Wasserkraft






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Erneuerbare Energien im Privathaushalt

3. Wasserkraft

Die Wasserkraft - Fachjargon auch als Hydroenergie bezeichnet - beschreibt die Energie im Fluss befindlicher Wassermassen und deren Nutzung durch geeignete Technologien. Die Nutzung der Wasserkraft ist nicht neu: Schon vor vielen hundert Jahren wurde die Kraft des Wassers in Windmühlen in mechanische Energie umgewandelt.

Heute erfolgt eine Nutzung in Form elektrischer Energie durch Wasserkraftwerke.

Wasserkraft ist die derzeit wichtigste Quelle der regenerativen Energien. Weltweit werden knapp 17 Prozent der elektrischen Energie durch Wasserkraftwerke gewonnen - mehr also als durch Kernkraftwerke und Erdöl. Zum Vergleich: Sonne, Wind, Biomasse und Erdwärme kommen zusammen auf lediglich 2,1 Prozent.

In Deutschland werden etwa fünf Prozent der elektrischen Energie durch Wasserkraft gewonnen, in der Schweiz und Österreich sind es hingegen jeweils fast zwei Drittel. Diese Länder bieten aufgrund der vielen Berge und der hochliegenden Wassermassen erstklassige Möglichkeiten.

Das Prinzip von Wasserkraftwerken ist immer gleich: Wassermassen werden durch natürliche Vorgänge, wie Wind, Verdunstung und Regen in eine Hochlage geführt.

Beim kontrollierten Sammeln und Ablassen der Wassermasse aus dieser Hochlage lässt sich dann mittels Turbinen elektrische Energie gewinnen.





Weitere Stichworte zum Thema Erneuerbare Energien im Privathaushalt: Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Erdwaerme, Blockheizkraftwerke, Biogas, Holz- und Pelletheizungen, Finanzierung regenerativer Energien

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