Tagesgeld: Angebote mit 2,00 Prozent plus X im August





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Tagesgeldzinsen weiter rückläufig

Tagesgeld: Angebote mit 2,00 Prozent plus X im August

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Die Zinsen für Tagesgeld sind im Sommer weiter gesunken. Auf die EZB-Leitzinssenkung um 25 Basispunkte reagierten Banken an der Spitze der Zinsranglisten genauso wie Institute aus dem Mittelfeld. An der Spitze des Marktes finden sich auffällig viele Neulinge im deutschen Einlagengeschäft sowie Banken, die vergleichsweise unbekannt sind. Der Bankingportal24.de Tagesgeldvergleich im August 2012.

Ganz vorn im Tagesgeldvergleich steht die niederländische Rabobank. Die Großbank ist seit Ende Juni mit der Internetmarke RaboDirect im deutschen Einlagengeschäft aktiv und bietet allen Kunden 2,40 Prozent Zinsen für Tagesgeld. Der Zinssatz gilt für Guthabenanteile bis 500.000 Euro (darüber: 1,70 Prozent). Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich. Über die gesetzliche niederländische Einlagensicherung sind 100.000 Euro pro Kunde zu 100 Prozent abgesichert.

Auf dem zweiten Platz liegt ebenfalls eine Bank aus den Niederlanden: MoneYou zahlt Neu- und Bestandskunden 2,35 Prozent für Tagesgeld. Das Institut ist seit Juli 2011 in Deutschland unterwegs und hat seitdem mit einer stabilen Zinspolitik überzeugt. Leitzinssenkungen wurden nie in vollem Umfang an die Kundschaft weitergereicht. Das Konto kann papierlos im Internet eröffnet werden und ist sofort nach der Registrierung für Einzahlungen freigeschaltet. Die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise. 100.000 Euro pro Kunde sind über die niederländische Sicherung geschützt.

Bei der Wüstenrot direct sind 2,44 Prozent Zinsen für Tagesgeld erhältlich. Der Zinssatz gilt allerdings ausschließlich für Neukunden und neue Einlagen sowie Beträge bis 10.000 Euro. Er wird sechs Monate garantiert. Bei größeren Beträgen und nach Ablauf der Sonderverzinsung greift der reguläre, variable Standardzinssatz in Höhe von 1,11 Prozent. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben. Über die gesetzliche und die erweiterte deutsche Einlagensicherung sind Kundengelder in praktisch unbegrenzter Höhe abgesichert.

Die GEFA-Bank zahlt ebenfalls zu den Neulingen im deutschen Einlagengeschäft. Seit April bietet sie unter anderem in Tagesgeldkonto an. Erstmalig zum 15. August senkte sie den Zinssatz für Neukunden von 2,50 auf 2,25 Prozent. Der Sonderzins wird sechs Monate lang garantiert. Die Kontoführung setzt eine Mindesteinlage in Höhe von 10.000 Euro voraus. Die Zinsen werden dem Konto jährlich gutgeschrieben. Obwohl es sich bei der GEFA-Bank um eine Tochter der französischen Grobank Societe Generale handelt, sind die Kundengelder über die gesetzliche sowie die erweiterte deutsche Einlagensicherung bis 250.000 Euro pro Kunde abgesichert.

Angebote mit mehr als 2,25 Prozent für Tagesgeld sind gut

Die Marke von 2,25 Prozent ist derzeit eine wichtige Benchmark: Nur sehr wenige Banken zahlen mehr als diesen Zinssatz. Exakt 2,25 Prozent bieten neben der GEFA-Bank unzer anderem die Fidor Bank und die Amsterdam Trade Bank. Bei beiden Instituten müssen Anleger allerdings auf eine Zinsgarantie verzichten. Das ist ein Nachteil, weil mehrere Entwicklungen darauf hindeuten, dass die EZB im Verlauf des Herbstes erneut die Zinsen senken könnte.

Erstens schwächt sich das aggregierte Wachstum in der Eurozone immer stärker ab. In Griechenland, Italien und Spanien scheint die Rezession schärfer zu verlaufen als noch zu Jahresbeginn erhofft. In Deutschland und anderen Ländern schwächt sich das Wachstum immer weiter ab. Nicht zuletzt infolge der nachlassenden konjunkturellen Dynamik sinken die Inflationsraten. Das allein macht eine Zinssenkung bereits wahrscheinlicher. Noch wahrscheinlicher wird eine weitere Lockerung der Geldpolitik mit einem Leitzins nahe 0,00 Prozent, wenn sich Änderungen bei der Zusammensetzung der Eurozone oder vergleichbare Turbulenzen ankündigen sollten.

Die Euro-Krise bleibt: Tagesgeld mit Zinsgarantie ist das Mittel der Wahl

Vor diesem Hintergrund erscheinen Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie weiterhin besonders interessant. Es kann sich lohnen, bei einem Kontowechsel auf ein paar Basispunkte zu verzichten, wenn dies mit einer möglichst langen Zinsgarantie verbunden ist. Die längste, absolute Zinsgarantie bietet Cortal Consors: 2,00 Prozent Zinsen sind bei den Franken für ein Jahr garantiert. Der Zinssatz gilt exklusiv für Neukunden und für Guthabenanteile bis 50.000 Euro.

Bei der Sparkassentochter 1822direkt erhalten Neukunden 2,05 Prozent Zinsen für Guthabenanteile bis 250.000 Euro. Der Zinssatz wird bis zum 01. Februar 2013 und damit fast sechs Monate garantiert. Die Sparkassen gelten weniger anfällig für Kapitalmarktturbulenzen, weil sie sich überwiegend über ihr Einlagengeschäft refinanzieren.

Bei der ING-DiBa sind für Neukunden 2,00 Prozent Zinsen mit sechs Monaten Zinsgarantie aufgerufen. Der Zinssatz gilt für beliebig große Anlagebeträge. Ab 5.000 Euro Ersteinlage erhalten Neukunden zusätzlich 20 Euro Bonus.

Alle Angaben ohne Gewähr.

BankingPortal24.de
21.08.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: Tagesgeld, Tagesgeldzinsen, EZB-Leitzinssenkung

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Kommentare:
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Zuni schrieb am 28.08.2012 16:06:33

Werbestopp aufgrund des großen Andrangs - Wie Bitte?

Wir reden hier doch nicht von einer Pille, welche das Leben um 10 Jahre verlängert und nur 50 EUR kostet!

Es geht schlicht um ein Tagesggeld-Produkt mit durchschnittlichem Zins, von denen es wie Sand am Meer gibt. Man schaue sich nur obige Liste an.

Alles Ausreden! Da gibt es wahrscheinlich ein anderes Problem.

bankingportal24.de schrieb am 28.08.2012 02:12:23

Die Rabobank hat mitgeteilt, dass es aufgrund des großen Andrangs zu Verzögerungen bei der Kontoeröffnung kommt. Eigener Aussage nach ist die Bank von der Zahl der Kontoeröffnungen überrascht. Um den aufgelaufenen Antragsstau abzuarbeiten und die Kapazitäten zu vergrößern, wurden bereits neue Mitarbeiter eingestellt. Zudem wurden werbliche Maßnahmen vorübergehend eingestellt. Es handelt sich nicht um den ersten Fall dieser Art. im Frühjahr hatte bereits MoneYou mit einer Überlastung zu kämpfen, weil die Kunden die Türen einrannten. Auch bei GE Capital Direkt kam es vor einigen Jahren - kurz nach dem Markteintritt – zu Engpässen.




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