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Auch mit kleinen Beträgen ein Vermögen aufbauen
Zinseszinseffekt wirkt sich langfristig aus – Weltspartag am 29. Oktober
Auch wer monatlich nur einen geringen Geldbetrag spart, kann mithilfe des Zinseszinseffekts über einen längeren Zeitraum ein kleines Vermögen aufbauen. Darauf weist die Dresdner Bank anlässlich des diesjährigen Weltspartags am 29. Oktober hin. „Vor allem wenn Eltern oder Großeltern frühzeitig für die Kinder Sparverträge abschließen, können daraus langfristig ansehnliche Summen werden”, erklärte Dresdner-Bank-Experte Jörg Uhlendorf.


Was immer mehr Menschen zum Sparen bewegt, ist die private Altersvorsorge. Anlageexperte Uhlendorf: „Wer Kapital für seinen Ruhestand aufbauen möchte, sollte einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren einkalkulieren. Für die heutigen Kinder und Jugendlichen besteht sogar die Chance, über 60 Jahre hinweg Kapital zu bilden.”
In solchen Zeiträumen entfalte der Zinseszinseffekt auch bei kleinen Beträgen seine ganze Wirkung. Einige Beispiele: Wer monatlich 25 Euro über einen Zeitraum von 60 Jahren zu zwei Prozent Verzinsung investiert, kann eine Summe von etwa 34.600 Euro erwarten. Steigt die durchschnittliche Verzinsung auf vier Prozent pro Jahr, dann kommen knapp 73.000 Euro zusammen. Wer monatlich 100 Euro einsetzt, kann in diesem Fall sogar mit einer Auszahlungssumme von 292.000 Euro rechnen.
Neben dem Zinseszins-Effekt – also der kontinuierlichen Wiederanlage der Zinsen – wirkt auf lange Sicht noch ein zweites Investmentgesetz zum Wohle des Sparers: der Cost-Average-Effekt. Uhlendorf: „Wer über einen längeren Zeitraum regelmäßig Anteile von Wertpapierfonds kauft, profitiert von den Schwankungen der Börse. Bei fallenden Kursen werden automatisch mehr Fondsanteile erworben, so dass der Anleger bei einem lange laufenden Fondssparplan einen günstigen Durchschnittspreis erzielt.” Die Historie hat gezeigt, dass bei Einzahlphasen von mindestens 20 Jahren eine Rendite deutlich über dem Niveau des Sparzinses erzielt wurde.
Laut einer aktuellen europäischen Studie sind die Deutschen entgegen ihres Rufes keine Sparweltmeister. Mit einer Sparquote von 10,8 Prozent liegen sie nur im europäischen Mittelfeld. Führend sind die Italiener, die immerhin 15 Prozent ihres verfügbaren Einkommens sparen, wie der Bundesverband deutscher Banker ermittelt hat.
Quelle: Dresdner Bank Medienservice
Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
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