Investmentbanken






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Investmentbanken




Investmentbanken im klassischen Sinne sind ausschließlich im Kapitalmarktgeschäft tätig. Sie vergeben keine Kredite an Privatpersonen oder Unternehmen und bieten auch keine Produkte im Zahlungsverkehr an.

Ihr Geschäftsfeld besteht ausschließlich aus Transaktionen und deren Begleitung, Vorbereitung und Beratung am Kapitalmarkt. Typische Geschäftsfelder von Investmentbanken sind das Verbriefungsgeschäft, die Konsortialführung bei Börsengängen und die Emission strukturierter Produkte.

Klassische Investmentbanken galten vor der Finanzkrise im Jahr 2008 als die Königsdisziplin des Finanzsektors. Nach dem Zusammenbruch mehrerer Institute hat sich dieses Bild allerdings etwas gewandelt. Kritiker werfen Investmentbanken vor, keinen Mehrwert für die wirtschaftliche Entwicklung zu leisten und ausschließlich Gewinne durch das Umleiten von Kapitalströmen zu erzielen.

Befürworter von Investmentbanken sehen in ihnen eine ideale Instanz für die Allokation gesamtwirtschaftlicher Risiken.

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