Zwangshypothek im Anmarsch: Wozu der Zensus 2011 wirklich dient





   Empfehlung der Redaktion:



   Empfehlung der Redaktion:






Wie der Staat sich auf Kosten der Eigentümer sanieren könnte

Zwangshypothek im Anmarsch: Wozu der Zensus 2011 wirklich dient

 Ähnliche Beiträge:

Zensus 2011: Eigentum verpflichtet – so steht es im deutschen Grundgesetz. Die recht schwammig gehaltene Formulierung im Artikel 14 könnte Immobilienbesitzer in den nächsten Jahren teuer zu stehen kommen. Der anstehende Zensus 2011 stellt womöglich den ersten Schritt zu einer staatlichen Zwangshypothek dar.

Die öffentlichen Finanzen in Deutschland sind desolat. Auch die noch desolatere finanzielle Situation in Griechenland, Spanien, Irland und anderen Staaten hat daran nichts geändert. Systemkritische Experten sind sich schon lange einig: Der Staat wird seine Bankrotterklärung nur verhindern bzw. abermals hinauszögern können, indem er die Bürger enteignet.

Zwangshypothek über 900 Mrd. Euro?

Eine solche Enteignung wäre auf deutschem Boden nicht neu. Bereits 1923 und 1948 gab es staatliche Zwangshypotheken. Das könnte sich nun wiederholen. Bei einer staatlichen Zwangshypothek wird eine Grundschuld zugunsten des Staates in die Grundbücher eingetragen. Immobilienbesitzer werden somit zwangsweise verschuldet und müssen den oktroyierten Kredit abzahlen. Die Immobilienwirtschaft hat das deutsche Immobilienvermögen im Januar 2009 auf knapp 9 Billionen Euro geschätzt. Bei einer Zwangshypothek über 10 Prozent könnte sich der Staat 900 Mrd. Euro beschaffen, die er mit den Grundschulden besichern könnte.

Das Grundgesetz schützt Eigentum nicht

Rechtlich betrachtet wäre eine solche Enteignung problemlos zulässig. Das Grundgesetz regelt lediglich, dass eine Enteignung dem „Wohle der Allgemeinheit“ dienen muss, um zulässig zu sein. Ansonsten bedarf es laut Artikel 14 Absatz 3 Grundgesetz lediglich eines Gesetzes, das Art und Umfang der Enteignung regelt.

Ökonomisch betrachtet käme eine Zwangshypothek einer besonders schmerzhaften Steuer gleich. Durch die Beteiligung des Staates am Immobilienvermögen der Deutschen würde der Fiskus von Eigentümern und Mietern zusätzliche Gelder abschöpfen und sie an den Rand der Armut und darüber hinaus drängen.

Kritische Zeitgenossen halten es nicht für Zufall, dass ausgerechnet in diesem Frühjahr der Zensus 2011 stattfindet. Getarnt als Volkszählung wird das Immobilienvermögen der Republik durchleuchtet und bewertet. Mit den gewonnenen Daten lässt sich zu einem späteren Zeitpunkt eine zwangsweise Hypothek leicht umsetzen.

Bundesbank als Komplize der Zwangs-Hypothek?

Der Staat könnte bei der Massen-Enteignung die Bundesbank als Mittäter missbrauchen. Werden die im Rahmen des Zensus 2011 erhobenen Daten in einer zentralen Eigentümer-Datenbank zusammengeführt, können die Zwangshypotheken in einer Art Massenabfertigung auf Knopfdruck eingerichtet werden. Den Kapitaldienst müssten Eigentümer dann an die Bundesbank leisten.

Diese könnte die Grundschulden als Sondervermögen verwalten und dem Staat darüber Kredite in verschiedenen Währungen, darunter auch Gold, verschaffen. Durch eine entsprechende Klausel im Enteignungsgesetz kann festgelegt werden, dass die Kreditverpflichtungen an einen realen Wert gekoppelt sind und somit auch beim Kollaps der Papierwährung nicht verschwinden. Ein solcher Wert könnte zum Beispiel mit dem Goldpreis zusammenhängen und direkt von der Bundesbank festgelegt werden.

Mit einer solchen Vorgehensweise könnte der Staatsbankrott zwar nicht verhindert werden. Die Geschichte lehrt jedoch, dass fallende Systeme und Machtkomplexe bis zu ihrem vollständigen Untergang alles versuchen, um am Leben zu bleiben. Zu den üblichen Maßnahmen in einer solchen Konstellation zählt neben der Verstaatlichung von Rentenkassen auch der Zugriff auf das Immobilienvermögen der Zivilgesellschaft.



BankingPortal24.de
08.02.2011

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: zensus 2011, zwangshypothek, enteignung, eigentum, immobilien

Abrufe: 93200

RSS-Feed: RSS-Feed hier abonnierenabonnieren

Twitter: Folgen Sie bankingportal24 auf Twitterbankingportal24 folgen  |  Facebook: 

Kommentare:
Um selbst einen Kommentar zu schreiben klicken Sie hier

Träume... schrieb am 21.11.2013 07:56:03

Liebe Kara L.,

das sind Wunschträume. Derzeit arbeiten sie daran in der EU den Sack zuzumachen. Das spielt es keine Rolle ob Wiedervereinigung oder nicht. Die SPD findet den Vorschlag des IWF über eine Zwangsabgabe auf alle Vermögen in der EU sehr zielführend.
Machen wir uns nix vor, sie haben den Karren in den Dreck gefahren, einige wenige haben prächtig daran verdient, und das EU Volk wird ihn wieder rausziehen müssen, koste es was wolle!

Kara L. schrieb am 21.11.2013 05:54:47

Ohne Geltungsbereich hat kein Gesetz Gültigkeit! Derzeit wird eine Dissertation von Frau Constanze Paffrath in Deen Haag geprüft, aus der hervor geht, dass es kein vereintes Deutschland gibt...die Wiedervereinigung ist hinfällig.
Hierzu gab es bereits Anfang der 90er Jahre ein entsprechendes Urteil. Dieses ist im Netz zu finden, per Handy ist es mir jetzt zu umständlich, selbst zu suchen und zu verlinken.

Lynn schrieb am 25.04.2012 13:42:21

Kommentar von top bei Astrologieklassisch:

http://astrologieklassisch.wordpress.com/2012/04/23/irland-unter-hammer-des-hades-brullt-nach-deutschem-geld/#comments



top
23. April 2012 um 11:18 pm
Im “Gelben Forum” las ich heute DAS (aus Fremdgehspania):

“Unter der Überschrift “Als ob nichts was macht” schreibt James Howard Kunstler zur spanischen Finanzierungskreativität:

Wie diese Woche bekannt wurde, hat Spanien auf eine Finanzierungsform zurückgegriffen, die nur von M.C. Escher entworfen sein kann.

Spaniens große Banken leihen sich Milliarden von der EZB. Dann drehen sie sich rum und borgen das Geld der spanischen Regierung, die damit eine Rettungsaktion für die spanischen Banken finanziert. Das dadurch erhaltene Geld verwenden die spanischen Banken zum Kauf von spanischen Staatsanleihen, das heißt, sie leihen es der Regierung.”

JETZT werden die ALLERLETZTEN Taschenspielertricks ausgepackt ..

Karsten Bölting schrieb am 25.04.2012 13:33:07

Die Stasi des Westens...!!Unglaublich wie wir verarscht werden. Weht euch gegen diesen Drecksverein!!!!!

King Balance schrieb am 21.08.2011 18:28:09

Das Szenario war sicher schon im Gespräch bei unsern falschen Doktoren in Berlin. Die Bankster hätten aber NIX was sie den Staat "Überweisen" könnten (Stichwort "Finanzaufsicht mit Augenmaß").

Zum Erhalt der Weltwirtschaft kann niemand ein Scheitern des Euros verantworten.

Wie jetzt: Sollte doch zumindest die SPD können!

2004: Rot-Grün lässt unter Schröder und Fischer Hedge-Fonds und Derivate zu. Die absurden Renditeziele der Finanzwirtschaft werden zur allgemeinen Richtschnur.

2005: Im CDU-SPD Koalitionsvertrag wird die Förderung des Kreditverkaufs festgeschrieben. Zudem will man nur eine "Finanzaufsicht mit Augenmaß".

Die Bundesregierung hat zur Unterstützung dieser Geschäfte sogar eine eigene Initiative auf den Weg gebracht: Die "True Sale International".

Noch Fragen?

Der Euro am Abgrund - Wie Deutschland und Griechenland die Euro Krise auslösen!
http://kingbalance.blogspot.com/2011/06/der-euro-am-abgrund-wie-deutschland-und.html

neo schrieb am 29.07.2011 12:36:28

@Pittiplatsch : begriffsduselei? von dem geld, das du auf die bank bringst, werden x% als kredit weiterverliehen. oder nicht? das verliehene geld gehört nichtmal den banken sondern dem anleger. auf der anderen seite wird natürlich uch geld nachgedruckt, das ist das was du wohl meinst. so habe ich das zumindest der doku 'money as dept' entnommen.

das alles lenkt aber vom kernproblem ab, dass schulden exponential wachsen während die wirtschaft (ups) nur linear wächst.

schaut man sich mal die entwicklung der staatsverschuldung seit den 50ern an dürfte man sehen, dass es allzulang nicht mehr gehen kann, bis es einen richtig grossen rumser tut. die werden ja immer heftiger...

Pittiplatsch schrieb am 29.07.2011 09:12:04

@neo
"was machen die banken mit dem geld? sie verleihen es an leute, damit diese sich weiterentwickeln können. (investition)"

Banken verleihen kein Geld.
Banken schöpfen Kredit unter Haltung einer Mindestreserve.
"Fraktionales Reservebanksystem". Alle Banken arbeiten so.
Der größte Teil eines Kredites ( > 90% ) besteht aus Nichts, aus
verliehener Luft auf der Basis von Sicherheiten des Kreditnehmers.
Und natürlich gegen Zinsen.

Google: secret of oz, deutsch

neo schrieb am 28.07.2011 19:22:30

es ist nur eine frage der zeit, bis das ganze system kippt. man schaue sich mal die staatsverschuldungskurve überall an. irgendwann zahlen alle mehr zinsen, als sie für die schuldenbewältigung zur verfügung haben. das grosse fragezeichen: an wen zahlen sie die zinsen? das sind die banken, die alle macht haben. lehne mich zurück und warte drauf, bis anonymous und co sich gegen die banken richten. doch die geschichte geht weiter: was machen die banken mit dem geld? sie verleihen es an leute, damit diese sich weiterentwickeln können. (investition) ich selber kenne keinen ausweg aus der situation, habe es aber soweit gesehen, dass ich mich mit gutem gewissen so wenig wie möglich an dem affentheater beteilige. ach ja, klugscheisserei, aber schon vor tausenden von jahren hat einer in ein dickes buch geschrieben, man soll keine zinsen nehmen.

Schliessmuskelfaserriss schrieb am 09.07.2011 10:44:25

Ich seh die Sache als Solches eher noch gelassen.
Ich denke das die Herren Politiker schlichtweg zu unfähig sind, Sowas auf die Beine zu stellen. Was ja schon der Umstand beweist das Sowas überhaupt nötig ist. Ich frage mich was der Wasserkopp mit den ganzen Steuereinnahmen macht (von den 40%-50% die er sich in die eigene Tasche steckt einmal abgesehen)!
Dennoch ärgert es mich das der Staat überhaupt rechtlich diese Möglichkeit ha die eigene Misswirtschaft, mal wieder, dem Bürger überzuhelfen.
Wer zieht die verantwortlichen Politiker zur Rechenschaft? Wer setzt die eventuellen Konsequenzen durch?
Ich denke das 600 überbezahlte Orgelpfeiffen im Bundestag einfach zu viel sind. Da würden es auch 60 tun. Dann hätten sie auch keine Zeit mehr in irgendwelchen Aufsichtsräten zu sitzen.
Davon ab das das Finanzloch ohne deren Gehälter onehin drastisch kleiner wäre.
Niedlich ist daran ebenfalls das die Gründe für Amokläufe in Killerspielen gesucht werden.
Ich denke solche eventuellen Aktionen sind daran eher Schuld. Jemand baut sich ein Haus als Altersvorsorge und bezahlt für sein Eigentum nochmal. Da dreht jeder durch.
Sollte dieser Zustand bei mir eintreffen kann ich auch nicht garantieren das ich nicht freidrehe. Nur das ich nicht in eine Schule gehe, sondern versuche die Verantwortlichen Verbrecher zu erwischen.
Mal sehen wie weit ich dann mit Unterstützung Anderer komme.

Neo schrieb am 09.06.2011 02:25:36

Hallo,

@sustanon, die Frage zum Staat BRD ist kompliziert.
Deutschland besitzt keine Verfassung und keinen Friedensvertrag= wir sind noch besetztes Gebiet mit Waffenstillstand.
Die "Staatsschulden" der BRD hat die Bundesfinanzagentur übernommen (89/90) und garantiert hierfür. Besagte hat die Rechtsform der GmbH!!!
Der zeitliche Ablauf der "Wiedervereinigung" hat zur Erlöschung der BRD geführt! Später wurden dann neue Gesetze erlassen, sie sind also seid 1990 komplett ungültig, wie auch alle Wahlen.

Die Verschmelzung von Staat, Polizei und Justiz sowie Medien ist kein Geheimnis.
Sämtliche Verfahren zum Thema werden verschleppt und totgeschwiegen.
Behördliche Briefe werden maschinell erstellt und sind ohne Unterschrift gültig, warum wohl? Will da etwa keiner mehr sein Handeln verantworten müssen?

Allgemeines:
Bei wem ist der Staat verschuldet? Wer erhält die Schulden mit Zins und Zinseszins zurück, ohne etwas dafür zu tun? (OK, da bedrückt jemand Papier und tippt zahlen in den PC.)

Zum Zensus:
Die Erfassung kostest Geld, aber wenn sie nichts bringt, wäre es Geldverschwendung (und alle wollen sparen). Demnach macht sie Sinn und lohnt sich. Ich denke auch, das es um eine Erfassung von Vermögenswerten der Bevölkerung geht.
Das Zensus2011-Gesetz wurde schnell beschlossen und umgesetzt, obwohl es fragwürdig ist. Wie auch immer, die BRD-GmbH Gelder dann abschöpft, es wird sich lohnen. Und Gesetze sind schnell beschlossen.

Tobias schrieb am 07.06.2011 11:01:01

So jetzt die Fakten:

1. Eine (Hyper-)Inflation startet erst dann, wenn das Vermögen des Volkes nicht mehr die Staatsschulden deckt. Dieser Prozess ist 2008 in den USA mit einem massiven Sachwertverfall gestartet. Das Volk hat nicht mehr genügend Vermögen um die Volksschulden (Staatliche und Private) zu bezahlen. Folglich wurden QE-Programme aufgelegt, um die Zahlungsfähigkeit der USA zu erhalten - verbunden mit einer massiven Dollarinflation, die sich bei uns nur schwach bemerkbar gemacht hat.

2. Die Geldmenge M3 ist in Europa seit März 2009 um 1,04% gestiegen - sieht das nach Inflation/Geldentwertung/€-Schwäche oder anderen Dingen (jedenfalls zur Zeit!!) aus?

3. Europa ist solventer als es viele denken, weil das Volk Nettovermögen hat (v.a. Deutschland und Frankreich). Folglich müsste man eine Währungsreform oder ein Anstieg der Zinsen / Inflation erst dann umsetzen, wenn die Volksschulden das Volksvermögen übersteigt (siehe Griechenland).

4. Wir leben in einer "Solidargemeinschaft". Sowohl in Deutschland als auch in Europa. Und das bedeutet Geben und Nehmen. Derjenige der hat muss geben; derjenige der nichts hat nimmt gerne. Grundsätzlich finde ich das Prinzip nicht schlecht - wenngleich ich zugeben muss, dass mittlerweile zunehmends Faulheit und Betrug belohnt werden. Das Geben und Nehmen kennt keine Grenzen mehr.

5. Weil eben Geben und Nehmen mittlerweile keine Grenzen mehr kennt, will sich derjenige, der geben muss, natürlich schützen. Er will sein Vermögen "in Sicherheit bringen". Wie er dies macht soll und muss er selbst entscheiden - aber die Verantwortung dafür trägt jeder selbst!

6. Natürlich wäre es im Falle des Falles für den Staat leichter auf registrierte Vermögen zuzugreifen - aber dafür müssten sich die Volksschulden noch mindestens vervierfachen!!! Knackpunkt sind hier allerdings die staatlichen Garantien, die derzeit Haushaltstechnisch noch keine Schulden darstellen!!

7. Entschädigungsregelung bei Enteigung: Wie das funktioniert sieht man am Beispiel der HRE. Ationäre werden mit 1,x € enteignet und der Staat sichert sich Kreditverpflichtungen in Milliardenhöhen. Selbst wenn hier 10% ausfielen, kann der Staat dies locker verkraften. Es kommt die Zeit, in der der Deal gefeiert werden wird.

8. Und das ist der entscheidende Punkt: Die Menschen haben verlernt die Augen zu öffnen und selbst nachzudenken. Das Denken übernehmen die Medien - und die können manipulieren.
a) Gold:
Bei einem Stand von 200 € / Unze hat keiner gekauft - wurde ja auch nicht beachtet.
Bei einem Stand von 1.000 € / Unze will man nicht kaufen - ist ja zu hoch.
Bei einem Stand von 2.000 € / Unze wird man sagen: Hätte man doch nur gekauft
und bei einem Stand von 5.000 € / Unze kauft man - weil dann die Panik am größten ist...
Und bei einem Stand von 5.000 € / Unze werden diejenigen verkaufen, die bei 200 € / Unze gekauft haben...

b) Immobilien
Sämtliche Zukunftsfaktoren sprechen grundsätzlich gegen Immobilien. Immobilienquote/Familie, demographische Entwicklung, Schuldenquoten/Immobilie, Wohneigentumsquote,...
Trotzdem wird die Immobilie als sicherer Hafen angesehen. Warum? Nun es gibt kaum "vermögende" Menschen, die mit Immobilien schlechte Erfahrungen gemacht haben. Gold und Aktien dagegen sind dieser Generation negativ in Erinnerung. Und das ist der Punkt, warum der Generation 25 - 40 die Immobilien zum Verhänginis werden können.

c) Aktien
Ich behaupte, dass immer noch 99,9% der Menschen glauben, dass die wirtschaftliche Entwicklung die Börsenkurse beeinflussen. Und dass die wirtschaftliche Entwicklung sich in den Indices wiederspiegelt. Dabei ist dies vollkommen falsch. Der Kurs der Aktie wird hauptsächlich durch vorhandene Liquiditäten und die Unternehmensführung beeinflusst. Wenn man den Dow Jones von 1934 nimmt, wären mehr als die Hälfte der Unternehmen insolvent - und der DJ stünde irgendwo bei 1000 Punkten. Die Indices sind nur deshalb so hoch, weil die Unternehmen ständig angepasst werden - und deshalb werden sich auch nie wieder auf einen Wert von vor fünfzig Jahren fallen und haben eine grundsätzliche steigende Tendenz. Trotzdem wird der Fehler gemacht, dass Aktien immer in Zeiten von boomender Wirtschaft gekauft werden, anstatt in Zeiten größter Unsicherheiten.

9. Eine Währungsreform passiert folgendermaßen:
a. Erst startet die (Hyper-)Inflation
b. Die Schulden der Menschen werden in die neue Währung umgebucht
c. Nach weiteren zwei Wochen werden die Vermögen der Menschen in eine neue Währung umgebucht (wenn die Inflation also die Geldentwertung weiter getrieben hat)
Die Folge ist, dass die Schulden genauso hoch sind, wie zu Beginn der Inflation - Entschuldung über Inflation geht also nicht...
d. Unbelastete Assetes werden als Gruzndlage der neuen Währung herangezogen (Unternehmensbeteiligungen, Immobilien)


Was hat dies mit dem Artikel zu tun?

Nun - sollte es sich herausstellen, dass die von Deutschland und Frankreich (bzw. der EU) übernommenen Garantien gezahlt werden müssen und monetarisiert werden, dann werden neue Steuern fällig, weil die Banken diese nicht finanzieren werden (die sind ja froh, dass sie diese los sind...).
Ich denke nicht, dass es beim Zensus darum gehen wird eine Grundlage zur Eintragung von Zwangshyotheken zu haben. Das wird noch dauern - und man müsste erst eine neue Währung einführen; aus meiner Sicht höchst unwahrscheinlich. Sondern eher darum verlässliche Grundlagen für die Einführung einer Vermögenssteuer/Immobiliensteuer zu haben. Schließlich haben wir mittlerweile in der Sonntagsfrage 70% Wähler, die Parteien wählen würden, die diesem Thema nicht abgeneigt sind...

hastenichgesehn schrieb am 06.06.2011 21:09:56

Jetzt platzt mir mal der Kragen. Im Vorgriff bitte ich schon mal um Entschuldigung für die verwendeten Begriffe!

Hier scheinen ja wirklich nur noch minderbemittelte Schwachmaten/innen (der vollständigkeit halber) rum zu klicken.

Das Thema lautet:Zwangshypothek im Anmarsch: Wozu der Zensus 2011 wirklich dient

Was Ihr hier mittlerweile diskutiert ist derart am Thema vorbei, dass es schon unverschämt ist.

Thomas S. schrieb am 06.06.2011 19:09:00

@sustanon : So ist es. Teile und herrsche! Ein alter Grundsatz.

sustanon schrieb am 06.06.2011 18:54:08

Wir hier in Amerika sagen :"no money, no music" Dienstleistungen muessen bezahlt werden. Das die Diensleistungen des Bundes aus Steuermitteln bezahlt werden ist voellig umstrittig. Bedeutet dies aber das die Empfaenger der Steuermittel (bei Beamten Alimentation bzw Angestellten Gehalt) 24/7 der Bevoelkerungsgruppe zur Verfuegung stehen muessen, welche diese Steuern abfuehren mussten? Ist die offentliche Verwaltung nicht auch fuer die Gesellschaftsgruppen da, welche keine Steuern zahlen? Gehe ich in ein Geschaeft und kaufe etwas finanziere ich mit dem Preis fuer das Gekaufte zweifelsohne auch das Gehalt des Verkauefers oder der Verkaeuferin. Ist diese oder dieser mir dann staendig und im vollen Umfang zur Dienstleistung verpflichtet? Dies wird wohl eher selten so gesehen.

Mal ein andere Ansatz: Die Personalkosten des Bundes belaufen sich nach meinen Informationen grob auf ca. 12 Milliarden Euro pro Jahr. Der Gesamthaushaltansatz des Bundes belaeuft sich auf ca. 307 Milliarden Euro im Jahr 2011. Alle diese Gelder sind zweifelsohne aus Steuern und natuerlich auch Neuverschuldungen erhoben worden. Da der Staat sich staendig neu verschuldet duerfte klar sein, dass er die Differenz von 295 Milliarden nicht auf ein Sparbuch legt sondern ausgibt. Jeder Empfaenger dieser 295 Milliarden wird also von eingezogenen Steuermitteln profitieren. Alles gut nachzulesen im Bundeshaushaltsentwurf und im Subventionsbericht des Bundes fuer 2010 wo allein 24 Milliarden also das Doppelte der Bundespersonalkosten an direkten und indirekten Subventionen ausgewiesen sind. Subventionen werden im Grunde ohne Gegenleistung fuer die steuerzahelenden Menschen ausgekehrt. Begruendungen fuer den Genuss sind oftmals private Investitionsentscheidungen oder das von der politischen Klasse aufdoktrinierte "Allgemeinwohl". Hilfen fuer Staaten, Banken oder andere Konzerne verschlingen Summen die im Bundeshaushalt nicht mal ausgefuehrt sind und in der Groeesenordnung von mehren 10 bis 100 Milliarden Euro liegen.Man schaue sich zum Beispiel die Zahlungen an den Europaeischen Stabiltaetsmechanismus oder sonstige, vollstaendig ueber die Koepfe der Menschen in diesem Land hinweg, vereinbarte Zahlungen. Der Internationale Waehrungsfonds ist ein weiteres Beispiel und Machtinstrument des Finanzelite und ihrer Marionetten.

Was ich hier in dieser Diskussion sehe ist der perfide Erfolg der deutschen Manipulationsmedien und politischen Klasse. Die Gesellschaft entzweit sich von alleine in dem einzelne Gruppen als besonderes bevorzugt oder faul oder extrem oder mit welchem negativen Adjetkiv auch immer stigmatisiert werden. Viele Menschen springen dann leider auf den Zug auf und machen mit. Hier sind es die Beamten, morgen die Hartz IV Empfaenger, uebermorgen die Rentner naechste Woche die Auslaender, uebernaechste Woche die sogenannten Minderleister, dann die sogenannten Besserverdienenden und in sechs Monaten diejenigen die heute noch mitmachen und denken es wuerden ihnen was bringen. Eine zerstrittene und gespaltene Gesellschaft ist eben viel leichter zu kontrollieren und wie man bei uns sieht aus auszupressen bzw. auszunutzen. Die einzigen denen dies was bringt sind die Machthaber in der Geldelite und hin und wieder ihren politischen Marionetten wenn sie spuren.

Noch eine kleine Anmerkung zum Staat. Ein Staat definiert sich auch ueber das Staatsvolk. Soweit bin ich noch dabei. Wenn es dann aber um die beiden nach Voelkerecht anderen Merkmale geht bin ich noch nicht davon uberzeugt das die BRD ein solcher ist. Ich rede hier vom Staatsgebiet was im Grundgesetz keinerlei Erwaehnung findet. Es wird nur vom vereinigten Wirtschaftsgebiet gesprochen. Die Gebietsdefinition im Para 23 GG wurde in der Zeit der 2+4 Vertraegen durch eine Bekenntnis zu Europa ersetzt. Mir als Bundesbeamter ist bis heute nicht so ganz klar in welchen Gebietsgrenzen das Grundgesetz eigentlich gilt. Vielleicht bin ich auch deswegen auf die Grenzen vom Deutschen Reich und nicht auf die der BRD eingeschworen worden. Das dritte Merkmal, dass mir bei dem Ansehen der Staatsdefinition nach Voelkerecht bei der BRD fehlt ist, die vom Volke in freier Selbstbestimmung sich selbst gegebene Verfassung. Kann ich nirgendwo finden und das GG ist vom Namen her nur eine vorlauefiges Gesetz fuer ein besetztes Gebiet.

Man kann natuerlich die ganzen Darstellungen die von Politik und Medien verbreitet werden glaube und sich zuruecklehnen aber ich denke das sich ein genaues hinschauen lohnt und ist in meiner Welt auch ein Buergerpflicht ist. Ich fuer mich hoffe das in all den Punkten zum Thema Staat falsch liege denn sonst wuerden 80 Millionen Deutsche um das Menschenrecht einer Staatenzugehoerigkeit betrogen sein.

Fragender schrieb am 06.06.2011 13:54:40

Wenn ich die ganze Zeit von steuerzahlenden Beamten lese, platzt mir bald der sogenannte "Götz von Berlichingen", könnte mir bitte einmal einer dieser staatlich bestellten Dienstleister des Volkes erklären, wie er als Steuergeldempfänger Steuern zahlen kann, ohne empfangenes Steuergeld (seinen Sold) einzusetzen - gibt ein Beamter nicht nur etwas von den Steuern zurück die er erhalten hat ... oder betreibt jeder Beamte noch ein Nebengewerbe? Liebe Staatsangestellte wäre es nicht einfach mal an der Zeit, sich als Dienstleister zu sehen und einfach nur die entsprechende Arbeit zu erledigen, egal wer "Dienstherr" ist, wobei bei einem Beamten sollte es ja in einem demokratischen Staat ja das Volk sein.
Wobei die Ähnlichkeit dieses Staates zu einer Definition von Benito Mussolini paßt, und ein Beamter sich doch gerade dann auf extrem dünnen Eis bewegt. Das verwerfliche ist nicht die Zwangshypothek, sondern eher die Art und Weise, wie der Staat dem Volke gegenüber agiert und wer sich dabei wie verhält. Bleibt die Frage "Wem nutzt es?", und ein Satz aus dem 2. Statenburgbrief gilt bis heute "Der Staat ist das Machtinstrument, der jeweils ökonomisch herrschenden Klasse.".

Thomas S. schrieb am 25.05.2011 14:20:46

@Drückerplatte :
Der Sinn des Beamtentums sollte sich Ihnen aus der Vergangenheit Deutschlands erschließen.
Aus ihrem nahezu unkündbaren Status sollten Sie sich das Recht herausnehmen Dinge nicht zu tun, die ihre Vorgesetzten von ihnen verlangen für sie aber im krassen Gegensatz zu ihrem Menschenbild stehen. Derzeit gibt es noch keinen Anlass für solche Anweisungen. Im Alltag sollten Beamte unbequemer sein, Kritik äußern und sinnentleerte Anweisungen hinterfragen. Was droht ihnen denn?! Eine Beförderung weniger. Das kann keine Begründung für einen lebenslangen Arbeitsplatz auf der Habenseite sein.
Einem Angestellten/ Arbeiter kann ich deutlich mehr Druck machen und ihn direkten Existenzängsten aussetzen. Er wird eher spuren. Soweit die Theorie.
Leider ist es so, dass nur ein sehr geringer Teil der Beamten so denkt und ein nicht unerheblicher Teil sich nur als Ausführungsorgan ohne eigene Meinung und Moral betrachtet.
Von der rein theoretischen Idee sehe ich hier eine starke Legitimation des Berufsbeamtentums begründet. Aber auch hier hat die Erfahrung der Vergangenheit gezeigt, dass der Widerstand nicht unbedingt aus diesen Reihen kam, wie es eigentlich zu erhoffen gewesen wäre. Noch alles weit weg?! Wir warten mal die ersten Bruchstellen in den Glaspalästen der Banken ab und sprechen uns noch einmal. Dann wird es interessant, wer sich entgegen seiner eigenen Meinung, sofern er eine hat, schützend vor diese Paläste stellt! Ich habe noch nie eine Angestellte in der Parkraumübrwachung erlebt, die ein Auge zugedrückt hat. Dafür so einige Polizeibeamte, die bei vernünftiger Gesprächsführung beide Augen zugedrückt haben. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

sustanon schrieb am 18.05.2011 16:33:37

Pittiplatsch: Schoen das wir uns mal drueber unterhalten haben. Sie haben Ihre Meinung und ich die Meine. Gut so! Zurueck zum Thread...


Unter
http://alpenparlament.tv/playlist/406-zwanshypotheken-enteignung-der-besonderen-art

findet man einen Videointerview mit Andreas Popp den der eine oder andere viele schon kennt.

Er fuehrt im Prinzip die der Argument/Bedenken an die auch hier schon geaussert wurden.

Ich halte das jedoch alles fuer etwas weit her geholt (siehe meinen Beitrag weiter unten). Den entsprechenden Zensusbogen oder in meinem Fall die Zensuboegen fuer die Erfassung von Immobilienbesitz habe ich mittlerweile auch bekommen und denke nach wie vor nicht, dass damit der Wert meiner Immobilien bewertet werden kann. Ich habe selbst schon Gutachten fuer Hauser erstellt (Privatvergnuegen keine gutachterliche Taetigkeit) und es sind einfach viel mehr Informationen ueber die Immobilie notwendig als in dem Bogen erhoben werden.
Mein Finanzamt weiss da jetzt schon besser Bescheid als mein Statistisches Landesamt.
Die Fragen ueber meine Mieter haben ich nicht beantwortet und auf deren informelle Selbstbestimmung verwiesen. Ich glaube jedoch das die Brisanz der Befragung viel mehr in der Erfassung der einzelne Personen liegt als in der Immobilenerfassung. Von der Haushaltsgroesse und der tatsaechlichen Personenzahl sind naemlich so Dinge wie Muellgebuehr fuer den Einzeln, je nach wirtschaftlicher Situation auch staatliche Transferleistungen (Bedarfsgemeidschaft) oder auch fuer die Staedte, da bin ich mir jetzt aber nicht so sicher, Zahlungen vom Land/Bund abhaenging.

Ich denke es geht in erster Linie, neben der Bevoelkerungzaehlung auch um das Aufspueren moeglicher Unterzahlungen (Muellgebuehren) oder Uberzahlungen (Transferleistungen, Laeenderausgleich)

Drückerplatte schrieb am 18.05.2011 14:55:29

@Pittiplatsch: mal interessehalber: mit welchem system bist du denn untergegangen oder welches hast du mit gestürzt? ich bin übrigens bei den beamten bei dir - mir ist der sinn dieser truppen noch nie klar gewesen und als geschäftsmann weiss ich dass man die so sehr braucht wie deutschland einen neuen kaiser... aber es geht ja um den zensus...;-)

Pittiplatsch schrieb am 18.05.2011 12:59:04

@hastenichgesehn
@sustanon

Natürlich geht es hier in erster Linie um die Zwangshypothek !
Und ich habe ja schon dargelegt, dass die lieben Beamten nicht die Hauptursache von Staatsverschuldung sind, weder hier, noch in Griechenland.
Allerdings ist es doch mal interessant, die Weltsicht eines solchen Exemplars zu erfahren.
Schließlich werden es Beamte sein, welche die staatlichen Zwangsmaßnahmen durchzusetzen haben.
Und da bin ich schon verblüfft, wenn als Argument hervorgebracht wird, dass irgendwelche Zustände woanders noch schlechter sind. Und lese eine gewisse Dreistigkeit heraus, wenn mir, als Gewerbetreibender, der Herr Beamte mit gesichertem Einkommen in Sachen Zahlungsmoral meiner Kunden oder Opfer eines Einbruches nahe legt, die Ursachen bei mit selbst zu suchen.
Das Gleiche lege ich ihm für später auch ans Herz.
Den als Pittiplatsch habe ich die Erfahrung, wie es ist, wenn ein System unter geht und wie mit Vertretern und Anhängern desselben dann umgegangen wird.
Der Countdown dafür läuft mit 2279 Euro pro Sekunde.
Und er hält nicht an, auch wenn alle Arbeitsschaffenden ihr Handwerkszeug wegwerfen.

hastenich gesehn schrieb am 17.05.2011 20:46:54

ääähhhhmmmmm.......

Hier geht es um die Zwangs-Hypothek......

Sorry, dass ich hier eine Diskussion um Beamtentum herauf beschworen habe. Aber das gehört hier definitiv nicht hin.

Vielleicht eröffnet ja einer von euch in einem Forum einen entsprechenden Thread und postet ihn hier.

Dann und nur dann werde ich mich gerne daran beteiligen.

sustanon schrieb am 17.05.2011 16:26:11

Ich habe kein Interesse daran auf einer Austauschplattform fuer Finanzfragen Diskurse ueber Sinn oder Unsinn von inhaltsfremden Themen zu fuehren. Ich denke auch das dies die wenigsten Interessieren wird mal. Da mich die Blogger/Bloggerinen handwerker und Pittiplatsch unter meinem Synonym adressiert haben werde ich darauf noch einmal eingehen und dann mich wieder in Richtung Sachthema bewegen.
@handwerker;
Nein, ich bin nicht neidisch und kann dies meinem Beitrag auch nicht entnehmen. Gegen was ich mich verwehre sind pauschale Schuldzuweisungen wie "die Beamten". Diese gibt es genauso wenig wie 'die Handwerker" Oder wollen wir mal ueber Handwerkerabzocke reden? Neubau und Wasser im Keller, Waschmaschine fuer 450 Euro repariert dabei war nur eine Sicherung fuer 1,5 Euro zu ersetzten unsw. Ich will es nicht weil das dann tatsaechlich eine Hetzdikusssion werden wueder an der ich mich nicht beteiligen wollte. Mein Ansatzpunkt der Bloggerin "bittersweat" ist der, dass man Menschen aufgrund des gewählten Berufes diffamieren will. Da kann ich nicht akzeptieren und ich denke ein bis zwei Beispiele fuer das warum habe ich auch dargelegt. Also keine aus der luftgegriffene Behauptung sondern schon war mit Fakten unterlegt.
Wenn Sie sich bei Behoerden als Stoerenfried empfinden tut es mir leid. Dies kann daran liegen das wie sie es pauschal behaupten die MitarbeiterInnen ihnen aufgrund ihres Status nicht wohl gesonnen sind oder vielleicht verkennen Sie auch hin und wieder die Rechtslage auf deren Basis das behoerdliche Handeln steht. Wenn es das zweite ist dann geht ihr Zorn in die falsche Richtung denn der Gesetzgeber sind nicht die Beschaeftigten beim Buergerdienst sondern unsere sogenannten "Volksvertreter". An diese sollten Sie ran gehen wenn Sie ihre Interessen nicht ausreichend in der bestehenden Gesetzeslage reflektiert sehen. Wie auch immer Sie koennen gerne denke was Sie wollen das ist natuerlich genauso Ihr gutes Recht wie es meins ist. Wenn Sie Neid sehen wollen wo keiner ist; ok Wenn Sie Zorn auf Gesellschaftsgruppen richten wollen damit Sie sich besser fuehlen: ok. Meine Meinung dazu kennen Sie und damit lasse ich es zu diesem Thema auch gut sein.

@Pittiplatsch
Sie meinen Hochnäsigkeit und Dreistigkeit aus meinem Beitrag lesen zu koennen? O.k. konnten Sie auch ueber das Wetter der naechsten Woche informieren? Prima, steht zwar auch nicht drin aber stoert Sie ja bestimmt nicht. Man liesst/sieht das was man lesen/sehen will. Ist alles in Ordnung, weiter so.

Zu Ihrem "Fachkommentar" das es ein in Deutschland keine innere Sicherheit oder Rechtssystem gaebe kann ich mich nur wundern. Sollten Sie wirklich daran interessiert sein eine Staat zu sehen wo ihre Behauptung zutrifft empfehle ich eine Reise in eine der vielen Staat des afrikanischen Kontinents. Oder weil es bei mir um die Ecke ist nach Mexiko. Sollten Sie Reise ueberleben bin ich mir sehr sicher das Sie solche Aussagen zur innerdeutschen Sicherheit bzw Rechtssystem nicht mehr so mehr so locker in einen Blog schreiben. Ich mag mich irre aber bin mir ziemlich sicher das es so sein wird.

Zu den von Ihnen vorgebrachten Problem mit Ihren Mitmenschen wie Einbruch oder nicht bezahlen von Rechnungen sollten Sie sich mal selbst Gedanken machen warum man gerade Sie ueber den Tisch ziehen kann und ob das wirklich jedem so geht wie Ihnen. Wenn ich mir Ihr Synonym so ansehe kommt in mir die Vermutung auf, dass sie eine gewisse Erwartungshaltung an den Staat haben die nun aber nicht mehr zeitgemaess ist. Diese werden heute nicht mehr erfuellt und vielleicht haben Sie deswegen so ein Problem mit den Gepflogenheiten im vereinigten Wirtschaftsgebiet. Ich hoffe fuer Sie, dass ich mich in diese Punkt taeusche.

Ihre Ausfuehrungen zum Geldsystem sind im Grunde richtig nur wo ist die news? Fast jeder der sich mit Geldsystmen beschaeftigt weiss,dass mit der Aufhebung der Golddeckung durch Nixon in 1971 der Dollar von einer reciept Waehrung zur FIAT Waehrung wurde und damit der Weg zu fractional money system geebnet wurde Oder in deutsch Giralgeld. Alles was sich draus ergeben hat und noch ergeben wird ist vollkommen klar. Im Grundsatz finde ich es gut das Sie auf diesem Wege eine Sensibilisierung fuer dieses Problem einbringen damit mehr Menschen verstehen welches Spiel mit ihnen gespielt wird aber im Grunde ist es nicht anderes als was das was Mitarbeiter eine Behoerde oder welcher Menschen in welcher Funktion auch immer machen, naemlich die eigenen Sicht der Dinge darzulegen.

Wenn Sie diese dann als hochnaessige Welterklaerer ansehen dann wuerde das selbe auch fuer Sie gelten wenn ich mich Ihres Maßstabs bemuehen wuerde. Das mache ich jedoch nicht.

Pittiplatsch schrieb am 17.05.2011 12:54:18

Aus den Zeilen des Herrn Beamten „sustanon“ lese ich die gewisse Hochnäsigkeit und Dreistigkeit heraus, die mir ständig in Amtsstuben entgegenschlägt, nämlich, mir die Welt erklären zu müssen.
Ist mir doch noch kein „Staatsdiener“ untergekommen, der kapiert hat, wer hier für wen da sein sollte und wer für wen zahlt. Statt unsere ureigensten Dienstleister ( des Volkes ) zu sein, werden die Dümmlichkeiten von Bund und Land sogar da durchgedrückt, wo menschlicher Spielraum wäre. Beamte sind so legitim, wie Deutschland demokratisch ist.
Und diesen „Staat“ mit einem verlässlichen Rechtssystem und innerer Sicherheit in Verbindung zu bringen, da vergeht mir die Diskussionsfreude.
Man darf als Gewerbetreiber bei sich einbrechen lassen, schaut bei gewieften Kunden den offenen Rechnungen ohne Handhabe hinterher und tapeziert am Wochenende die Schule der Kinder selbst, weil kein Geld da ist.
Das einzige, was in diesem „Staat“ noch hervorragend funktioniert, ist der Steuer- und Gebührentransfer.
Unsere freiwilligen Feuerwehren auf dem Land löschen übrigens hervorragend Brände, schon weil Berufsfeuerwehren zu weit weg sind, ohne Verbeamtung.

Grundsätzlich artet der Streit um die zu kurze Bettdecke „Geld“ immer so wie hier, in gegenseitige Schuldzuweisungen aus.
Hat sich denn irgendjemand schon mal gefragt, warum der „Staat“ überhaupt Schulden hat ?
Wie kann ein Land wie Deutschland, mit jahrzehntelanger positiver Außenhandelsbilanz, dass viel mehr Dienstleitungen und Waren herstellt und auch exportiert, als es selbst verbraucht und importiert, überhaupt verschuldet sein ???
Denn das Geld kann doch als universelles Tauschmittel nur die wirtschaftlichen Tatsachen, die Realität, wiederspiegeln.
Denn es bleibt ja bilanztechnisch für uns ein Guthaben, für das ein anderer, in dem Falle das Ausland etwas schuldet. Soll=Haben. Schulden der einen=Guthaben des anderen.

Die Antwort ist, dass unser „Staat“ p h y s i s c h gar nicht verschuldet ist, sondern ein Guthaben haben müsste !
Nur weil unsere Währung, die wir benutzen, und welche die Dienstleitungen und Waren umlaufen lässt, gegen Zinsen geborgt ist, sind wir i n P a p i e r verschuldet, mit virtuellem Geld. Unsere Staatsschulden bestehen aus Luft. Luft, der keine physischen Werte entgegenstehen, substanzloses Geld !

logisch schrieb am 17.05.2011 10:47:57

offensichtlich stehen sich das volk und das beamtentum recht unversöhnlich gegenüber; ein konflikt, der kaum auflösbar scheint. und da man das volk nicht abschaffen kann....

handwerker schrieb am 17.05.2011 09:59:08

wenn sich das gemeine volk über beamte aufregt heisst es von denen sofort: das ist eine NEIDdiskussion! nein, das isses nicht. es ist eine GERECHTIGKEITSdiskussion. aber was sustanon hier schreibt ist in großen teilen von neid geprägt. finde ich nicht gut. auch nicht dass du die frau so anmachst.

wenn alle beamten ihre arbeit mit der leidenschaft und mit dem einsatz machen würden wie du hier argumentierst und diskutierst gäbs die ganze hackerei um die beamtenschaft garnicht. aber stattdessen beschränkt sich bei vielen das "Dienst- und Treuverhaeltniss" auf den üppigen gehaltsscheck am monatsende. ich habe jedenfalls fast nie wirklich hilfe in ämtern und so gekriegt! ich fühle mich dort als störenfried und werde nur gebremst! meine arbeit kann ich auch ohne die verwaltung durch euch machen! kostet nur geld und nerven!

ach ja, und das will ich auch noch sagen: wenn das hier ein fleissiger beamter liest: nicht persönlich nehmen, dann hast du einfach die falschen kollegen.

sustanon schrieb am 17.05.2011 00:44:12

@Bittersweat:
Die Aufgabe des Staates, selbst bei minimalistischer Betrachtungsweise, sind neben dem Bereitstellen eines verlaesslichen Rechtssystem auch die innere und aussere Sicherheit. Sie moegen vielleicht der Auffassung sein, dass das Sicherstellen des Loeschen eines Brandes eines Reihenmittelhaus nicht zum Bereich Sicherheit gehoert jedoch denke ich das Sie nicht auf die Zustimmung aller hoffen koennen. Beamte stehen in in einem besonderen Dienst- und Treuverhaeltniss, welches ihnen auch das Streikrecht abspricht. Der Staat oder in einem solchen Fall eher die Kommune kann sich also relativ sicher sein das sein Feuerwehrleute auch ausruecken wenn es brennt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Seit der Privatisierung der Bahn koennen Sie gut beobachten was passiert wenn neuralgische Punkte bzw Dienstleistungen fuer die Gesellschaft nicht mehr durch Menschen erbracht werden die nicht in dem schon genannten Dienst- und Treuverhaeltnis stehen.

Ihrer Auslassung „Niedergelassene Ärztin. Spitzensteuersatz“ spricht Baende wessen Geistes Kind Sie sind. Sie haben die Stirn einen Beamten des wahrscheinlich mittleren/gehoben Feuerwehrdienstes zu kritisieren das sein geschaetzte 30-35000 Euro/Jahresbrutto gegebenenfalls unter Einsatz seiner Gesundheit verdient. Dabei legen sie noch oeffentlich da, dass Sie weit ueber 50.000 einnehmen. Zu Ihren Gunsten gehe ich davon aus das sie den Begriff Spitzensteuersatz unscharf verwenden und eigentlich den Grenzsteuersatz meinen. Sollte ich mich damit irren waeren Ihre Einwaende vollstaendig Absurd da Sie dann uber 250.000 Euro im Jahr zu versteuern haetten. Habe Sie sich mal die Frage gestellt wie Ihre Leistung auf einem wirklich freien Markt bewerte werden wuerde? Ich meine ohne Limitierung der Anzahl der Arztpraxen oder ohne Gebuehrenordnung Aerzte. Beide garantieren Ihnen ein relativ konkurrenzloses Arbeiten sowie eine gesicherte Entlohnung. Wenn dann noch Menschen wie der von Ihnen so kritisierte Feuerwehrmann oder ich in Ihre Praxis verirren dann freut man sich besonderes ueber den Besuch da vor dem Abrechnungsbetrag fuer Ihre Leistung ganz locker noch eine Faktorisierung von 1,8 bzw 2,3 gesetzt werden darf. Der Umsatz verdoppelt sich ganz ohne Mehrleistung. Dem Staat sei dank! Bevor Sie also Menschen als Teil des Kostenblocks diffamieren und sie somit zu reinen Rechenfaktoren dezimieren sollten Sie erst mal Sie erst mal die von Ihnen gewaehlte Rolle im deutschen Gesellschaftssystem kritisch reflektieren. Danke. Bezueglich Ihrer Einlassung hinsichtlich Verbeamtung und Analogie zu Griechenland denke ich das Sie sich nicht wirklich mit der Theamtik beschaeftig haben. Haetten Sie das getan waehre Ihnen sicher aufgefallen der der oeffentliche Dienst in Deutschland die arbeitgebende Instanz ist die in den letzten 10 Jahren die meisten Stellen abgebaut hat. Im Gegensatz zu Griechenland wird in Deutschland nicht jeder verbeamtet der nicht schnell genug laufen kann.

Wie Sie vielleicht nun richtig vermuten bin ich auch Beamter und ich zahle jeden Monat, was Ihnen vielleicht nicht ganz so klar sein wird, vierstellig Steuern was wie auch vielleicht bei Ihnen am relativ niedrigen Grenzsteuersatz liegt. Da stellt fuer mich jedoch nicht so ein Problem da , dass ich Mitmenschen als Kostenfaktoren diffamiere. Tut mit leid, Ihre Vortrag ist von Egoismus und Minderschaetzung gegenueber bestimmter Gesellschaftsgruppen gepraegt. Von jemanden der jahrelang eine aus Steuermitteln finanzierte Hochschulausbildung genossen hat erwarte ich ein hoeheres gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein.

Bittersweat schrieb am 16.05.2011 11:32:07

@hastenichgesehn: Da steckt doch der deutsche Irrsinn schon im Wort: Feuerwehrbeamter. Geht nicht gegen Sie persönlich aber wieso muß man bei der Feuerwehr verbeamtet werden? Straßenbahnfahrer? Müllmänner? Ist fast wie in Griechenland und dort sieht man wo es hinführt wenn alles und jeder verbeamtet wird. Achso: Niedergelassene Ärztin. Spitzensteuersatz. Da kann man über das alles nicht mehr lachen und auch keine Haare spalten!

hastenichgesehn schrieb am 14.05.2011 22:13:45

@Bittersweat: Ich habe nicht gesagt, dass ich es toll finden würde geschweige denn gut heißen würde - schließlich bin auch ich Immobilien-Eigentümer. Befürworten, kann das nur jemand, der keine Immobilien hat oder Politiker ist.
Ich habe lediglich auf den Unterschied hingewiesen. Enteignung ist weg, Hypothek muss ich blechen und im laufe der Monate/Jahre habe ich entsprechend weniger Geld. Müsste ich wählen, wäre mir die Hypothek lieber, denn das Eigentum habe ich dann noch.
Es wäre dann eine Wahl zwischen Regen und Traufe wie es so schön heißt.

Und nun noch was pesönliches:
"Wenn ich auf der Nehmerseite stünde und selbst zum Kostenblock gehörte für den eine Zwangshypothek / Enteignung ... nötig ist, würde ich wohl auch Haarspalterei betreiben."

Ich bin Feuerwehrbeamter und werde dafür bezahlt Mensche die in Not geraten zu helfen wo es durch freiwillige Helfer nicht gewährleistet werden kann.
Also Spar dir die Kommentare bei mir lieber....

Bittersweat schrieb am 13.05.2011 21:41:45

@hastenichgesehn: Wenn ich auf der Nehmerseite stünde und selbst zum Kostenblock gehörte für den eine Zwangshypothek / Enteignung oder wie man das Kind auch immer nennen will nötig ist, würde ich wohl auch Haarspalterei betreiben. Aber mal ehrlich "hastenichgesehn", wie man es auch immer nennen mag: Die Raten der Zwangshypothek zahlt der Eigentümer - und das ist auch eine Art der Enteignung - nur eben in Barmitteln. Entscheidend ist wohl daß wenn das hier Aufgezeigte/Diskutierte tatsächlich kommt es nicht nur eine Riesen-Sauerei wäre, sondern gleichzeitig das gesamte System am Ende wäre oder dazu gebracht würde. Daß dieses System moralisch am Ende ist wird sicher kaum einer bestreiten...

hastenichgesehn schrieb am 13.05.2011 11:01:23

Hallo,
erst mal möchte ich sagen, dass ich die Gedankengänge hier sehr interessant finde.

Aber: Hier wird über eine Enteignung durch Zwangshypothek gesprochen, die dann laut GG entschädigt werden muss (oder auch nicht)

Da ich Beamter bin und damit ein Meister der Haarspaltung, möchte ich darauf hinweisen, dass eine Zwangshypothek nicht mit einer Enteignung gleich zu setzen ist.
Enteignung bedeutet, dass ich mein Eigentum verliere (gegen welchen Ersatz auch immer)
Zwangshypothek bedeutet, dass ich auf einmal eine im Grundbuch zwangsweise ohne meine Zustimmung eingetragene Grundschuld abtragen muss - ähnlich wie die bereits (mit meiner Zustimmung eingetragene) Grundschuld meiner Bank.

Werde ich enteignet, steht in dem Grundbuch ein anderer Name als Eigentümer - Bekomme ich eine Zwangshypothek auferlegt, bleibe ich weiterhin Eigentümer.


Und bevor blöde Sprüche kommen: Ja ich darf auf der Arbeit schlafen und nein meine Hände werden im Dienst dreckig ;-)

Drückerplatte schrieb am 12.05.2011 21:02:21

@Thomas:

"Wer unsere Grenze nicht respektiert, der bekommt die Kugel zu spüren."

wir sind schon mittendrin im sozialismus und in der totalen überwachung - nur dass es bananen gibt und wir visafrei bis hawai fahren können...

Thomas schrieb am 12.05.2011 19:19:21

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten ...

DDR 2.0 ReLoaded

Gourmet schrieb am 11.05.2011 12:22:30

@Balu: Möge der Insider dem gemeinen Volke vielleicht mal seine Ausführungen erklären? Der Ansatz klingt interessant aber ich verstehe ihn trotzdem nicht...

Balu schrieb am 11.05.2011 12:10:35

Wer gelernt hat in Lösungen zu denken, trennt sich von der juristischen Person, in dem er/sie den Personenstand ändert und
somit als natürliche Person in Selbstverwaltung zu handeln berechtigt ist.
Dies ist lediglich der Verwaltung im Vereinigten Wirtschaftsgebiet mitzuteilen (s. Art. 133 GG).
Wen Selbstverwaltung zu stessig sein sollte, kann sich weiter unter
Fremdverwaltung begeben. Hilfreich in diesem Kontext ist das Kennenmüssen des 1. u. 2 Bereinigungsgesetzes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Justiz.

Pittiplatsch schrieb am 11.05.2011 09:48:00

@Stefan E.
„Eher verkaufe ich meine Immobilien und gehe mit meinem Vermögen in die Schweiz...“

Nur um Missverständnissen vorzubeugen.
Die Zwangshypothek war in der Vergangenheit eine staatliche Maßnahme NACH einer Währungsreform.
Grundlage dafür ist der Gedanke, dass Immobilienbesitzer eine Solche durch den Besitz physischer Werte unbeschadet überstehen, während man den Papiergeldbesitzern die Guthaben auf Konten, Sparbüchern und Lebensversicherungen um eine Null kürzt.
Um diese „Ungerechtigkeit“ auszugleichen und die Banken nach einer Währungsreform wieder in eine gute Startposition zu bringen, wird zu einer solchen Maßnahme gegriffen, die in der Vergangenheit auch „Lastenausgleich“ hieß.
Der Zeitpunkt zum Verkauf einer Immobilie dürfte dann vorbei sein, da mit einer Währungsreform das Vertrauen in jegliche (Papier)-Geldanlagen nachhaltig ruiniert ist.
Wenn wirklich noch jemand Geld in Papier anlegt, dann nur gegen ordentliche Zinsen von, sagen wir mal, wenigstens 20%.
Diese würden Banken und Baufinanzierer dann ebenfalls für Kredite verlangen und mit staatlicher Ausnahmeregelung die Zinsbindung bestehender Verträge aufheben.
Das ist der Zeitpunkt, wo alle kreditfinanzierten Immobilien auf den Markt fliegen, bei denen sich die Hausbesitzer auf Kredit die Rate mit 20% Zinsen nicht mehr leisten können, was einen völligen Einbruch der Immobilienpreise bedeuten würde.
Verstärkt würde der Effekt noch dadurch, dass potentielle Käufer von angebotenen Häusern nur Kredite mit hohen Zinsen bekämen.

Alles unter der Maßgabe, dass Michel sich das bieten lässt und nicht „unsere Vertreter“, die ich nicht gewählt habe, vorsichtig ausgedrückt, zur Verantwortung zieht.

P.S.
Im Geldsystem kommt nichts weg. Soll = Haben. Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen. Der Staat leiht sich das „Geld“ bei privatwirtschaftlichen Banken und Versicherungen als Kredit gegen Zins. Dies erzeugen diesen virtuell auf Knopfdruck gegen Sicherheiten ( Pfand ). Der Staat braucht keine Sicherheiten, da dieser ja nicht pleite gehen kann ;-). Die Zinsen zahlt der Steuerzahler. Wenn ein Guthaben wächst, wächst woanders eine Schuld.

P.S.S
Leute, die wirklich Ahnung vom Geldsystem haben, bewerten Immobilien nicht mit heutigem Papiergeld, sondern benutzen dazu etwas Verlässlicheres.
Den Wert von 1914 und einen Faktor, der den Kaufkraftverlust heutigen „Geldes“ kompensiert.
Die Währung von 1914 war die goldgedeckte Reichsmark.

Gerold Schmidt schrieb am 10.05.2011 19:07:43

Die Folge davon kann dann sein, daß die nächsten 50 Jahre kein Bürger auch nur einen Cent zurücklegt. Was sich der Staat geholt hat, kann er nach meinem Tod dann gerne selbst sanieren. Die Immobilie wird dann nur noch auf Verschleiss genutzt. Die Gebäude sehen dann bald so aus wie damals in der DDR. Wenn das wahr wird, wundert es mich nicht, daß in vielen Ländern die Menschen nur so viel arbeiten, daß das Geld gerade so reicht und nichts auf der hohen Kante haben wollen. Wenn das Geld für Schulen und für Schwimmbäder ware, könnte ich es ja noch verstehen aber nicht für Plutokraten und Bad Banks.

Stefan E. schrieb am 10.05.2011 01:17:09

Laut anerkannter Bertelsmann-Studie zahlt Deutschland jedes Jahr 22 Milliarden EUR staatliche Transferleistungen an integrationUNwillige Ausländer! Warum eigentlich? Jene nach Deutschland strömende Menschen sehen im deutschen Michel offenbar einen nützlichen Idioten - weil die Gesetze halt so sind...
Und dafür soll ich zwangsenteignet werden?
Eher verkaufe ich meine Immobilien und gehe mit meinem Vermögen in die Schweiz oder nach Canada, wo ich noch respektiert werde!
Viele Vermögende werde es so machen! Deutschland verarmt durch derartige Maßnahmen derweil immer weiter und wird ein lustiger Multikulti-Schmelztigel mit Kriminellen, Ungebildeten, Analphabeten, Kranken und jeden, der es irgendwie nach Deutschland in das deutsche Sozialsystem geschafft hat...
Darauf kann ich gut und gern verzichten!
Mein Beileid den Bekloppten in Deutschland, die sich diese Kacke in den nächsten Jahren reinziehen dürfen...

Pittiplatsch schrieb am 29.04.2011 12:36:11

fünf vor zwölf schrieb:
„Denkende Menschen wissen, dass der Staat in den nächsten Jahren pleite gehen wird, weil jede Schuldenorgie und jede Kleptokratie einmal ihr Ende findet. Politiker wissen es vielleicht nicht, aber sie ahnen es.“

Natürlich findet jede Schuldenorgie irgendwann ein Ende ! Aber warum entsteht sie überhaupt ? Unser derzeitiges Geldsystem ist eine einzige Schuldenorgie !
Alles existierende Geld kommt ausschließlich durch Kredit in die Welt.
Niemand kann etwas guthaben, ohne dass ein anderer dafür etwas schuldet.
Geld = Schuld. Würden alle Leute ihre Schulden zurückzahlen, verschwände alles Geld. Das globale Finanzvermögen ist Null, da nach der Saldenmechanik Soll/Haben immer einem Guthaben eine gleichgroße Schuld entgegen steht.
Wer etwas gegen Schulden unternehmen möchte, muss etwas gegen Guthaben tun.
Die Währung ist das Blut der Wirtschaft. Wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Wirtschaft und damit den Staat. Ein Staat ohne Geld ist nicht handlungsfähig.
Alle „Politiker“ begeben sich in die Schranken des Geldes.

Geld muss kreisen.
Solange die angehäuften Guthaben auf Konten und Sparbüchern die Dienstleistungen und Waren wieder kaufen, mit deren gegenüberstehenden Krediten die Wirtschaft selbige vorfinanziert hat, ist die Welt in Ordnung. Sowie jemand anfängt, Guthaben zurückzuhalten, ist im Gesamtsystem jemand anderes gezwungen, einen neuen Kredit aufzunehmen.
Je mehr gespart wird, um so mehr drehen sich alle Wirtschaftsteilnehmer im Hamsterrad, sich gegenseitig das Kreditgeld abzujagen, oder neue Kredite aufzunehmen.
Zwei Sachen beschleunigen diesen Prozess noch.
Der Zins und die Geldschöpfung der Banken. Der Zins produziert exponential wachsende Guthaben, die wiederum entsprechende Kreditvergabe erfordern.
Und die Banken verleihen kein Geld, sondern erzeugen Kredit unter Haltung einer Mindestreserve. So kann in Deutschland eine Geschäftsbank aus der Spareinlage eines Bürgers von 5000 Euro einen Kredit von 100.000 Euro gegen Zins verleihen.
Dadurch erhöht sich die Gesamtgeldmenge, die eigentlich Spiegel der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sein sollte, damit jeder für sein Geld jederzeit einen Wert erhalten kann. Dies ist gegeben , solange die Wirtschaft mit der Geldmenge mitwächst. Aber Wachstum ist immer endlich. Und war in der BRD immer nur höchstens linear und nie exponentiell.
Wenn sich der Bürger selbst nicht mehr verschulden kann, übernimmt dies zwanghaft der Staat.
Durch Zins, Zinseszins und multipler Geldschöpfung entsteht eine Geldmenge, die sich von der realen Wirtschaft völlig abgekoppelt hat und in Eigendynamik weiter wächst. Die wachsenden Guthaben drängen, immer neue Schuldner zu finden.
Natürlich verschwinden auch Schulden gegen Guthaben wieder, wenn ein Kredit zurückbezahlt wird, aber die Zinsen nicht, da diese nicht mit ausgegeben wurden.
Zum Schluss gibt es zwei Möglichkeiten, die erzeugbaren Dienstleistungen und Waren ( Werte ) entsprechend der Geldmenge aufzuteilen.
Die Werte kosten ganz viel Geld ( Inflation ) oder man streicht einiges Geld weg ( Schuldenschnitt ). Jeder darf sich aussuchen, wo er dabei sein möchte.
Oder man verlängert das Spiel noch eine Weile, mit weiteren neuen Schuldnern durch eine Zwangshypothek.
Das System kommt niemals mit „Weniger“ aus, sondern immer nur mit „Mehr“.

Man kann das Ganze auch als Schneeball- oder Pyramidensystem bezeichnen.
Wenn Politiker dies nicht Wissen, sind sie deplaziert.
Wenn sie es Wissen, sind sie es auch und müssten bestraft werden.

Google:
Secret of oz , deutsch
Fabian 5 Prozent
Crashkurs Geld und Recht

Zitat:
Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte." Winston Churchill

Sandra schrieb am 27.04.2011 21:31:18

Wo ist die RAF, wenn man sie wirklich braucht?

fünf vor zwölf schrieb am 26.04.2011 21:15:09

Es ist doch klar woher der Wind weht. Denkende Menschen wissen, dass der Staat in den nächsten Jahren pleite gehen wird, weil jede Schuldenorgie und jede Kleptokratie einmal ihr Ende findet. Politiker wissen es vielleicht nicht, aber sie ahnen es. Jeder hat gesehen wie schnell sich die finanzielle Situation eines verschuldeten Staates ändern kann, wenn nur mal genau hingesehen wird. Damit in einer Panik-Situation noch mehr Geld aus dem Bürger rausgepresst werden kann, bereitet der Staat nun die Zwangshypothek vor. Die Finanzindustrie wird dem Staat dann Geld zur Verfügung stellen und die herrschende Klasse weiter im Amt halten. Gleichzeitig sahnen die Banken Zinsen für Kredite ab, die die Immobilienbesitzer gar nicht aufnehmen wollten und mit denen nur das korrupte System weiterfinanziert wird. Das Grundgesetz schützt aus meiner Sicht gar nichts. Man braucht nicht viel Phantasie um sich auszumalen wie das abläuft…Mitmenschen wehrt euch, bevor es zu spät ist und euer Vermögen in die falschen Hände fällt!

Alius schrieb am 26.04.2011 20:11:46

Genau genommen dürfte eine Zwangshypothek nach derzeitiger Lage verfassungswidrig sein - auch wenn das keinen Richter scheren wird.

Die desolate finanzielle Lage der BR Deutschland begründet sich in erster Linie aus der Rettung "systemrelevanter" Banken 2008, den heimlich durch die Bundesbank seit 2008 an unsere EU-Freunde ausgereichten Gelder (min. 350 Milliarden) sowie den offiziellen Zahlungen an die zu rettenden EU-Freunde sowie diverse Garantien.

Zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung des Grundgesetzes gab es keine EU, die Deutschland heute nach allen Regeln der Kunst aussaugt. Somit kann mit Allgemeinwohl das Wohl der EU nicht gemeint sein. Zudem wäre das Grundgesetz für den Bereich der EU auch räumlich unzuständig.

Dem (zwingend) gemeinten deutschen Allgemeinwohl dient die Zwangshypothek also nicht, da das Geld - inzwischen für jedermann offenbar - ins Ausland geschafft wird.

Wäre nicht schlecht, wenn ein gewitzter Anwalt diese Sache so durchklagen würde. Denn dann kann es nur eine Entscheidung geben.

Traut sich aber wegen hässlicher Konsequenzen keiner ran - oder die Klage wird (natürlich zum Schutz des Klägers vor sich selbst) gar nicht erst angenommen.

Auch wenn wir uns noch so lange wehren: Der Tag wird kommen, an dem das gemeine Volk auf der Strasse erst mal wieder selbst das Zepter schwingen muss... ;-)

Stefan schrieb am 26.04.2011 17:20:25

Hallo IFH-Chef,

danke für das Kompliment an Drückerplatte und mich.

Man weiss wirklich, was die sich noch alles an so einfallen lassen. Aber ich hoffe, dass das sich die breite Bevölkerungsschichten sich das bald nicht mehr gefallen lassen und es sinnvolle Gegen-Reaktionen auf unsere inkompetenten Politiker und raffgierigen Nutzniesser des bestehenden Geld- und Finanzsystemes gibt!

Initiativen wie:

www.liebeangelamerkel.de
www.monetative.de

oder teilweise auch Attac
mit klugen Köpfen bestehen
ja bei uns schon im Lande.

Korrektheit schrieb am 26.04.2011 10:26:36

Bei aller Brisanz die der Artikel in sich trägt und der Alle dazu bringen sollte, den Medien nicht zu vertrauen, so sollte man aber den Artikel 14 Absatz 3 richtig darstellen und ihn nicht an den wichtigsten Stellen kürzen. Genau heißt es: "(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen."

Lynn schrieb am 21.04.2011 19:22:34

Diese geplante Großabzocke des Volkes passt doch prima mit der folgenden Nachricht zusammen – oder etwa nicht?

Fraktionen erhöhen sich heimlich und gesetzwidrig ihre eigenen Zuschüsse, für die sie Steuerzahler bluten lassen

Der Artikel erscheint morgen in der Printausgabe der Wochenzeitung Junge Freiheit. Der Autor ist Staatsrechtler, Univ.-Prof. Hans-Herbert von Arnim, er schreibt schon lange über die Korruptheit und Verkommenheit der Einheitspartei CDUSPDGRÜNEFDPCSU.

//astrologieklassisch.wordpress.com/2011/04/21/fraktionen-erhohen-sich-heimlich-und-gesetzwidrig-ihre-eigenen-zuschusse-die-steurzahler-bezahlt/

IFH-Chef schrieb am 21.04.2011 09:28:18

Hallo "Drückerplatte", hallo "Stefan",

Die mit Abstand interessantesten Statements von euch beiden geben der Thematik schon die richtige Sichtweise. Was ist besser: Vermeidungstaktik, oder Erreichungstaktik?
Euer kontroverses, aber doch irgendwie kompetentes Gerangel zeigt eindeutig die Haltung der Bevölkerung.
Diejenigen, die keine Ahnung haben, argumentieren entweder garnicht, oder haben den Gedanken: "DIE (wer?) werden das schon richten. Ihr beide habt Ahnung, und ihr streitet, haltet also eure jeweiligen Standpunkte hoch. (Nun gut, Kompromisse helfen niemandem)
Fazit: Es wird viel heisse Luft produziert, egal von wem, auch von mir. Also vom Ahnungslosen, oder vom Kompetenten. Ergebnis: Es kommt so, wie es die ahnungsloseste aber raffgierigste Kaste sich ausgedacht hat. Literatur darüber ist längst verboten.

VolkAufDieStrasse schrieb am 21.04.2011 00:57:11

Nur ein Generalstreik hilft noch, die sogenannten Volksvertreter zur Räson zu bringen! Wenn wir jetzt nicht handeln, hat das bittere Konsequenzen für unsere Kinder und Kindeskinder! 1989 = 2011 - Volk auf die Strasse und die Herrschenden zum Teufel jagen! Regt sich nur ausreichend grosser Widerstand wird die ganze herrschende Kaste pulverisiert!

Schnoerbel schrieb am 20.04.2011 22:09:18

Sollen sie es doch versuchen, spätestens dann erhebt sich das Volk....

Lars T schrieb am 20.04.2011 19:57:20

Schöne Falschdarstellung des Absatzes 3 Artikel 14 Grundgesetz.

Drückerplatte schrieb am 20.04.2011 13:39:56

@nochmal dagegen
dass die politikerbande nix hinkriegt halte ich für ein absolutes gerücht! schau nur mal was geht wenn die lobbyisten rufen - siehe beipsielsweise rettung "systemrelevanter" banken. alles kriegen die hin - wenn nur die kohle stimmt oder genug vorteil für die verbrecher rausspringt, z.b. die vollallimentierung fürs nichtstun für die nächsten jahre oder sichere pensionen bis zum dahinscheiden. nur eins kriegen die schergen nicht hin: etwas fürs eigene volk zu tun. viel besser klappts mit faulen und lügenden südeuropäern. soviel zum thema...

Pittiplatsch schrieb am 20.04.2011 11:12:36

Dass Politiker gar nichts auf die Reihe kriegen, würde ich nicht sagen. Das funktioniert mit uns, wie mit dem Frosch, der nicht aus kochendem Wasser springt, wenn man die Temperatur langsam erhöht.
Langsam und schleichend hat man uns nicht nur unserer Währung, sondern auch unserer Souveränität ( Lissabonvertrag ) beraubt.
Und jetzt geht es in Richtung Transfer-Union.
In meinen Augen gibt es seit der Wende kein legitimiertes Handeln unserer Politiker mehr, da eine einheitliche Verfassung gemäß Artikel 146 GG das Provisorium unserer Besatzer ersetzen, von den Bürgen mitgestaltet und abgesegnet werden müsste.

Die 2-jährigen Griechenland-Bonds liegen bei 21% !, alle EU-Staaten ziehen zinsmäßig langsam hinterher ( 1% mehr bedeutet für uns 18 Milliarden Zinsaufwendungen )und der Finanz- oder eher Neuschuldenbedarf wird immer gigantischer und unter Beugung jeglichen Rechts "alternativlose" Maßnahmen fordern.
Eigentlich ist die komplette Politikerkaste schuldenfinanziert, niemand hat z.B. wirklich jemals Arbeitslosigkeit beseitigt und trotzdem soll nach Möglichkeit alles noch lange so bleiben.
Solange, wie es sich der Michel gefallen lässt.

Viele Grüße

nochmal dagegen! schrieb am 20.04.2011 09:33:45

Auch wenn ich jetzt evtl. den Zorn der Vorredner auf mich ziehe: Aber ich würde das mit der Zwangshypothek erstmal gelassen sehen. Denn erstens sieht das Gesetz (und wir reden hier vom Grundgesetz) Entschädigungsansprüche bei Enteignungen vor. Und zweitens (ich glaub das wiegt noch schwerer) kriegt die heutige Politik so etwas gar nicht (mehr) auf die Reihe. Die kriegen es ja noch nicht mal hin, einen PKW Maut einzuführen :-) Also, dont panic ... Zwangshypothek kommt so schnell nicht.

Und PS: Ich bin auch Eigenheim-Besitzer!

Grüße, Christoph

Gogo schrieb am 20.04.2011 09:08:22

Ein echtes Bürogratenvolk verdient sich auch maßlose Bürokratie! Oder sehe ich das falsch?

gerneautark schrieb am 19.04.2011 20:54:32

Irgendwie habe ich das gefühl die sorgen wegen der zwangshypothek drehen sich mal wieder in erster linie um das liebe geld. OK, duuuh, bankingportal.ist ja auch wichtig. aber noch wichtiger für mich ist meine freiheit. es wundert mich sehr wie "gelassen" all die wirklich intelligenten diskusionen hier ablaufen während ich in totaler panik bin über den fakt wie hilflos ich dem "freien" Staat ausgesetzt bin und mir aber auch gerade alles gefallen lassen muss.Ich habe einmal den ausdruck freiheitsfresser gehört im zusammenhang mit politikern und fand das sehr lustig....schon lange NICHT mehr.Wie abgestumpft sind wir denn eigentlich wenn wir solche freiheitsberaubungen wie z. B. den neuen zensus über uns ergehen lassen und dann ganz ruhig über potenzielle zwangshypotheken diskutieren??? Vielleicht soll ja auch das ganze nur dazu beitragen, uns noch ein stückchen mehr an die immer schlimmer werdenden freiheitsberaubungen zu gewöhnen.Das gibt doch den machthabern eine gute idee wie weit wir uns als schaafe treiben lassen.ich denke ja nur mal laut. bin weiblich, 57 und schon lange nicht mehr naiv.

sustanon schrieb am 19.04.2011 19:16:39

Aus meiner Sicht der Dinge kann ich nicht den Zusammenhang zwischen Zensus, Wertbestimmung von Immoblilen und ZH sehen. Als Vermieter legt man ueblicherwiese dem Finanzamt eh alle wertbestimmenden Merkmale wie Kaufpreis (und somit Marktpreis), Kosten von Modernisierungen (und somit Moderniesierungsstand der betroffenen Bereiche) sowie die Mietvertraege vor. Klar mag es Vermieter geben die es aus welchen Gruenden auch immer anders halten aber ich denke die Merhzahl haelt es so. Der Grund fuer diese freiwillige Inforamtionshergabe ist ja auch nicht uneigenuetzig da sich aus dem Wert des Gesamtkaufpreis minus Wert des Grundes (das ist meiner Meinung das einzige was man ueber die Grundbuchaemter wirklich bestimmen kann) mit 2%/Jahr abschreiben kann. Auch die Moderniserungskosten werden auf 1 bis 5 Jahre abgeschrieben. Im Grunde denke ich das man die meisten Daten die fuer eine "marktgerechte' Bewertung von Immos schon freiwillig von den Besitzern bekommen hat.

Pittiplatsch schrieb am 19.04.2011 13:38:04

Eigentlich wollte ich zwischen Zensus und Zwangshypothek keinen direkten Zusammenhang sehen und hatte ein weiteres parasitäres Abgreifen eher in der breiten Masse vermutet, die allerdings immer weniger Einkommen zur Verfügung hat, da ja unser komplettes universelles Tauschmittel ( Währung ) gegen Zins bei heimatlosen Geldwechslern geliehen ist.
Was mich jetzt allerdings stutzig macht, ist der Punkt EF 2.10 "Zahl der Bewohner". Dort heißt es bei den Erläuterungen:
" Bei privaten Ferien- oder Freizeitwohnungen ist die Zahl der Personen anzugeben, die die Wohnung gewöhnlich nutzen."

Es geht also gar nicht um Volkszählung !?
Sondern um Nutzungs- und Auslastungsmodalitäten. Was haben die vor ?

Friedrich Schmidt schrieb am 19.04.2011 12:06:01

Die hier beschriebene Gefahr einer allgemeinen Einrichtung von Zwangshypotheken auf unser wertvolles Haus- und Grundvermögen in Deutschland, ist leider nicht von der Hand zu weisen.

Erst wenn jedem Bürger klar ist, welche fachlich unfähigen, dafür um so raffgierigeren und verlogen Brutalos an parteiübergreifend überall tätigen Regierungskriminelle uns seit langem im eiseren, von hinten bis vorne undemokratischen und rechtsstaatswidrigen Systemgriff halten, könnte die längst fällige Gegenbewegung jene überfällige Mehrheit mobilisieren, die sich noch nicht vorstellen kann, was wir für erbärmliche Blutsaugertypen an allen Regierungströgen sitzen haben.

Aber auch diese Zeit wird sich notfalls revolutionsartig urplötzlich bilden, und jene unersättlichen Bürokratten von ihrer neuen fetten Spielwiese vertreiben.

Mit dem bevorstehenden totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch aller Wähler und Zahlbürger wird diese verruchte, unbelehrbare politische Klasse ihren frivolen historischen Abgesang unwiderruflich einleiten.

Hoffentlich hat sich bis dahin möglichst schnell eine politische Gegenmacht gebildet, die diesem bösen Spuk alsbald ein Ende bereitet.

Berlin-Hiwi schrieb am 18.04.2011 22:22:59

Die Zwangshypothek ist schon seit Mitte 2010 beschlossene Sache. Anfangs sollte der ZENSUS andere Ziele verfolgen aber anhand der finanzpolitischen Situation wurde dieses Mittel dann zum Zweck. Eine öffentliche Bekanntgabe ist im Zuge der Veröffentlichung durch das Statistische Bundesamt und somit lang genug vor der nächsten Bundestagswahl geplant. Der immense Druck zu diesem Schritt ist im Übrigen von den europäischen Kollegen gekommen, da die deutsche Rolle innerhalb der Union mehr denn je benötigt wird.

Madeleine schrieb am 18.04.2011 21:02:46

Zensus 2011 ist ja in 2 getrennten Formularen auszufüllen. Einmal für Immobilienbesitzer und einmal für Haushalte. Klar sind dem Finanzamt Immobilienbesitzer schon anhand der Grundsteuern bekannt, jedoch nicht: Was ist vermietet, wieviel Miete, was wird selbst genützt usw...

Bei dem Formular Immobilien: Alle Gebäude- und Wohnungseigentümer werden postalisch befragt. Sie werden dann voraussichtlich Ende April einen weiteren Fragebogen erhalten. Dabei werden dann abgefragt:

1. Mietfläche
2. Anzahl der Räume
3. sanitäre Anlagen in der WE (Bad / Dusche WC etc.)
4. Zahl der Bewohner
5. Wohnungstyp (Dauer, Ferien, Diplomaten etc.)
6. Eigentumsverhältnisse der WE
7. Name von bis zu 2 Wohnungsnutzern (Name + Vorname)

Keiner weiß genau, was sich daraus ergeben kann. Evtl. verschiedene Berechnungen für Zwangshypotheken?

v.Faltin schrieb am 18.04.2011 13:56:23

Das wäre dann der praktizierte Sozialismus. Mit sozialer Marktwirtschaft hat das nichts mehr zu tun. Der Untergang eines dann über fünfzig Jahre erfolgreichen demokratischen Gemeinwesens und die Wiederauferstehung des untergegangenen Soziaismus roter Prägung. Zur Zeit noch als "DDR-light"!
Wenn das geschieht, wird das Parlament in seiner jetzigen Zusammenstellung hinweggefegt. Außer das Parlament errichtet eine Diktatur. Damit ist evtl. zu rechnen. (Notstandsgesetzgebung)
Hier sieht das Grundgesetz dann das Recht auf Widerstand vor. Es wird Zeit zu einer "Tea party" in Europa und Deutschland.

Das Ich schrieb am 18.04.2011 13:20:57

Man sollte mit dem Kauf von Immos so lange warten bis der Haircut gekommen ist. Dann sieht man auf welchen Assets welche Lasten liegen, und Immos werden mit einem Abschlag in Höhe der Hypothek gehandelt. Jetzt dagegen kauft man zu Höchstpreisen, später jedoch wird die Zwangshypothek viele Möchtegern Hausbesitzer in die Zahlungsunfähigkeit treiben, wodurch die Preise drastisch sinken.

Der Staat ist in einer solchen Situation erstrangiger "Gläubiger", wie das Finanzamt beim Konkurs einer Firma. Auch rückwirkende Gesetzesänderungen kommen immer mehr in Mode.

Man sollte wirklich bin nach dem Zusammenbruch warten. Die Vernichtung der Sparguthaben, Versicherungen usw. drosselt nebenbei auch noch die Nachfrage nach Immos.

Es ist auch gut möglich daß Immobilienbesitzer gar nicht zu Kasse gebeten werden. Die Hälfte der Bundesanleihen befindet sich in ausländischer Hand. Man muß einfach die kompletten Staatsschulden auf 0 setzen und die Sparer gehen leer aus.

Micha schrieb am 18.04.2011 13:18:27

Wenn das kommt gibt es Tote!

Deutscher Michel schrieb am 18.04.2011 12:55:56

Wenn es alle Michel in Schland verweigern was will der Gesetzgeber dann tun ???? Standrechtliche Erschiessungskomandos los schicken ???

Alle sofort zwangsenteignen ??? Hat man doch bei der Auflösung der DDR gesehen nur noch Achselzucken in allen Bürokraten Buden einschließlich Stasizentrale und NVA Grenztruppen.

Das würde auch bei der jetzigen DDR 2.0 so sein wenn ja wenn sich der Deutsche Michel mal einig wäre mit seinem Nachbarn Verwandten, Freunden und sonst wen.

Wir sind das Volk zeigen wir diesen schmarotzenden polit Arschgeigen endlich die Rote Karte wie in Finnland. !!!!

.. wählt sie einfach ab... schrieb am 18.04.2011 12:40:40

Eine Partei zur Entmachtung der Parteien:

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34089/1.html

.. der einzigste Ausweg!

Drückerplatte schrieb am 10.02.2011 13:11:59

@Dagegen:

ja, das mit der npd kann man natürlich als problem sehen. aber mal ehrlich: die paar braunen hanseln richten doch hierzulande nicht wirklich was aus. für mich sind die rechten nichts weiter als der kauknochen der demokratie, an dem sich der deutsche gutmensch ein wenig echauffieren kann. so kommt er wenigstens nicht auf die idee über echte probleme nachzudenken...

ganz ihrer meinung bin ich dagegen was die volkszähler angeht: raus aus der komfortzone, liebe beamte. raus aus der amtsstube und mal ran an den bürger. (zur erinnerung: das ist der, der eure alimente zahlt.) wieso sollen wir denn tausende freiwillige teuer bezahlen wenn das auch die amts-kollegen machen können. auch der hartz4-empfänger könnte hier mal was für sein geld tun. so wird er als angenehmer nebeneffekt auch wieder langsam ans aufstehen und arbeiten herangeführt.

Dagegen schrieb am 09.02.2011 20:34:05

Zwangshypothek hin oder her... ich halte es im übrigen für abwegig, dass der moderne deutsche Staat eine Massenenteignung in naher Zunkunft durchführt oder durchführen kann. Wie Vorredner hier auch richtig erkannt haben, bräuchte es dafür auch nicht den Zensus 2011, denn bei den Grundbuchämtern liegen doch alle Daten vor.

Viel schlimmer finde ich ein anderes Problem im Zusammenhang mit dem Zenus 2011: Die Befragungen werden mittels ehrenamtlicher Mitarbeiter durchgeführt. Für diese Tätigkeit kann sich grundsätzlich jeder bewerben. Und diese Tatsachen will die rechte NPD nutzen um Parteimitglieder als Befrager einzuschleusen um so Daten im Rahmen der Zensus-Befragung für eigene, rechte Zecke zu erheben. Die Rechten können so unter dem Deckmantel der ehrenamtlichen Volksbefragung intimste Daten der Bürger erfassen und für eigene Zwecke verwenden, ohne dass staatlicherseits jemand willens oder in der Lage ist, dagegen etwas zu tun. Diese Thematik finde ich ein wesentlich reeleres Problem. Warum schickt man eigentlich nicht die zahlreichen Beamten der (Landes- und Bundes) Statistikämter. Von denen werden ja nicht so viele der NPD angehören :-(

Ich selbst werde beim Zensus demzufolge erst Angaben machen, wenn mir der schriftliche Nachweis vorliegt, dass der Befrager nicht der NPD angehört ;-)

Viele Grüße an alle.

Stefan schrieb am 09.02.2011 14:34:21

Hallo Drückerplatte, dass das System marode ist, sehe ich genauso. Für reformierbar halte ich das auch nicht und der Staat wird wohl noch tiefer in die Tasche greifen wollen...bin mal gespannt, wie lange wir uns das noch gefallen lassen und wie lange das noch funktionieren soll. Griechenland, Ireland und andere Staaten sind ja ein hervorragendes Beispiel...

Was die Bewerterei angeht und wie das funktioniert, kann man sich vortrefflich streiten, vor allem in der Branche selber. Ich möchte auch nicht abstreiten, dass die Ausstattung nichts mit dem Immobilienwert zu tun hat. Mir leuchtet nur nicht ganz ein, warum der Zensus dafür geeignet sein soll, wenn das eleganter mit bestehenden Instrumenten und Instititutionen funktioniert und bereits ansatzweise praktiziert wird. Zum Beispiel finde ich auch die Erhöhung der Grundsteuer wesentlich eleganter für den Staat, obwohl ich das nicht befürworte. Andere Lösung wäre auch die Erhöhung des Steuersatzes bzw. eine Sonderbesteuerung auf Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Daher und aus den bisher genannten Gründen halte ich den Absatz und die Aussagen des Artikels unter der Überschrift

"Das Grundgesetz schützt Eigentum nicht" für nicht zutreffend.

Vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt und der Staat machts komplizierter als es nötig wäre. Wäre auch nicht das erstemal. Bloß 1923 und 1948 gab es meines Wissens nach auch keinen vorgeschalteten Zensus und die Zwangshypothek wurde erhoben.

Anyway, lasst es euch gut gehen und ändert, was Ihr ändern könnt oder protestiert und versucht, auszusteigen! Besser wird es wohl die nächsten Jahre nicht werden. Die Inflation fängt ja jetzt auch offiziell an zu steigen...

Stefan

Drückerplatte schrieb am 09.02.2011 12:55:24

stimmt stefan, eigentlich habe ich von nichts wirklich eine ahnung. aber selbst als geistig limitierter kann ich erkennen, dass die abzocke durch den staat immer schlimmer wird. wenn man knapp jeden zweiten verdienten euro an ein völlig marodes system abgeben muss, macht man sich so seine gedanken. aber ich gebs zu, vielleicht würde ich aus anderer warte auch anders argumentieren...

Bewerter schrieb am 09.02.2011 12:35:35

@Stefan: Aber selbstverständlich hat die Ausstattung einer Immobilie etwas mit deren Wert zu tun.

Stefan schrieb am 09.02.2011 10:34:47

Hallo Drückerplatte:

Was haben eine Grundschuld und eine Zwangshypothek gleich mit Steuern zu tun. Man kann es zwar wie eine Steuer betrachten, weil der Staat Zahlungsforderungen erhebt, aber rechtlich gesehen, ist eine Zwangshypothek keine Steuer.
Der Artikelschreiber stellt ja auch fest, dass gemäß Artikel 14 Abs. 3 ein Gesetz die Enteignung nach Art und Umfang bestimmen muss. Und dazu gehört auch die Entschädigungsregelung. Oder wie denken sie, dass Autobahnen und andere Infrastruktur zum Wohle der Allgemeinheit gebaut werden. Indem der Bauer diese Begründung per Post zugesandt wird und er am anderen morgen enteignet ist und
zum Arbeitsamt gehen muss?
ich habe auch nicht geschrieben, dass im Grundbuch was von Werten steht, sondern die Eigentumsverhältnisse ganz klar dort bekannt sind...
Von Immobilienbewertung verstehen sie anscheinend auch nicht viel.
Nach einem Zensus und der Information, wer was wie saniert hat, kann man wohl den Immobilienwert deutlich bessser bestimmen. Aha!
Nur weil ein Bad saniert wird, steigt noch nicht automatisch der Wert einer Immobilie. Da würden sie in der Immobilienbewertungsbranche ungläubig bestaunt werden mit Ihrer Aussage. Was sie beschreiben, hat eher was mit Wunschdenken der Eigenheimbesitzer zu tun. Nicht automatisch jede Kostenerhöhung oder Baumaßnahme an einem Haus führt auch zu einer Wertsteigerung. (Wie erklären sie den Werteverfall in Dubai, obwohl dort alles vom Feinsten und Modern ist?)

Denn eher sehe den Zensus dann als Mittel, um die vom Finanzministerium beabsichtige Umstellung bei der Bewertung für steuerliche Zwecke durchzuführen. Dann würden "Sie als Eigentümer" nicht mehr nach den veralteten Einheitswerten von 1964 steuerlich veranlagt, sondern nach den aktuellen Verkehrswerten. Dann haben sie Ihre praktibale und womöglich beabsichtigte zusätzliche Steuerabgabe auf Immobilienvermögen.
Dafür braucht W. Schäuble nicht mal das Grundgestz zu bemühen, sondern kann auf die Gleichbehandlung der Einkunftsarten hinweisen (Einfamilienhäuser ausgenommen). So wird meiner Meinung nach aus der ganzen Dichterei um den Zensus, Immobilienbesitz und ein Schuh draus.

mr. future schrieb am 08.02.2011 20:05:00

@Kermit: Was sollte das helfen? Dann kommt einfach ein Gesetz raus das sagt dass die Zwangs-Hypothek immer erstrangig ist und nach der Eintragung alle anderen Forderungen nach hinten rücken. Oder es wird festgelegt, dass bei einer nachrangigen Besicherung der staatlichen „Ansprüche“ Risikoaufschläge zu zahlen sind. Zumal sich die Frage nach einer Inflation/Geldentwertung wie früher sowieso nicht stellt. Dann werden einfach die neuen Werte festgelegt bzw. aus den Zensus-Ergebnissen auf eine neue Währung umgerechnet und dann belastet.

Kermit schrieb am 08.02.2011 18:20:17

Es gibt möglicherweise eine Lösung für das Problem, wenn es wirklich so kommen sollte: Die Zwangshypothek kann nur an der ersten FREIEN Rangstelle eingetragen werden. Heißt also, daß wenn bereits Grundschulden bestehen, sich der Staat an die zweite, dritte usw. Stelle eintragen muß. Ist also ein Grundstück / eine Immobilie schon voll grundbuchlich gelastet, sollte es für den Staat nichts zu holen geben. Ob hinter der Grundschuld tatsächlich eine Forderung steht ist erstmal egal, insofern sollte sogar eine Eigentümergrundschuld über den vollen Wert der Immobilie schon "helfen".

Drückerplatte schrieb am 08.02.2011 16:00:28

zuerst @Stefan: ich wette sie haben keinen immobilienbesitz, oder?
zweitens: mag sein dass es unvollständig ist. vielleicht kommt es gar nicht so. oder noch schlimmer. wer weiss das denn jetzt was sich der staat ausdenkt? wer einen (staats-)konkurs verschleppt, wird auf dauer auch die regeln der rechtsstaatlichkeit und demokratie über bord werfen. zur erinnerung: das ist das was unsere soldaten in den nahen osten bringen sollen... die selbsterhaltungskraft der bürokratie wird alles tun um so lange wie möglich in dieser bequemen situation zu bleiben dass die breite masse zahlt und sie selbst nehmen.
drittens: nochmal @Stefan: es muss entschädigt werden. achso. wie denn? sind sie schonmal für eine steuerabgabe entschädigt worden? und womit? mit wertlosen euro-papiergeld? und auch die sache mit dem grundbuchamt ist leider nicht richtig. da steht nix drin wie sich der wert einer immobilie entwickelt hat. bsp: sie sanieren ein bad mit teuren fliesen, dusche, wanne, doppelwaschtisch. das steht nicht im grundbuch und hat mit der lage rein gar nix zu tun - und doch wird das im zensus abgefragt. der wert steigt und damit auch die zwangshypothek. oder dämmunng. die gab es 1924 nämlich noch nicht. usw. usw. so ermittelt der staat ein verzeichnis - nicht stand anno knips, sondern aktuell. 2011.
viertens und letztens: ich hoffe schwer dass der autor unrecht hat. total daneben liegt. alles nur verschwörungstheorien sind. ich fürchte nur: er liegt leider richtig, ziemlich richtig sogar...

Stefan schrieb am 08.02.2011 15:42:51

Der Artikel ist meiner Meinung nach unvollständig. Erstens sieht das Enteignungsrecht eine vor Gericht einklagbare Entschädigungsleistung vor, so dass bei Enteignung entschädigt werden muss. Zweitens ist der Zensus gar nicht nötig, da jedes Grundbuchamt und jeder Gutachterausschuss detailiert Auskunft über die Eigentumsverhältnisse bei Grundstücken Auskunft geben kann und das Finanzamt ist in dieser Hinsicht auch bestens informiert.

BINGO schrieb am 08.02.2011 11:57:45

So hat es ja "damals" funktioniert:

Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), die Hälfte dieses Vermögens nach dem Stand vom 21. Juni 1948 in 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in einen Ausgleichsfonds einzahlen mussten. Zu diesem Zweck wurden eine Vermögensabgabe, eine Hypothekengewinnabgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die an die Finanzämter zu zahlen waren. Diese Belastungen (0,6 % pro Jahr) konnten auf Grund der langen Zeit aus den Einnahmen des betroffenen Vermögenswertes geleistet werden, ohne die Vermögenssubstanz angreifen zu müssen, wobei den Betroffenen diese Leistungen infolge der ständigen Inflation in den Jahren 1948 bis 1978 allmählich leichter fielen. Ab den 1980er Jahren flossen zunehmend auch allgemeine Steuermittel in den Fonds.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz




Schreiben Sie einen neuen Kommentar zu diesem redaktionellen Beitrag oder diskutieren Sie über dieses Thema oder andere Finanzthemen im Finanzforum. Tauschen Sie sich dort mit anderen Mitgliedern z.B. über Probleme mit Banken, Anbietern oder bestimmte Produkte aus und diskutieren Sie Ihre Meinung.

Name:
Kommentar:

Wenn Sie per eMail informiert werden möchten, wenn jemand auf Ihren Kommentar antwortet, geben Sie bitte Ihre eMail-Adresse an. Sie erhalten eine Nachricht, sobald ein neuer Kommentar geschrieben wird.

eMail-Adresse:   

Bitte tippen Sie nur die Zahlen in das folgende Feld ein:



Zurück zur Finanz Redaktion


Affiliate Software
Als StartseiteZu den FavoritenAktuelle Seite drucken Über bankingportal24
Newsletter
Hilfe / FAQ
Kontakt
AGB
Impressum