannten Fidor Bank erhältlich. Das Institut investiert offenbar weniger in Werbung und Marketing als viele Konkurrenten, bietet aber attraktive und stabile Konditionen. Der Zinssatz gilt für Neu- und Bestandskunden und Anlagebeträge bis 100.000 Euro. Bis zu dieser Höhe greift im Insolvenzfall auch der Schutz der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben. Der Zinssatz liegt seit mehr als einem Jahr über der Marke von 2,20 Prozent.

Mit 2,15 Prozent liegt auch der Tagesgeldzinssatz der akf-Bank deutlich über dem Marktdurchschnitt. Das Institut tritt relativ unauffällig auf, bietet aber solide Konditionen und unterscheidet nicht zwischen Neu- und Bestandskunden. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Die Kundengelder sind über die gesetzliche deutsche Einlagensicherung geschützt.

Ausblick: Zinsgarantie lohnt sich

Der Zinssatz allein sollte in der aktuellen Marktsituation nicht den Ausschlag geben. Es ist besser, auf ein paar Basispunkte Rendite zu verzichten und stattdessen eine Zinsgarantie zu wählen. Diverse Indizien sprechen dafür, dass das Zinsniveau in den kommenden Monaten weiter sinken wird. Die EZB hat am Donnerstag den unbegrenzten Ankauf von Anleihen angekündigt. Bei einem nächsten Schritt – evtl. im Oktober – könnte sie eine neuerliche Leitzinssenkung beschließen. Begründen ließe sich dies mit der schwachen Konjunktur in der Eurozone und den rückläufigen Inflationsraten.

Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie sind Neukunden – das heißt Wechselwilligen – vorbehalten. Neben der erwähnten GEFA-Bank bietet auch die Sparkassentochter 1822direkt einen Sonderzins für Neukunden. 2,05 Prozent sind bis zum 01.02.2013 garantiert. Der Zinssatz gilt für Guthabenanteile bis 250.000 Euro. Regulär verzinst die 1822direkt Guthaben bis 500.000 Euro mit 0,90 Prozent. Die Zinsen werden jährlich gutgeschrieben. Als 100prozentige Tochter der Frankfurter Sparkasse ist die Bank an die Institutssicherung des Sparkassenverbands angeschlossen.

2,00 Prozent für ein Jahr garantiert

Auch beim Direktbank-Schwergewicht ING-DiBa findet sich derzeit ein Neukundenangebot mit Sonderkonditionen. Aufgerufen sind 2,00 Prozent Zinsen für beliebig große Anlagebeträge mit sechs Monaten Zinsgarantie. Wer binnen vier Wochen nach der Kontoeröffnung mindestens 5.000 Euro einzahlt, erhält als zusätzlichen Bonus ein Startguthaben in Höhe von 20,00 Euro. Die Zinsen werden jährlich gutgeschrieben. Die ING-DiBa ist an die gesetzliche und die erweiterte deutsche Einlagensicherung angeschlossen.

Die längste, absolute Zinsgarantie für Tagesgeld findet sich auch im September bei Cortal Consors. Neukunden erhalten ohne weitere Bedingungen 2,00 Prozent Zinsen für Guthabenanteile bis 50.000 Euro mit einem Jahr Zinsgarantie. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben. Bis 100.000 Euro greift der Schutz der gesetzlichen französischen Einlagensicherung. Für größere Beträge wäre im Ernstfall die erweiterte deutsche Einlagensicherung zuständig.

Die erste Adresse für Schnäppchenjäger ist die Bank of Scotland. Das schottische Institut hat die Neukundenaktion mit 30 Euro Startguthaben ein weiteres Mal verlängert. Der Bonus wird ohne Mindesteinzahlung in bestimmter Höhe gewährt. Neu- und Bestandskunden erhalten beim Bank of Scotland Tagesgeld derzeit 2,00 Prozent Zinsen. Die Zinsen werden jährlich gutgeschrieben und die Einlagen sind über die gesetzliche britische und die erweiterte deutsche Sicherung bis insgesamt 250.000 Euro pro Kunde abgesichert.

Alle Angaben ohne Gewähr.

BankingPortal24.de
11.09.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: Tagesggeld, Tagesgeldzinsen, Tagesgeldvergleich, September 2012, Inflationsausgleich

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