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Prepaid Kreditkarten werden billiger und besser

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Prepaid Kreditkarten werden preisgünstiger und reifen technisch aus. Die Anbieter sprechen längst nicht mehr nur Verbraucher mit beschädigter Bonität an: Jugendliche gehören ebenso zur Zielgruppe wie disziplinierte Konsumenten und all jene, die sich vor Schaden durch Kreditkartenmissbrauch sorgen.

Noch kurz nach der Jahrtausendwende waren Prepaid Kreditkarten ausschließlich im Hochpreissegment angesiedelt: Die Jahresgebühr überstieg häufig 100 Euro und kostenlose Barverfügungen oder Auslandszahlungen waren nicht möglich. Das hat sich grundlegend geändert: Mittlerweile sind "pay before"-Kreditkarten mit und ohne angebundenes Girokonto zu geringen oder gar keinen Fixkosten erhältlich.

Kostenloses Girokonto inklusive Prepaid Kreditkarte

Die Wüstenrot direct verkauft eine Prepaid VISA zusammen mit einem Girokonto. Für beides fallen keine Fixkosten an. Die Prepaid Kreditkarte ermöglicht 24 kostenlose Barverfügungen pro Jahr weltweit. Auch die Fidor Bank verkauft ihr Girokonto inklusive Prepaid MasterCard derzeit ohne Fixkosten.

Die Kalixa Pay Prepaid MasterCard wird von der britischen Kalixa Pay Limited ausgegeben. Der einmalige Bezugspreis beträgt knapp 10,00 Euro, laufende Kosten fallen nicht an. Barverfügungen kosten im Inland 1,75 Euro und im Ausland 2,25 Euro. Kalixa Pay Limited ist keine Bank, sondern wird nach den E-Geld-Richtlinien beaufsichtigt. E-Geld-Institute dürfen die Kundengelder nur in sichere Anlagen investieren und unterliegen diesbezüglich einer strengen Aufsicht. Anschluss an eine Einlagensicherung besteht aber nicht.

Prepaid Kreditkarten bei allen Großbanken

Auch die großen Banken sind mittlerweile auf den Zug aufgesprungen. Die Commerzbank verlangt für ihre MasterCard 29,90 Euro, die HypoVereinsbank stellt Inhabern ihrer Prepaid Kreditkarte im ersten Jahr 35,00 und ab dem zweiten Jahr 20,00 Euro in Rechnung. Die Postbank verlangt 22,00 Euro.

Prepaid Kreditkarten sind auf dem europäischen Markt ausschließlich als VISA oder MasterCard erhältlich – American Express und Diners Club rechnen ihre Karten selbst und im Charge-Modus ab und räumen dem Karteninhaber dadurch immer einen Kredit ein. Bei Karten von VISA und MasterCard legt die ausgebende Bank die Konditionen und die Abrechnungsmodalitäten fest.

Prepaid Kreditkarten werden im "pay before"-Modus abgerechnet: Bargeldlose Zahlungen und Barverfügungen können nur innerhalb des zuvor aufgeladenen Guthabens vorgenommen werden. Reicht dieses nicht aus, wird die Transaktion zurückgewiesen. Aufladungen sind mittlerweile nicht mehr nur via Banküberweisung, sondern auch per Paypal, sofortüberweisung.de, moneybookers etc. möglich. Einige Karten können auch mit paysafe-Cards aufgeladen werden: Auf diesem Wege lässt sich physisches Bargeld in Kartenguthaben umwandeln.

Einsatz bei Hotels und Autovermietern möglich?

Auch im Hinblick auf sonstige technische Ausstattungsmerkmale stehen Prepaid Kreditkarten konventionellen Karten in Nichts mehr nach. Die Ausstattung mit einem EMV-Chip ist ebenso Standard wie die Teilnahme an 3-D-Secure-Verfahren und immer häufiger auch NFC-Chips zum kontaktlosen Zahlen.

Der größte Kritikpunkt ist ein Vorurteil: So wird nicht zuletzt in Internetforen immer wieder behauptet, Prepaid Kreditkarten seien bei Hotels und Autovermietungen nicht willkommen. Diese Auffassung entspringt einem Missverständnis: Hotels und Autovermieter blocken zusätzlich zum Zahlbetrag eine Kaution, die das Mehrfache des Zahlbetrages erreichen kann und auf Kartenrechnungen nicht ersichtlich ist. Reicht das Guthaben nicht für Zahlbetrag und Kaution, wird die Transaktion abgelehnt.

Alle Angaben ohne Gewähr.

BankingPortal24.de
26.11.2013

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: Prepaid Kreditkarten werden preisgünstiger, technisch besser

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Kommentare:
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zuni schrieb am 27.11.2013 15:24:30

Heutzutage sind doch etliche dieser Prepaid-Karten mittlerweile auch hochgeprägt, oder?

hans schrieb am 27.11.2013 14:25:22

ich glaube nicht dass das aussehen der kreditkarte über den vertragsabschluss entscheidet. wenn die autovermieter sich über die bonität informieren wollten würden sie wie andere handelsunternehmen auch eine schufa-auskunft einholen. Was sagt die Kreditkarte schon über Zahlungsprobleme aus?

Stephan Wembacher schrieb am 27.11.2013 08:28:38

Prepaid Kreditkarten werden zwar theoretisch bei ausreichendem Guthaben von Hotels, Autovernietungen, Fluglinien, etc. bei ausreichendem Guthaben akzeptiert, das Problem ist aber der Mitarbeiter, der die Karten ohne Hochprägung als Prepaidkarte erkennen kann und dann die Karte erst gar nicht annimmt. Oder würden Sie jmd. mit Zahlungsproblemen Ihr Auto vermieten und dann auf dem Schaden sitzen bleiben? Oder als Hotelier Ihre Minibar öffnen?




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