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Mittelfristige Geldanlagen
Während Aktienfonds durch ihre Volatilität zu den langfristigen Geldanlageformen gehören, sind Produkte mit weniger lebhaften Kursverläufen als mittelfristig oder kurzfristig zu betrachten. Dazu gehören Rentenfonds, Mischfonds (Rentenfonds mit geringerem bis mittlerem Aktienanteil) und Immobilienfonds. Außerdem findet man in der Rubrik "Mittelfristige Geldanlagen" die Finanzierungsschätze, Bundeschatzbriefe und Sparbriefe.
Mittelfristige Geldanlagen Vergleich
Bitte beachten Sie, dass es bei einzelnen Produkten Einschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit gibt. Näheres hierzu finden Sie in der jeweiligen Produktinformation.
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| Credit Europe Bank N.V. - Niederl. Deutschland Credit Europe Festgeld (mittelfristig) 1. | 3.00 % | 3 Jahre | 2500.00 EUR |   | | 

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| Bundeswertpapierverwaltung Finanzierungsschätze (2 Jahre) 2. | 1.85 % | 2 Jahre | 500.00 EUR |   | | 

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| Bundeswertpapierverwaltung Finanzierungsschätze (1 Jahr) 3. | 1.77 % | 1 Jahre | 500.00 EUR |   | |
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Finanzierungsschätze
Finanzierungsschätze sind Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland, die nicht an der Börse gehandelt werden. Aufgrund der Art, wie die Zinsen vergütet werden, zählen sie zu den "Abgezinsten Wertpapieren". Der Begriff "abgezinst" bezeichnet die Rückgabe von investiertem Kapital zu einem festgelegten Zeitpunkt plus eines Kaufpreises bei Fälligkeit. Die Mindesteinlage beträgt 500 €, für die der Käufer (Beispiel) nur 462,96 € zahlt, weil das Papier abgezinst ist. Nach Ende der Laufzeit wird der Kaufpreis zurück erstattet. Zusammen mit den erwirtschafteten Zinsen werden 500 € gutgeschrieben. Die Laufzeit beträgt 1 oder 2 Jahre, und wer sich dafür entscheidet sollte wissen, dass es keine Möglichkeit gibt, vorzeitig an das eingesetzte Kapital heran zu kommen. Dafür ist die Geldanlage risikofrei und kostet keine Gebühren, wenn mit der Transaktion die Bundeswertpapier-Verwaltung beauftragt wird. Übernimmt indes die Hausbank die Verwaltung (Überweisung der Zinsen; Einlösung bei Fälligkeit), ist es nicht mehr umsonst.
Die Zinsen unterliegen zurzeit noch der Einkommensteuer (ab 2009 der Abgeltungssteuer) und müssen mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden, wenn die Erträge die Höhe des Freibetrags übersteigen. Wer mehr darüber wissen möchte, befragt folgende Stelle:
Informationsdienst für Bundeswertpapiere Lurgiallee 5 60295 Frankfurt/Main
Telefon: (069) 95 11 42 69 Telefax: (069) 95 11 41 60
Automatischer Ansagedienst der aktuellen Konditionen Telefon: (069) 95 11 41 59
Faxabrufservice:
Aktuelle Konditionen: (069) 25 70 20 010 (1 Seite) Kurse und Renditen: (069) 25 70 20 012 (2 Seiten)
Bundesschatzbriefe
Bundesschatzbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere des Bundes, die nicht an der Börse gehandelt werden. Die Zinssätze der Papiere steigen über die Laufzeit von Jahr zu Jahr an. Über den Gesamtzeitraum liegt die Rendite vor Steuern derzeit durchschnittlich bei etwa 4 % Prozent per anno.
Ein Bundesschatzbrief ist bereits für 50 Euro erhältlich. Verwaltung und Handel des Wertpapiers, zum Beispiel der Umtausch gegen ein Papier mit besseren Renditen, wird in der Regel im Filialgeschäft gegen eine Verwaltungsgebühr erledigt. Wer es kostenlos haben möchte, arbeitet mit der Deutschen Finanzagentur des Bundes zusammen. Die komplette Verwaltung (Kauf/Verkauf/Umtausch/Vorzeitige Rückgabe von Bundesschatzbriefen) kann dann über Internet-Banking und per Briefpost erfolgen.
Es gibt zwei Arten von Bundesschatzbriefen
Typ A Die Laufzeit beträgt 6 Jahre. Die Zinsen werden am Ende jedes Laufzeitjahres ausgezahlt und sind zum Zeitpunkt der Zinszahlung steuerpflichtig. Dies ist angenehmer als zum Beispiel die am Ende der Laufzeit im Ganzen fällig werdenden Gewinne, wie zum Beispiel bei Fonds oder dem oben erwähnten Finanzierungsschatz, weil sich die Versteuerung auf die Laufzeit verteilt und - wenn niedrig genug - die Hürde über den Freistellungsauftrag nicht schafft. Auf Wunsch kann auch die Wiederanlage der Zinsen in neue Bundesschatzbriefe vereinbart werden.
Typ B Hier beträgt die Laufzeit 7 Jahre. Die Zinsen werden erst am Laufzeitende zusammen mit der Rückzahlung des Nennwertes (Geldanlagebetrags) ausgezahlt. Damit ist der Gesamtbetrag der Zinsen bei Fälligkeit steuerpflichtig.
Zinsen Bei beiden Typen steigen die Zinsen progressiv, das heißt, dass in den Anfangsjahren weniger Zinsen gezahlt werden als am Ende. Dies soll Anreize verschaffen, die Bundesschatzbriefe bis zum Ende der Laufzeit zu halten. Fahren die Wertpapiere genug Zinsen ein, so dass der Freibetrag ausgeschöpft wird, muss der Mehrbetrag voll mit der Kapitalertragssteuer versteuert werden.
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