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Automatenstreit: Sparkassen dürfen fremde Kreditkarten aussperren
Der Streit zwischen Sparkassen und Direktbanken um die Nutzung von Geldautomaten geht weiter. In einem neuen Urteil entschied das Landgericht München zugunsten der Sparkassen und erklärte es für rechtens, dass diese ihre Geldautomaten für die Kreditkarten einiger Direktbanken sperren. Im vorliegenden Fall hatte die Sparkasse in Ingolstadt den Zugriff auf ihre Automaten für viele Kreditkarten gesperrt.
Die ING-Diba, die VW-Bank und die Citibank hatten gegen dieses Vorgehen geklagt. Das Gericht wies die Klage ab und gab der Sparkasse damit Recht. Beendet ist der Streit damit aber noch lange nicht: Die ING-Diba kündigte an, in die Auseinandersetzung in höherer Instant fortzusetzen.
Die Sparkassen sehen sich im Nachteil, weil sie für die Nutzung ihrer Geldautomaten durch Direktbank-Kunden nur 1,74 Euro je Abhebung erhalten, wenn der Kunde mit Kreditkarte abhebt. Wird hingegen die EC-Karte eingesetzt, müssen die Direktbanken 4,50 zahlen.
BankingPortal24.de
11.12.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
Keywords: Automatenstreit, Sparkassen, Direktbanken, fremde Kreditkarten
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