Diese Entgelte  müssen Verbraucher nicht zahlen






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Banken erheben illegale Gebühren

Diese Entgelte müssen Verbraucher nicht zahlen

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Viele der Gebühren, die Banken ihren Kunden in Rechnung stellen, verstoßen gegen das Gesetz. In zahlreichen Urteilen hat die Rechtsprechung viele Posten als unzulässig erklärt. Verbraucher sollten deshalb nicht jede Gebühr hinnehmen, sondern bei bestimmten Entgelten protestieren und eine Erstattung verlangen.

Unzulässig ist so etwa eine Gebühr für die Benachrichtigung über eine bestehende Kontopfändung – diese Mitteilung muss die Bank dem Kontoinhaber kostenfrei zustellen. Auch Gebühren für die Rückgabe einer Lastschrift aufgrund mangelnder Kontodeckung darf von der Bank nicht erhoben werden – die Kosten muss der Zahlungsempfänger tragen. Dieser kann vom Bankkunden allerdings eine Gebühr verlangen.

Auch bei Vorfälligkeitsentschädigungen nehmen Banken gerne mehr, als ihnen zusteht. So wird bei der Bemessung des Zinsnachteils der Bank regelmäßig der Zinssatz für öffentliche Anleihen zugrundegelegt – maßgeblich ist jedoch der Zinssatz für Pfandbriefe. Dieser ist höher, so dass die Vorfälligkeitsentschädigung geringer ausfällt.

Darüber hinaus müssen Banken im Darlehensvertrag vorgesehene Möglichkeiten zur kostenfreien Sondertilgung berücksichtigen und bei der Bemessung der Vorfälligkeitsentschädigung davon ausgehen, dass diese genutzt worden wären. Das gilt auch für das Kündigungsrecht für Hypothekendarlehen mit einer Zinsfestschreibung über mehr als 10 Jahre. Die nach 10 Jahren vom Kreditnehmer gekündigt werden können.

Viele Gebühren sind strittig und Gegenstand anhängiger Verfahren. Dazu zählt beispielsweise eine Gebühr für Verfügungen, die nicht durch den Dispositionskredit gedeckt sind (so genannte geduldete Überziehungen). Einige Banken stellen hier zusätzlich zu den erhöhten Überziehungszinsen einmalige Gebühren in Rechnung. Diese Gebühr wurde von Gerichten bereits als unzulässig deklariert, auch wenn ein Ende der juristischen Auseinandersetzung noch nicht absehbar ist.

Umstritten sind auch horrende Posten für die postalische Zustellung von Kontoauszügen, die bei vielen Instituten deutlich über Porto und Material hinausgehen. Inhaber von Online-Konten sehen regelmäßig mit Zusatzgebühren konfrontiert, wenn Aufträge nicht über die Onlinebanking-Plattform abgewickelt werden – auch hier sind mehrere Verfahren anhängig.

Verbraucher sollten sich die Preis-Leistungsverzeichnisse einer Bank vor dem Kauf eines Finanzproduktes (ganz gleich ob es sich im Konto, Kreditkarte oder Ratenkredit handelt) genau ansehen und darüber hinaus auf Erfahrungsberichte anderer Kunden im Internet zurückgreifen. Fällt eine Bank wiederholt durch unangemessene Gebühren auf, sollte zur Konkurrenz gewechselt werden.



BankingPortal24.de
28.01.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: Banken, illegale, unzulässige Gebühren, Verbraucher nicht zahlen

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Kommentare:
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schlaumeier schrieb am 09.02.2010 03:47:11

ich hab meiner Bank verboten mir die Auszüge zuzuschicken, bin eh jede Woche auf der Bank, die 5€ für die Bankkarte zahle ich auch nicht
denn dann wären Barabhebungen nicht mehr kostenlos :), dann kamen sie mit dem Argument ich bräuchte sie ja für die Auszüge am Automaten, schon wieder wollten sie 5€ haben, nene Auszüge kosten 0,25 Cent und nicht 0,25 Cent und etwas für die karte :), dann kamen sie mit sie können ja Geld am Automaten holen, WARUM ? dafür hab ich eine kostenlose Kreditkarte :), dann kamen sie mit fürs Geldabhebung muss sie ja durch die Tastatur gezogen werden, dumm nur warum soll ich für die Faulheit der Bankmitarbeiter zahlen, die können meine ko.nr ja auch von Hand eintippen :) dann kam oberschlau-meier wie soll der Schalterbeamte den wisse ob das auch ihre ko.nr. ist ? Schlaumeier ist ein Sammler er hat einfach die papp karte von der Kontoeröffnung von vor über 30 Jahren auf den Tresen gelegt das steht sie drauf. dann war ruhe SIEG AUF DER GANZEN LINIE

auch sollte man aufpassen wenn man Geld anleg, ein netter Trick wurde bei mir versucht das kapital wurde mit dem hohen Zinssatz verzinst die zinsen in 2ten Jahr nur mit dem mickrigen Sparbuch Zinssatz, oh war das ein Spaß für den Schalterbeamten als ich im vollen haus losgelegt habe.

ALSO IMMER SCHÖN AUFPASSEN, UND WENN SIE WAS VERSUCHEN SOFORT LAUTSTARK BESCHWEREN, ABER IMMER AUF GENÜGEND ZUSCHAUER WARTEN

Tatsachenbericht schrieb am 31.01.2010 16:46:40

Ich muss dem Sparfuchs Recht geben. Da kann sehr viel eingespart werden, wenn solche Gebühren wegfallen. Die Banken verlassen sich auf die "Bequemlichkeit" ihrer Kunden. Nur sind die Zeiten heute anders als früher, wo gerade in kleineren Ort vielleicht maximal zwei Banken zu finden waren. Übers Internet kann man gerade unter den Direktbanken einige gute Angebote finden. Ich habe hier vor einiger Zeit auch meine neue Bank gefunden, und zahle seitdem keine Gebühren mehr. Ist wirklich empfehlenswert.

Sparfuchs schrieb am 29.01.2010 11:54:49

Banken verlassen sich auf die Bequemlichkeit ihrer Kunden und nehmen ganz bewusst höhere Preise als es erforderlich wäre. Die Rechnung ist einfach: Werden die Preise um 10 Prozent erhöht, wandert vielleicht 1 Prozent der Kunden ab. Dann ist der Umsatz (und bei maximal identischen Kosten im Vergleich zu vor der Preiserhöhung auch der Gewinn) höher. Ich kann nur jedem raten: Lasst es euch nicht gefallen und wechselt zu einem anderen Anbieter. Das gilt übrigens nicht nur für Banken. Ich selbst habe meine Stromrechnung um 20 Prozent reduziert, indem ich einfach den Anbieter gewechselt habe –auch von dieser Möglichkeit machen die Deutschen meiner Ansicht nach viel zu wenig Gebrauch. Ich bin mir sicher, dass ein Durchschnittshaushalt problemlos zwischen 500 und 1000 Euro im Jahr sparen kann, ohne auf etwa zu verzichten, wenn nur die Möglichkeit zum Wechsel genutzt wird!

Fragwürdig schrieb am 28.01.2010 18:35:54

Die Sparkasse München wurde doch hier auch schon maal in einem Artikel erwähnt mit ihrer ganzen Gebührenabzocke: http://www.bankingportal24.de/finanzredaktion/447/kosten-fuer-jede-gutschrift-wie-banken-geschaeftskunden-ausnehmen/

Ganz schon haarsträubend die ganze Sache. Die Aussage meines Bankberaters ist so was von an den Haaren herbeigezogen, da wird einem schlecht. So nach dem Motto: Der Kunde wird schon blöd genug sein, um seine Rechte NICHT zu kennen.

Ich werde in einigen Tagen meine Kündigung rausschicken an den Pappnasen-Verein. Eine solche Antwort, wie ich sie erhalten habe, riecht einfach nur noch nach Verarsche und Abzocke pur. Da vergeht einem alles.

verärgerter Bankkunde schrieb am 28.01.2010 18:11:50

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Die Abzocke durch Banken ist einfach nur noch unverschämt. Ich kenne nun einige der großen deutschen Banken und ihre Gebühren ganz gut. Die Deutsche Bank etwa verlangt für die Zusendung eines Kontoauszugs jedes Mal 2,50 Euro. Zwar kann man das verhindern wenn man sich die Auszüge selbst ausdruckt. Aber wer denkt da schon dran, zumal bei der DB immer in 6-Wochen-Intervallen abgerechnet wird. Ein SMS-Alarm wäre hier mal angebracht – ist aber wohl nicht erwünscht. Ganz dick muss man als Geschäftskunde bei der Sparkasse München löhnen: Wegen Geldeingangsgebühren, Grundgebühren, Kartengebühren usw. zahlt man da als Kleinkunde 300 Euro im Jahr nur für das simple Konto, das natürlich trotz einwandfreier Bonität nur auf Guthabenbasis geführt werden kann…ich empfehlen den Wechsel zu einer günstigeren Bank –Direktbanken ohne Filialnetz sind da am besten!

Grübschnabel schrieb am 28.01.2010 15:52:00

@Fragwürdig: Ich bin da ganz bei Ihnen: Die Abzocke generell - hier im speziellen die Banken - kotzen einen nur noch an! Und gerade die Banken zocken jetzt die ab, auf deren Kosten sie vorher gerettet worden sind. Da gibts nur eins: Bank wechseln - vorrangig hin zu einer Online-Bank. Die Platzbanken - hier vor allem die Sparkassen - treiben das Spiel inzwischen so bunt daß sie nur noch mit Kündigung sämtlicher Bankverbindungen zur Räson zu bringen sind. EU, Bundestag, FDP & Co. sind ja mit diesen Betrügern eng vernetzt und weden ganz sicher nichts am Status Quo ändern (wollen).

Fragwürdig schrieb am 28.01.2010 15:02:30

Das ist genau die Sache, die meine eigene Bank immer wieder durchzieht. Und was erstens mein Geld kostet und mich auch immer wieder nervt. Als ich meinen Bankberater auf die inzwischen von 0,45 Euro auf 1,50 Euro erhöhten Gebühren für Rücklastschriften angesprochen habe, kam nur: "Die 1,50€ für Lastschriften ist seid einiger Zeit so. Die Banken sind von der EU verpflichtet worden einige Preise anders anzugeben. Da der Aufwand für uns bei einer Lastschrift auch nicht unerheblich sind ist dieser Preis deutlich gestiegen."

So und damit kann man jetzt leben oder die Bank wechseln. *augenverdreh*

Da geht einem die Hutschnur hoch, oder bin ich der einzige Mensch, den solche Verhaltensweisen ankotzen??? Auf der einen Seite sind die Banken nicht bereit, zu warten, bis wieder Geld eingeht und weisen oftmals am gleichen Tag wieder eine Lastschrift zurück, obwohl am nächsten Morgen das Konto ausgeglichen ist, auf der anderen Seite verlangen sie für genau diesen Scheiß eine Menge Geld. Und sanieren damit auf Kosten der Kundenn ihre eigenen Bilanzen, die sie in selbstverschuldet in die Miesen geführt haben.




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