Rechtsschutzversicherung | Rechtsschutzversicherung Vergleich





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Rechtsschutzversicherung

Über 12 Millionen Streitfälle werden jedes Jahr in Deutschland vor einem Gericht ausgetragen. Tendenz: steigend. Hierzulande können Rechtsstreitigkeiten ganz schnell sehr teuer werden, denn Anwälte und Gerichtsprozesse kosten Geld. Damit die Frage nach dem Recht keine Frage des Geldbeutels wird und Rechtsschutz effektiv geleistet werden kann, bieten Rechtsschutzversicherungen Rat und finanzielle Unterstützung bei der Durchsetzung der rechtlichen Interessen an.

Rechtsschutzversicherungen für jeden Bereich des Lebens

Der Alltag besteht aus der Familie und dem Beruf. Schon allein in diesen Lebensbereichen existieren zahlreiche rechtliche Fragestellungen, die oft nur mit Hilfe eines Rechtsanwalts geklärt werden können. Mögliche Rechtsfälle werden durch eine private Police und eine Berufs-Rechtsschutzversicherung abgedeckt. Die beiden Policen schließen in der Regel alle Familienmitglieder mit ein, auch Kinder über 18 Jahren, wenn sie noch kein eigenes Einkommen erzielen sowie im Haushalt lebende ältere Angehörige, wenn sie keiner eigenen Arbeit mehr nachgehen.

Neben den beiden Bereichen Familie und Beruf gibt es noch Rechtschutzpolicen für Hausbesitzer und Wohnungsmieter sowie für Verkehrs-Streitigkeiten. Der Verkehrsrechtsschutz schließt auch Delikte mit ein, an denen der Versicherte als Radfahrer oder Fußgänger beteiligt ist.



Die Policen im Detail:

Privatrechtsschutz für die ganze Familie

Mit dieser Police lassen sich unter anderem Auseinandersetzungen bei Erbstreitigkeiten klären, aber auch Einsprüche gegen zu hohe Nachzahlungsforderungen des Finanzamtes oder gegen eine fehlerhaft berechnete Rente. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Abwehr von Strafrechtsklagen Dritter.

Berufsrechtsschutz für alle Fragen des Arbeitsrechts

Diese Versicherung ist wichtig, um gegen Kündigungen und Abmahnungen des Arbeitgebers vorzugehen. Ebenso gegen Schadensersatzforderungen der Firma, bei Nichtanerkennen von Berufsausgaben durch das Finanzamt oder bei der Klage vor dem Sozialgericht, wenn nach einem Arbeitsunfall die Berufsunfähigkeit nicht anerkannt wird.

Verkehrsrechtsschutz für alle zugelassenen Fahrzeuge

Bei Rechtsauseinandersetzungen im Straßenverkehr hilft diese Versicherung weiter. Sie erstreckt sich auf alle für Familienmitglieder zugelassenen Fahrzeuge. Das schließt auch Mofas und Mopeds mit ein. Die Police kann der Versicherungsnehmer und seine Familie nutzen als Halter und Eigentümer eines Fahrzeugs, als Mieter und berechtigter Fahrer eines fremden Fahrzeugs aber auch als Fußgänger, Fahrgast und Radfahrer. Die Verkehrs-Rechtsschutzpolice kann eingesetzt werden, unter anderem, um gegen eine Werkstatt Forderungen bei einer fehlerhaften Reparatur durchzusetzen oder Einsprüche gegen Ordnungs- und Bußgelder zu erheben. Ebenso lässt sich damit die Verfolgung von Fahrerflucht oder Parkschäden abwehren.

Haus- und Wohnungs-Rechtsschutz für Mieter und Eigentümer

Diese Police bietet zum Beispiel telefonische Beratung zum Abschluss oder zur Kündigung von Mietverträgen an. Versichert ist auch ein Vorgehen gegen zu hohe Nachforderungen von Nebenkosten oder das Durchsetzen von Mietminderungen bei berechtigten Mängeln in der Wohnung. Das selbstgenutzte Objekt bzw. die Mietwohnung muss dabei im Versicherungsschein konkret benannt sein. Für andere Objekte greift der Versicherungsschutz dann nicht. Im Falle eines Umzugs sollte unbedingt die Versicherung darüber informiert werden.

Diese Leistungen bietet eine Rechtschutzversicherung

In der Regel übernimmt eine Rechtsschutzversicherung
  • die Kosten für die Beauftragung eines Anwalts,
  • die Kosten, die bei einem Gerichtsprozess entstehen können,
  • die Kosten für die Ladung von Zeugen und Sachverständigen,
  • die Kosten für Gutachten, die erstellt werden,
  • die Kosten für die Gegenseite, sofern dies erforderlich ist,
  • die Kosten für einen Prozess im Ausland.

Neben der Übernahme der finanziellen Seite bieten viele Rechtsschutzversicherungen meist eine 24-stündige telefonische Beratungshotline für die Erstberatung an. Hier kann sich der Versicherte von einem Rechtsanwalt Informationen zu seinem Rechtsfall holen und sich auch eine Empfehlung für einen spezialisierten Anwalt vor Ort geben lassen. Grundsätzlich besteht jedoch die freie Wahl bei der Anwaltssuche.

Die Kosten, die von der Rechtsschutzversicherung getragen werden, sind meist pro Rechtsfall auf eine bestimmte Summe begrenzt. Die Versicherungssummen schwanken dabei pro Schadensfall zwischen 200.000 Euro und 1.000.000 Euro. Einige Versicherungen übernehmen zusätzlich die Kosten für eine Strafkaution zwischen 50.000 und 100.000 Euro sowie Aufwendungen für die Gerichtsvollzieher und die Zwangsvollstreckung. Mit einer Versicherungssumme von rund 250.000 Euro lässt sich im Durchschnitt ein Prozess über zwei Instanzen führen. Der Geltungsbereich einer Rechtsschutzversicherung erstreckt sich auf Deutschland und Europa. Im Ausland können jedoch unter Umständen geringere Grenzen für die Kostenübernahme bestehen.

Rechtschutz - vom Streitfall bis zum Gericht

Die Rechtschutzversicherung ist immer an der Seite der Versicherten und das auch über mehrere Instanzen hinweg. Grundsätzlich wird jedoch eine Rechtsschutzversicherung immer eine Prüfung des Rechtsstreits auf Erfolgsaussichten durchführen. Das erfolgt auch im Interesse des Versicherten. Für den Fall, dass der Versicherte in einem Gerichtsprozess unterliegt, werden von der Versicherung die gesamten Kosten des Verfahrens übernommen.

Durch die zunehmende Zahl an Prozessen, die vor Gerichten geführt werden, ist eine private Rechtsschutzversicherung sehr sinnvoll, da man schnell Opfer einer Auseinandersetzung werden kann. Um nach einem Prozess nicht noch jahrelang die Kosten dafür abzahlen zu müssen, bietet eine Rechtsschutzversicherung eine günstige finanzielle Absicherung. Im Privatbereich sollte zum Zeitpunkt der Familiengründung über den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nachgedacht werden. Eine Rechtsschutzversicherung ist auch sinnvoll, wenn Wohneigentum vorhanden ist oder ein großes Vermögen, das später einmal vererbt werden soll.







Prämien und Leistungen vergleichen

In Deutschland gibt es zahlreiche Versicherungsunternehmen, die Rechtsschutzversicherungen anbieten. Beipspielhaft seien folgende Rechtsschutzversicherer genannt: Advocard, die Oerag, die ARAG, die Deurag oder die DA direkt. Grundsätzlich kann man sich von mehreren Versicherungsunternehmen ein Angebot erstellen lassen, da die Versicherungsprämien in Abhängigkeit der angebotenen Leistungen sich stark unterscheiden. Teilweise liegen die Peisunterschiede im Bereich der jährlichen Prämie bei 100 bis 200 Euro und mehr. Jeder Versicherungsnehmer hat die Möglichkeit, sich für die jeweiligen Bereiche - Privat, Beruf, Verkehr, sowie Haus und Wohnung - einzeln zu versichern. Die Kombination aller vier Bereiche in einer Police ist oft jedoch viel preiswerter.

Beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung sind auch die Versicherungsbedingungen von großer Bedeutung, denn die Versicherung übernimmt generell keine Rechtsfälle, die bereits zum Vertragsabschluss anhängig waren oder deren rechtliche Auseinandersetzung sich zu diesem Zeitpunkt angedeutet hat. Deshalb haben die meisten Versicherungen eine Wartefrist für einzelne Bereiche von 3 oder 6 Monaten in den Geschäftsbedingungen festgelegt, in denen die Leistungen der Versicherung nicht in Anspruch genommen werden können. Dies gilt zum Beispiel im Bereich des Arbeitsrechts, des Erb- und Steuerrechts oder Sozialrechtsfällen.

Kosten sparen durch Selbstbeteiligung

Um die Versicherungsprämie zu reduzieren, wurde bereits die Möglichkeit der Kombination der vier Versicherungspolicen als Komplettpaket genannt. Weitere Optionen für eine Prämienreduzierung bietet ein längerfristiger Vertragsabschluss über 5 Jahre und eine jährliche Zahlungsweise, da bei monatlicher oder vierteljährlicher Ratenzahlung meist ein Aufschlag berechnet wird. Einige Versicherungsunternehmen bieten auch einen Schadensfrei-Rabatt an, ähnlich dem Schadensfreiheitsrabatt bei Autoversicherungen. Wird zum Beispiel über einen Zeitraum von zwei Jahren die Versicherung nicht in Anspruch genommen, gewährt die Versicherung im dritten Jahr einen Beitragsrabatt bzw. eine Beitragsrückerstattung. Auch mit einer Selbstbeteiligung im Schadensfall kann die Versicherungsprämie verringert werden. Angeboten werden meist Selbstbeteiligungen von 150 oder 300 Euro. Ohne Eigenbeteiligung ist die normale Jahresversicherungsprämie zu bezahlen.

Alle diese Faktoren können die Versicherungsprämie beeinflussen. Bei einem Rechtsschutzversicherungs Vergleich sollten diese Punkte miteinander verglichen werden. Viele Websites im Internet, die Versicherungsvergleiche anbieten, fragen in einem Online-Formular die persönlichen Präferenzen für die Rechtsschutzversicherung ab und ermitteln dann den optimalen Versicherungsschutz mit der günstigsten Versicherungsprämie. Ein Abschluss der Versicherung ist bei vielen Unternehmen einfach, bequem und direkt über das Internet möglich.


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