Online Banking, Telefonbanking und Homebanking





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Online Banking

Online Banking ist sicherlich eine der größten Errungenschaften in Verbindung mit dem Internet, weil es immense Vorteile gegenüber herkömmlichen Bankkonten birgt. Zu diesen Vorteilen gehört in erster Linie die ständige Verfügbarkeit des Kontos. 24 Stunden lang können sämtliche Eigenschaften desselben, wie die Abfrage des Kontostands, das Tätigen von Überweisungen, Einrichten von Daueraufträgen und auch deren Löschung uvm. genutzt werden, ohne dass dazu der Gang zur Bank nötig wäre.

Die Voraussetzungen für dieses Online Banking sind ein PC mit Internetanschluss, ein online-fähiges Konto (oder Geschäftsgirokonto) und gültige Sicherheitsnummern wie PIN und TAN. Online Banking wird oft auch als Internet-Banking bezeichnet. Gemeint ist jedoch das Gleiche.



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Bevor wir auf die gerne eingesetzte Online Banking-Software eingehen, nachfolgend die Erklärung einiger Begriffe, die in Verbindung mit dem Online Banking genutzt werden.

CSV-Import

Umsatzübersichten können als sog. CSV- (Comma Seperated Value-) Datei in Tabellenform auf den Computer herunter geladen werden. Die Datei beinhaltet alle in der Tabelle angezeigten Daten. Die herunter geladene Datei kann in anderen Programmen weiterverarbeitet werden, bspw. in Excel. CSV-Dateien sind verschlüsselt und werden daher vom Internet Explorer nicht geöffnet. Dazu bedarf es also einer Online Banking Software.

DTA - Datenträgeraustausch

Überweisungen und Lastschriften werden in Dateiform auf Disketten oder CD-ROMs, früher auch auf Magnetbändern an die Bank eingereicht. Die Legitimation und Autorisation der Aufträge erfolgt durch einen sogenannten "Datenträgerbegleitzettel" mit Unterschrift eines Kontobevollmächtigten.

Der Aufbau der Datei ("DTAUS-Datei") ist vorgeschrieben und enthält neben den Auftraggeber- und Empfängerdaten die Auftragsart (Überweisung oder Lastschrift) sowie Summendaten zur Kontrolle.

Der Datenträgeraustausch ist neben FTAM / BCS (s.u.) vor allem bei Großunternehmen und Kommunen mit sehr vielen Aufträgen gebräuchlich.

Hacker

Das sind u.a. Menschen, die die Sicherheitsmechanismen in der Computerwelt umgehen, um böswillig Schaden anzurichten, durch Eingriffe in gesicherte Anlagen (wie des Militärs) Sicherheitsmängel aufdecken oder sich persönlich bereichern wollen. In Verbindung mit den hier beschriebenen Themen ist letzterer mit dem Begriff Hacker zu definieren.



HBCI

HBCI bedeutet Homebanking Computer Interface und ist ein offener Standard für den Bereich Electronic Banking und Kundenselbstbedienung. Er wurde von verschiedenen Bankengruppen in Deutschland entwickelt und vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) beschlossen. HBCI definiert Übertragungsprotokolle, Nachrichtenformate und Sicherheitsverfahren. Das herausragende Merkmal von HBCI ist die Bankenunabhängigkeit, die Providerunabhängigkeit und die öffentliche Verfügbarkeit des Standards.

Phishing

Wer die Internetseite seiner Bank oder Sparkasse aufruft, wird in der Regel darüber informiert, dass die Mitarbeiter der Bank niemals nach persönlichen Daten des Kontoinhabers wie PIN und TAN fragen werden, weder persönlich, noch in Emails. Der Hintergrund ist, dass mittels Phishing (aus dem Englischen zusammen gesetzt aus Password fishing, also dem Angeln nach Passwörtern) Online-Kunden oft aufgefordert werden, Ihre Pin und TAN preiszugeben. Dieses Phishing geschieht mit gefälschten Emails, die die Bank als Absender angeben. Antwortet der Kunde auf diese Mails mit der Herausgabe der gewünschten Daten, werden diese zum Plündern seines Kontos benutzt. Daher auch an dieser Stelle die Warnung: Geben Sie niemals Ihre PIN und TANS an Dritte weiter.

PIN

PIN bedeutet Persönliche Identifikations Nummer. Dies ist eine 5-stellige Zahl, die neben der 10-stelligen Kontonummer zum Einloggen auf das Online-Konto benötigt wird.

TAN

TAN bedeutet Trans Aktions Nummer und ist mit einer digitalen Unterschrift zu vergleichen. Mit der 6-stelligen TAN, die einem TAN-Block aus 100 Nummern entnommen wird, werden alle Transaktionen wie Überweisungen etc. gültig gemacht. Die meisten Banken geben vor, welche Nummer aus der TAN-Liste zu verwenden ist, um die Sicherheit zu erhöhen. Ist eine TAN-Liste aufgebraucht, wird von der Bank automatisch eine neue zugestellt. Um diese zu aktivieren, wird eine Nummer aus der alten, sowie eine aus der neuen Liste benötigt.

Mobile TAN

Die Sicherheit im Internet-Banking nimmt angesichts der aktuellen Phishing-Attacken einen hohen Stellenwert ein. Mit einer mobilen TAN wird ein Verfahren angeboten, das den aktuellen hohen Sicherheitsansprüchen genügt und zudem komfortabel in der Nutzung ist. Es werden keine TAN-Bögen mehr benötigt, der Kunde ist beim Erledigen der Bankgeschäfte unabhängig von Zeit und Ort und kann sich auf einen hohen Sicherheitsstandard verlassen. Wesentlicher Vorteil der mobilen TAN: Angreifer haben keine Möglichkeit mehr, die TAN auszuspionieren. Diese wird speziell für einen bestimmten Geschäftsvorfall, wie zum Beispiel eine Überweisung, generiert und via SMS aufs Handy geschickt. Zur Sicherheit werden in der SMS zusätzlich die Empfängerkontonummer und der Betrag mitgeschickt.

Online Banking-Software

Für den Zugriff auf ein Online-Konto ist keine spezielle Software notwendig. Der Browser wird gestartet und die Verbindung mit dem Internet hergestellt. Die Website der Konto führenden Bank wird aufgerufen, und dann folgt auch schon die Sicherheitsabfrage mit Eingabe der Kontonummer und (meistens) der PIN. Hier können alle gewünschten Aktionen angeklickt und ausgeführt werden.

Wer sein Online-Konto oft und komfortabel nutzen möchte, für den ist eine spezielle Online Banking-Software ratsam. Verschiedene Anbieter stellen diese zur Verfügung, manchmal sogar zum kostenlosen Herunterladen. Folgende Programme sind empfehlenswert:

  • T-Online Banking
  • WISO Mein Geld
  • Quicken
  • StarMoney
  • GnuCash
  • Hibiscus

Wer auf dem neuesten Stand sein möchte, sucht nach einer Online Banking-Software, die den HBCI-Standard unterstützt und sowohl mit Chipkarten als auch mit Schlüsseldisketten umgehen kann, z.B. Hibiscus. Das HBCI+-Verfahren mit PIN und TAN unterstützt die Software ebenfalls. Dabei lassen sich verfügbare Konten abrufen und deren Salden sowie Umsätze anzeigen. Einzel- und Sammel-Überweisungen, sowie -Lastschriften lassen sich ebenso durchführen wie das Anlegen oder Ändern von Daueraufträgen. Außerdem werden die verbrauchten TANs gespeichert, und das Programm merkt sich die PIN pro Sitzung. Ferner ist der CSV-Import von Umsätzen und Adressen möglich. Die Synchronisation lässt sich darüber hinaus pro Konto konfigurieren.

Sicherheit beim Online Banking

Niemand ist vor Hackern absolut sicher, wenn er in sein Online-Konto eingeloggt ist. Außerdem gibt es zahlreiche Versuche fragwürdiger Individuen, den Kunden ihre Sicherheitsnummern abzuluchsen, um Zugriff auf ihre Konten zu erlangen (Phishing). Sicherheit ist also ein begehrter Zustand, die beim Benutzen einer Online Banking-Software zweifellos höher ist als beim "gewöhnlichen" Online Banking. Die zurzeit sicherste Lösung besteht in der Nutzung einer HBCI-Chipkarte mit einem Chipkartenleser, der die sichere PIN-Eingabe (Sicherheitsklasse 2 oder höher) unterstützt. Bei diesem Verfahren kann weder der kryptographische Schlüssel der Karte ausgelesen werden, noch ist das Belauschen der PIN-Eingabe möglich. Phishing ist bei diesem Verfahren ebenfalls prinzipiell nicht möglich, da man zum erfolgreichen Ausführen einer Transaktion im Besitz der elektronischen Signatur sein, also die Chipkarte besitzen muss.

Trotzdem bestehen bei dieser Homebanking-Methode wie auch bei allen Homebanking-Methoden noch theoretische Risiken. Der Kartenleser ist nämlich nicht in die Verschlüsselung der eigentlichen Überweisung involviert, sondern verschlüsselt lediglich die vom Homebanking-Programm erzeugte Signatur der Überweisung. Falls nun das eigentliche Homebanking-Programm durch einen Angreifer manipuliert wurde, könnte dieses statt des angezeigten und erteilten Auftrags einen veränderten Auftrag signieren und an den Bankserver schicken. Genauso wie die meisten Homebanking-Methoden ist auch Homebanking per HBCI nur unter der Annahme möglich, dass das verwendete Homebanking-Programm auf dem PC nicht durch Angreifer manipuliert werden konnte.



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