Berufsunfähigkeitsversicherung | Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich





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Berufsunfähigkeitsversicherung - Ein wichtiges Thema

Berufsunfähigkeit (BUV) oder Erwerbsunfähigkeit führen dazu, dass der Arbeitnehmer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Ohne entsprechende Berufsunfähigkeitsversicherung hat dies ernste Folgen.

Viele Menschen sind jedoch etwas verwirrt, wenn Rententräger und Ärzte mit den Begriffen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit um sich werfen.
Denn: Was bedeutet Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit eigentlich genau? Was unterscheidet die Erwerbsunfähigkeit von der Berufsunfähigkeit?

Zu einer Berufsunfähigkeit kommt es häufig in handwerklichen Berufen wie z.B. Bäcker oder Friseuren. Die Bäcker erkranken im Laufe ihrer Berufstätigkeit an einer Mehlallergie, die Körper der Friseure reagieren allergisch auf die vielen Chemikalien, mit denen sie es während der Ausübung ihres Berufs zu tun haben. Aber nicht nur in diesen Berufen. In unserer heutigen, differenzierten und anspruchsvollen Arbeitswelt ist eine Berufsunfähigkeit vor allem durch immer weiter zunehmende psychische Erkrankungen in jedem Berufsbild denkbar. Und genau dann hat die Berufsunfähigkeit ernste Folgen: Der Arbeiter oder Angestellte kann aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls seinem aktuell ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen.



Nun sind aber Fälle denkbar, bei denen der Arbeitnehmer entweder zu 100 % einen anderen Beruf ausüben, oder zumindest teilweise einen anderen Beruf ausüben, bei dem er zum Beispiel nicht mehr mit den Allergie auslösenden Stoffen in Berührung kommt. Oder einen anderen Beruf, bei dem man, im Falle eines Unfalls, z.B. sind ein Bein oder eine Hand verloren hat, diese Körperteile gar nicht oder nur sehr eingeschränkt benötigen würde.

Mit nur einer Hand kann man zwar nicht mehr als Pianist oder als Schreiner arbeiten. Man kann aber noch in einem Büro eingesetzt werden, nachdem man auf diese Bürotätigkeit umgeschult wurde. Im angesprochenen Beispiel (verlorene Hand) meint das die Erlernung der Benutzung einer Tastatur für Einhänder. In wie weit man dann überhaupt für einen anderen Beruf geeignet ist, muss nach Erkennen der Berufsunfähigkeit durch einen Gutachter festgestellt werden.

Allerdings kann es aber auch passieren, dass ein Unfall oder eine Erkrankung zur Erwerbsunfähigkeit führt. Sind zum Beispiel die Verletzungen bei einem Unfall so schwer, dass der Arbeitnehmer hinterher keine drei Stunden am Tag mehr arbeiten kann, ist er als erwerbsunfähig einzustufen. Dies gilt auch für andere Erkrankungen, z.B. chronische Schmerzen oder psychische Erkrankungen, welche es dem Arbeitnehmer nicht mehr ermöglichen, drei Stunden am Tag eine Arbeitsleistung zu erbringen.

Wer nicht am Hungertuch nagen will, muß zwangsläufig selbst vorsorgen. Über 300.000 Berufsunfähige jedes Jahr! Kommen Sie mit 500 Euro im Monat aus? Wie geht es weiter wenn Sie morgen Berufsunfähig werden? Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine extrem wichtige Versicherung!Das Feststellen der Berufsunfähigkeit und der Erwerbsunfähigkeit ist oft ein sehr langer, manchmal jahrelang dauernder Prozess, bei dem oft nicht ein einziges Gutachten reicht. Gerade die Rententräger verschleppen diese Anträge manchmal gerne. Aber die Rententräger sind für junge Menschen, die eine Berufs- oder gar Erwerbsunfähigkeit erleiden, aus welchen Gründen auch immer, nur noch sehr bedingt zuständig. Erfolgt die Feststellung der Berufsunfähigkeit oder der Erwerbsunfähigkeit binnen der ersten fünf Jahre der Einzahlung in die Rentenversicherung, findet keine Berentung durch den Rententräger statt. Der Berufsunfähige oder Erwerbsunfähige ist dadurch auf die Grundsicherung angewiesen, welche kaum höher als das ALG II ist.

Aber auch nach Erreichen der Grenze der fünf Einzahlungsjahre ist die gesetzliche Rente im Bereich Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit mehr als dürftig und so gering, dass diese an die Grundsicherung angerechnet wird und die Grundsicherung diese Rente dann aufstockt. Es reicht aber allemal nicht mehr zum Leben, und je früher die Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit eintritt, desto mehr schaut man in die Röhre, weil man mit nur sehr wenig Geld auskommen muss. Das ist gerade dann besonders fatal, wenn man zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung seine Wohnung umbauen muss oder gar umziehen muss, da die Wohnung nicht rollstuhlgerecht ist. Auf diesen Kosten bleibt man sitzen, und niemand übernimmt sie.

Seit einigen Jahren wurden deshalb die private Berufsunfähigkeitsversicherung immer wichtiger und populärer. Hier ist man bereits vom ersten Tag einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit - optional sogar schon in der Schulzeit - für den Fall des Auftretens einer Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit versichert. Diese Berufsunfähigkeitsversicherung kann mitunter auch recht individuell gestaltet werden, je nachdem, welchen monatlichen Rentenbedarf man für sich sieht und welchen Lebensstandard man im Falle eines Falles sichern möchte.

Doch man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass nicht jede Versicherung im Bereich der Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit hält, was sie in großer Werbesprache verspricht. Die Verträge können sehr unterschiedlich geartet sein, und bevor man einen Vertrag unterschreibt, muss man unbedingt viele verschiedene Angebote miteinander verglichen haben, damit man nicht hinterher trotz Versicherung einen Nachteil in der Absicherung erleidet.

Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

Ein Berufsunfähigkeitsversicherungs Vergleich fördert die Unterschiede einzelne Berufsunfähigkeitsversicherungen in Preis und Leistungen zu Tage, insofern empfiehlt sich ein intensiver Tarifvergleich.

Es gibt Versicherungen, die leisten ab dem ersten Tag, dem sogenannten Versicherungsbeginn, andere Versicherungen leisten erst ab dem vierten Monat seit Versicherungsbeginn. Manche Versicherer verlangen vor Abschluss des Vertrages eine Gesundheitsprüfung, andere wiederum nicht. Der Markt für Versicherungen ist auch im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherungen sehr undurchsichtig und man muss sehr viel prüfen und durchdenken, bevor man seine Unterschrift unter einen Versicherungsvertrag setzt.

Manche Versicherer zahlen bei Eintreten der Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit - auch hier gibt es ja nach Versicherer wieder große Unterschiede - eine größere Summe aus, und danach eine monatliche Rente. Wie hoch die Rente und die erste "Kapitalspritze" ist, hängt auch wieder vom Vertrag ab. Deswegen: Genau hinschauen! Und bei noch etwas muss man genau hinsehen: Wie lange dauert es, bis die Versicherung auszahlt? Manche zahlen binnen kürzester Zeit aus, bei anderen dauert es Wochen bis Monate, bis die erste Überweisung endlich da ist. Dies ist natürlich in den Zeiten der finanziellen Not durch die Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit alles Andere als passend, wenn ich monatelang auf das Geld warten muss, für das ich möglicherweise jahrelang in eine Versicherung eingezahlt habe. Auch hier gilt es, das Kleingedruckte ganz genau zu lesen.



Für Beamte ist wichtig, dass beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt darauf geachtet wird, dass im Vertrag eine sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel enthalten ist. Die Berufsunfähigkeitsversicherungen bei Beamten sind ein wenig anders geartet als die Berufsunfähigkeitsversicherungen von anderen Arbeitnehmer. Hier ist es sehr sinnvoll, sich ausführlich beraten zu lassen, da im Gegensatz zu den gängigen Berufsunfähigkeitsversicherungen die Absicherung der Dienstunfähigkeit spezieller und komplexer ist. Ein sehr guter Versicherungsvertreter möchte einem übrigens nicht gleich eine Versicherung verkaufen, wenn er zu einem Beratungstermin eingeladen wird. Und dies sollten gerade Beamten nutzen, damit sie nicht ohne Absicherung dastehen, obwohl sie eingezahlt haben und nur den falschen Vertrag hatten.

An alledem kann man erkennen, wie wichtig das Thema Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit - und bei Beamten die Dienstunfähigkeit - für Jedermann ist. Denn jeder kann plötzlich von Krankheit oder Unfall betroffen werden, niemand ist davor gefeit, und je früher man vorsorgt, desto günstiger sind die Konditionen, welche man von einem guten Versicherer erhält. Um so wichtiger ist ein unabhängiger Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich im Vorfeld einer Entscheidung.

Und noch ein Tipp am Rande: Einige Versicherungsunternehmen gewähren Rabatte auf die Beiträge, die der Kunde für eine Versicherung zu leisten hat, wenn man diese Versicherung entweder per Einzugsermächtigung von seinem Girokonto abbuchen lässt. Oder wenn man die Versicherungsbeiträge mit vierteljährlichen, halbjährlichen oder gar jährlichen Rhythmus im Voraus leistet. Dies bedeutet für die Versicherungsunternehmen weniger Verwaltungsaufwand und manche geben diese eingesparten Kosten zum Teil durch Rabatte an ihre Kunden weiter. Da kann es sich finanziell ganz schön lohnen, wenn man bei den Verträgen genau hinsieht.

Aber immer darauf achten, dass es jederzeit möglich ist, die Zahlungsweise wieder zu ändern. Denn sonst kommt man eines Tages möglicherweise in Zahlungsschwierigkeiten und hat keinen Versicherungsschutz mehr, dies sollte man auf alle Fälle durch einen flexibel gehaltenen Vertrag bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, wie auch bei allen anderen Versicherungen, vermeiden. Deswegen: Immer die Augen offen halten, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. Die Versicherungen haben sehr unterschiedliche Konditionen, und manche sind eher schlecht als recht, andere sind hingegen wieder sehr gut und passen sich den eigenen Bedürfnissen an.

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