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Kreditderivate


Allgemein a) Finanzkontrakte, die es ermöglichen, b) die Kreditrisiken c) eines fest abgegrenzten Darlehnspools (nämlich eines Korbs mit einer begrenzten Anzahl von Krediten an genau bezeichnete Kreditnehmer) d) vom Finanzierungsvorgang zu trennen und e) die Risiken handelbar zu machen (sie auszuplazieren; place out). - Die Marktfähigkeit erfordert ein hohes Mass an Standardisierung der Kontrakte, was zumeist durch Bezugnahme auf Musterverträge der International Swaps and Derivatives Association geschieht. Zudem bestimmen Kreditderivate die Höhe der vereinbarten Ausgleichszahlung unabhängig vom tatsächlichen Schaden, den ein Sicherungsnehmer (floating rate payer) erleidet; damit entfällt eine einzelne Schadensprüfung. - Entwickelte Märkte für den Transfer von Kreditrisiken tragen zur Stabilität des internationalen Finanzsystems wesentlich bei. Sie steigern auch die Durchsichtigkeit innert der Banken, weil so Kreditrisiken infolge ihrer Marktfähigkeit und Handelbarkeit verlässlich zu bewerten und anpassungsfähiger mit den Marktgegebenheiten abzustimmen sind. – Siehe Credit Default Swap, Credit Linked Notes, Kreditrisiken, Kreditverbriefung, Risikotransformation, bankliche, Risk Taker, Total Return Swap, Verbriefungsstruktur. engl. credit derivates
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