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Zinssätze aus der Portokasse
Derzeitige attraktive Festzinsangebote von täglich verfügbarem Geld bei den gemeinen Hausbanken mit Filialnetz sind eine Seltenheit geworden.
Wie sollte es auch anders sein, wenn ein Kreditinstitut bei der Bundesbank derzeit seit Mai 2004 für solch kurzfristiges Geld ca. 2% bezahlt. Woran liegt es nun, dass wir immer mehr Angebote von Direktbanken und ausländischen Banken erhalten, die weit über denen der Filialbanken liegen.


Kurzum, hier handelt es sich um gesponserte Zinssätze aus der Portokasse. Direktbanken verzichten auf das Filialnetz und somit auf die hohen Personalvorhaltkosten, Immobilien und vieles mehr. Diesen Vorteil geben Sie gern an Neukunden zurück um den Ansatz des cross-selling Rechnung zu tragen. Cross-Selling ist die Arbeit am Kunden, der nicht nur ein Produkt abschließen wird, sondern über eine langfristige Kundenbeziehung mehrere Produkte vertraglich abschließen wird. Ausländische Banken gehen den gleichen Weg, um im Zuge der EU-Erweiterung in Deutschland Fuß zu fassen.
Für Sie als Kunde muss eine Abwägung stattfinden, ob Sie auf die persönliche Betreuung und Beratung verzichten können, die Ihnen zwar einen niedrigeren Zinssatz verspricht, aber für sie vor Ort da ist. Ganz wichtig: Hierbei kontrollieren Sie die Aufwendungen, die Sie mit einem eventuellen Neuengagement bei einem Anbieter haben mit dem tatsächlichen Mehrwert für Ihr Geld. Oft sind hier die Aufwendungen höher und die Übersichtlichkeit der nimmt ab. Eine Visitenkarte, ein Stuhl und eine Adresse sind manchmal mehr Wert als ein Callcenter.
Für alle Anleger, die selbstständig Ihre Anlagen regeln, sind die Zinssätze der Direktbanken unschlagbar und erhöhen Ihre Zinserträge.
Von Torsten Knobloch, banking.portal24
Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
Keywords: Zinssätze, Festzinsangebote, Kreditinstitut, Direktbanken, ausländischen Banken
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