Kritik an Kaupthing-Hilfe der Bundesregierung





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Kritik an Kaupthing-Hilfe der Bundesregierung

Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung zur Entschädigung der deutschen Anleger der insolventen isländischen Kaupthing-Edge Bank werden nicht überall so positiv aufgenommen, wie es bei den betroffenen Sparern der Fall ist. Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Privatbanken, Klaus-Peter Müller, äußerte sich nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verärgert über die Staatshilfe: „Ich hätte die Kaupthing-Anleger nicht entschädigt“, sagte Müller.

Als Grund für die Kritik nennt Müller den Umstand, dass die Kaupthing Bank sehr hohe Zinsen auf Tages- und Festgeldkonten geboten und damit viele Kunden angelockt hat. Diese hätten sich aber nach Ansicht des Verbandschefs über das höhere Risiko im Klaren sein müssen, das mit der Anlage bei der isländischen Bank verbunden war. Müllers Ansicht wird allerdings nicht von der gesamten Branche geteilt: Die ING-DIBA vertritt den Standpunkt, dass die Kaupthing-Bank eine arglose Kundenklientel bedient habe, die in dem Glauben einer staatlichen Sicherung gehandelt haben.

Der Sprecher der Bank indes äußerte Kritik an der Vorgehensweise der Bundesregierung, die den Kredit zur Entschädigung der deutschen Kunden an den isländischen Einlagensicherungsfonds auszahlen will. Nach Ansicht des Banksprechers Jonas Sigurgeirsson wäre eine direkte Zahlung der 308 Millionen Euro an die deutsche Niederlassung der Kaupthing Edge die bessere Lösung, da in diesem Fall die Entschädigung der Sparer binnen weniger Tage vollzogen werden könnte. Der Umweg über den Einlagensicherungsfonds wird nach Ansicht von Sigurgeirsson die Auszahlung der Sparguthaben um Monate verzögern.

Die Entschädigung der deutschen Sparer erstreckt sich auf die gesamten Kontoguthaben und ist nicht auf die Grenze der isländischen Einlagensicherung beschränkt. Zinsen aber erhalten Anleger nicht. Die Kaupthing Bank besaß in Deutschland nie eine eigene Banklizenz und agierte als Zweigniederlassung. Als solche ist sie keiner deutschen Einlagensicherung unterworfen und auch nicht durch das Versprechen der Bundesregierung, Spareinlagen bis zu einer Höhe von 1 Billion Euro abzusichern, gedeckt.

BankingPortal24.de
26.11.2008

Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Keywords: Kaupthing-Konten, Kaupthing, Kaupthing Edge, Kritik, Bundesregierung, Entschädigung, Müller

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Kommentare:
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krummel schrieb am 30.11.2008 17:00:47

aus den artikel "Banken bilden Konsortium" n-tv vom 29.11.2008.

Deutsche Banken hatten für insgesamt 21 Mrd. Dollar Schuldverschreibungen bei den isländischen Instituten gekauft, mehr als Geldinstitute aus jedem anderen Land. Die BayernLB ist mit 1,5 Mrd. Euro davon besonders stark betroffen.

Realistisches Niveau

Zu den Großgläubigern der isländischen Banken gehören dem Bericht zufolge auch WestLB, HSH Nordbank, Commerzbank und der Sparkassen-Fondsdienstleister Deka.

-> na sieh an der vorsitzende des bankenverbandes derer die selbst auf landesebene die grössten gläubiger sind schmeist auch mit mist nach privatanlegern die solche situationen wesentlich schlechter beurteilen können wie die vermeidlichen profis.
herzlichen dank herr müller

helags schrieb am 27.11.2008 22:02:32

Unerhört das ein "gieriger" millionenschwere Banker uns einfache Kleinsparer schlecht macht. Dabei hat doch gerade seine Commerzbank 8,5 Milliarden bekommen, von UNSEREN Steuern! Und die comdirect bietet immer noch 5% und war Konkurrent zur Kaupthing. Ich habe jedenfalls aus Protest meine letzten Kröten von der comdirect abgezogen und kann das nur allen anderen Kunden empfehlen, die solidarisch mit uns kleinen Sparern sind!

Nun auch noch Warten schrieb am 27.11.2008 18:14:33

Eben gelesen:

Kaupthing-Kunden: Rückzahlung erst im Februar 2009?

Bei aller Liebe, das kann doch jetzt nicht wahr sein!

Rocco schrieb am 27.11.2008 17:26:02

Ob das Geldschaufeln zur Ing Diba eine solch gute Idee ist? Meines Erachtens nach hat die Muttergesellschaft -ING Bank- vor kurzem eine saftige Spritze von Milliarden
erhalten, also auch diese Bank hat sich wohl die Finger zu sehr verbrannt.
Kleiner Tip von mir, schauffelt Euer Geld zu den Sparda-und Volksbanken. Diese besitzen nämlich den besten Einlagensicherungsfonds, da hier jede Bank selbstverpflichtend für die anderen Banken einsteht. Die Zinsen sind aber dann nicht mehr so berauschend.

Detlev Scholz, Diez schrieb am 27.11.2008 16:16:57

ergänzend zu meinem Kommentar vom 27.11. um 14:54 -siehe weiter oben-

Hallo Community ! AUFRUF ZUM GEMEINSAMEN HANDELN !

Ich habe soeben als eine weitere Maßnahme auf Grund der frechen Äußerung dieses Müller den folgenden Brief an alle meine bestehenden privaten Bankverbindungen gesandt und bitte alle genauso zu verfahren - So sehen wir an den Antworten und vielleicht auch einer selbstkritischen Stellungnahme, ob noch Restfünkchen von Verstand und Kundenorientierung vorhanden sind.
Hier der Text für alle zum Paste und Copy - Sollen Sie Ihre Kunden bemerken !

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit maßloser Empörung habe ich die diffamierende und beleidigende Stellungnahme des Klaus-Peter Müller - Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Privatbanken vom 26.11.2008 in Bezug auf den Entschädigungsfall der Kunden der Kaupthing Edge Bank Deutschland zur Kenntnis nehmen müssen.
Ich fühle mich durch diese öffentliche Äußerung auf das tiefste persönlich beleidigt und diskreditiert.
Da dieser Bundesverbandes offensichtlich die gesamte Branche der Privatbanken in Deutschland vertritt, ist seine Meinungsäußerung auch als Meinungsäußerung jeder einzelnen Privatbank anzusehen. Somit ist diese Aussage also auch direkt Ihnen zuzurechnen. Daraus folgt, daß ich diese Stellungnahme als direkte Aussage von Ihnen gegenüber mir als Ihrem langjährigen Kunden anzusehen habe.
Ich bitte Sie deshalb um eine dementsprechend ausführliche Erläuterung mir gegenüber und ebenso eine Stellungnahme in der Öffentlichkeit. Ich werde von Ihrer Stellungnahme in der Öffentlichkeit und Ihren Erläuterungen den Fortbestand meiner Kundenbeziehung zu Ihnen abhängig machen.
Mit freundlichem Gruß
Detlev Scholz

Leech schrieb am 27.11.2008 15:09:42

Was von Hr. Müller zu halten ist, wurde nun eindeutig geschrieben.

Ich möchte etwas zu den Zinsen schreiben. Der Fonds sagt: Zinsen werden bis 31.10.2008 ausbezahlt, wenn der Gesamtbetrag die 20.887 Euro nicht überschreitet. Da nun aber ALLE entschädigt werden, werden auch ALLE die Zinsen bis 31.10.2008 bekommen.

Detlev Scholz, Diez schrieb am 27.11.2008 14:54:01

Lieber Herr Müller,
wie sagte doch seinerzeit der spanische König ganz schlicht und zutreffend: "Halten Sie doch einfach Ihre Schnauze" ! Eine noch größere Witzfigur als Sie ist in dieser gesamten Horde von Bankbanditen kaum noch vorstellbar und wir haben in den letzten Monaten ja einiges erlebt. Ich würde mich liebend gern mit Ihnen persönlich auseinandersetzen - Bitte melden Sie sich, damit wir einen Termin finden können können. Ich zahle auch gern Ihre Anreise nach Diez und das Geschäftsessen. Kontaktaufnahme bitte unter: > Bankbandit@onlinehome.de > Darüberhinaus geht noch heute mit Bezug auf Ihre Meinungsäußerung die Kündigung der bisherigen Bankverbindung an Deutsche Bank und Commerzbank. Mein bisher ungenutztes INGDiba Konto wird gern von diesem Wechsel profitieren.

Ich rufe die Internet-Gemeinschaft auf, genauso zu reagieren: Kündigt die Kontoverbindung, wenn es irgenwie möglich ist bei den Privatbanken - oder mindestens bei einer dieser - und wechselt zur INGDiba ! Sagt den Privatbanken mit Bezug auf Herrn Müller auch warum - zumindest sollten es alle 30.000 Kaupthing Kontoinhaber so tun !

Es wäre doch gelacht wenn man es diesen hirnrissigen Typen, die es wohl vergessen haben, nicht zeigen könnte wer die Kunden in einer Marktwirtschaft sind.

Rocco schrieb am 27.11.2008 13:22:47

Wir kleinen Sparer hatten lediglich einen Betrag von "nur" 308 Millionen Euro bei Kaupthing Edge bzw. indirekt in Island investiert. Es ging durch die Nachrichten, das die meisten in Island investierten Institute aus Deutschland stammen. Mit einer Investitionssumme von 27,1 Milliarden Euro haben sich die Großen verspekuliert, allein die Bayerische Landesbank war mit 5,4 Millarden !!! Euro dabei.
Wenn es aber um eine staatliche Hilfeleistung geht, dann ist es plötzlich legitim, dass die Institute mit Steuergeldern aufgefangen werden, dagegen soll der Steuerzahler allerdings leer ausgehen. Das war das Statement von Michael Glos (bayerischer Finanzminister). Klasse Leistung der BayLB.
Ich halte es für absoluten Quatsch ein Tagesgeld für risikoreich zu halten. Die meisten der Anleger waren sich dem Risiko bewusst und haben aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 20.000 Euro angelegt. Wann ist eigentlich ein Tagesgeld/Festgeld spekulativ? Mit 5,1% Festgeld? Bitte entschuldigt, ist es die Postbank, die derzeit 5,4% anbietet und die BMW-Bank mit 5,2% und die Mercedes-Bank mit 5,25% und die Deutsche Kreditbank mit 5,15% oder einige Sparkassen mit 4,5%.Laut den großen Bankmanangern würde dies nun heißen, wer 0,05% (DKB)mehr erhalten möchte, sollte in Risikoklasse 5 - spekulative Aktien geschlüsselt werden, weil die Anlage äußerst spekulativ ist. Nach den lächerlichen Reden von Topmanagern sollten also Kunden von Tagesgelder genauso behandelt werden müssen, wie Kunden, die mit Optionsscheinen handeln.

Hilde schrieb am 27.11.2008 11:34:43

Warum werden die Kaupthing-Kunden nicht direkt von KE Deutschland ausbezahlt, wenn lt. KE genug Geld hier vorhanden ist?
Da stimmt doch was nicht! Vor einiger Zeit tauchte im Internet-Forum ein Schriftstück auf, das 2 Tage später wieder gelöscht war. Dieses besagte, dass sich die KfW die Vermögenswerte bei der KE Deutschland von vornherein gesichert hätte.Was ist da dran? Eine Stellungnahme wäre dringend nötig!

Jürgen Meijerink schrieb am 27.11.2008 11:32:10

Mir ist die Kaupthing-Bank von einem sauberen deutschen Bankberater empfohlen worden. Manager ohne Rückgrat haben wir schon genug!

Hinfort mit dem Purschen ...

Harald Decker schrieb am 27.11.2008 11:14:16

Hallo Ihr alle,

auch ich bin ein "Kaupthing-Tagesgeld-Geschädigter" zudem ein "armer Rentner" der seine Ersparnisse guten Gewissens dort deponiert hatte wie Ihr alle auch!
Eurer Kritik an diesem "Müller" kann ich zu 100% folgen und zustimmen (die Bezeichnung Herr lasse ich absichtlich wegfallen, das verdient der nicht!)
Dieser Typ gehört ohne Abfindung und Pension entlassen, dann könnte er über seine abfälligen Äußerungen nachdenken.
Da kann man nur sagen "alles Müller, oder was?".

Martin Luhr schrieb am 27.11.2008 11:03:06

Dreister geht es nicht! Erst die Karre in den Dreck fahren und dann die Kleinsparer beschimpfen ! Wenn alle vorher so schlau gewesen wären, wie sie jetzt tun, dann wäre uns einiges erspart geblieben !!!

forumedge schrieb am 27.11.2008 00:29:38

Es gibt sicher gute Bankmanager, schade dass diese nicht alle an der Spitze unserer Fianzwelt stehen.
Zu diesen gehören Sie, Herr Müller ganz sicher nicht. Dann würden Sie wissen, dass Festgeld-und Tagesgeldkonten nicht risikobehaftet sind, sie unterliegen nicht den Wechselkursschwankungen und sind auch nicht an die wirtschaftliche Entwicklung wie Aktien usw. gekoppelt. Sehen Sie sich mal die unterschiedlichen Offerten bei deutschen Banken in Bezug auf Festgeld/Tagesgeld an. Es ist normal, dass verschiedene Banken eben auch verschiedene Angebote machen.
Ein höheres Risoko ist damit nicht verbunden, ansonsten wären Geldanlagen bei den DEUTSCHEN Sparkassen risikobehaftet, weil es noch kleinere Banken gibt, die Festgeld für 1 % anbieten.
Ich bin auch Kunde bei der ING Diba und es tut gut zu erfahren, dass diese sich von Ihren Äußerungen distanziert, obwohl die Kaupthing Bank ein echter Konkurrent war.
Nehmen Sie Ihren Hut, Ihre Pension, denken Sie nach, was Sie in der Finanzwelt angerichtet haben und verschonen Sie Staat und Bürger mit Ihren unverschämten, dümmlichen und unsachlichen Äußerungen.

Leidensgenosse schrieb am 26.11.2008 23:09:23

Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, mich an dem Schlagabtausch nicht zu beteiligen. Jetzt freue ich mich aber zu sehen, dass viele Leidensgenossen in der Lage sind klare Gedanken zu formulieren und damit auch mein Selbstvertrauen wieder aufbauen - Danke!

Ben schrieb am 26.11.2008 19:48:57

Hallo liebe Leute,
und was machen wir? wir hängen uns dran und nehmen diese Leute (Bankmanager) auch noch ernst...
ich bin einer von diesen "dummen" Kaupthing-Kunden - und ich habe noch keine Nachricht und Information, wie es jetzt weiter geht - ich war sogar vorsichtig, habe mich, wie ich das auch bei deutschen Banken mache, über die Höhe des Einlagensicherungsfonds informiert, aber was hat das genutzt? - ich bin echt gespannt - wann hier endlich Informationspolitik betrieben wird, die Vertrauen schafft - der Vorschlag, direkt an die deutsche Niederlassung zu zahlen - und dann abzuwickeln, fand ich übrigens sehr sehr gut -
und ich werde noch einen kleinen netten Brief an Frau Merkel formulieren.

HGM schrieb am 26.11.2008 18:53:21

Es ist in wenig weitsichtigen Kreisen Brauch, die Konkurrenz zu diskreditieren, anstatt in den Spiegel zu sehen. Herr Müller ist offensichtlich keine Ausnahme. Sehr schäbig hier nur, es auf dem Rücken kleiner Sparer auszutragen, wo doch auch deutsche Banken das Desaster mit ausgelöst hatten, durch das so unermesslich Schaden geschehen. Die so hämisch geschmähten deutschen Kaupthing-Sparer sind auch Steuerzahler, die das Desaster verantwortungsloser Banken, die staatliche Verbürgung Einlagen deutscher Sparer unbeachtlich auch jener Rechtslage mit tragen, ohne die jetzt weithin in deutschen Landen Heulen und Zähneklappern wäre. Wenn sie nun auch noch als gierig usw. diffamiert werden, so beschimpft hier nicht etwa gar ein Esel den anderen Langohr, sondern der Esel nur sich selbst. Ihre Einlagen waren höher abgesichert, als für Kleinsparer sonst in Deutschland üblich. Die Bank war allgemein gut bewertet und der Unterschied im Absicherungssystem gut verborgen. Und keineswegs zuletzt, seit über einem halben Jahrhundert waren auch die Spareinlagen deutscher Banken sträflich miserabel abgesichert, Herr Müller, selbst Millionenbeträge, z. B. bei Immobilienverkäufen. Nur, bis dato geschah nie etwas. Das kam erst durch den Bankencrash.

Mike schrieb am 26.11.2008 18:24:58

Herr Müller,

Sie sind einfach nur Dumm, Dümmer am Dümmsten. Vieleicht leiden Sie auch unter Altersdemenz oder Gedächtnisversagen. Zumindest haben Sie in Ihrer Laufbahn bei der Commerzbank nicht nur kläglich versagt, sondern sich zum Gespött der Angestellten gemacht. Sie sollten wenn Sie Ihre Worte nicht unter Kontrolle haben, einfach den Mund halten, oder stillschweigend in der Fußgängerzone Schuhe putzen gehen. Aber selbst da würden Sie durchfallen, weil die Leute Ihre Dummheit von weitem erkennen würden. Und jetzt sagen Sie lieber nichts mehr, und gehen am besten in den Rúhestand bevor Sie noch mehr Schaden anrichten.

lebbegeetweider schrieb am 26.11.2008 18:01:10

Hallo Herr Müller, hier etwas Nachhilfeunterricht im Bankenjargon: "Oftmals ist ein Kredit entgeltlich, sodass durch den Kreditnehmer nebst Rückgewähr des kreditierten Gegenstandes normalerweise Zinsen zu zahlen sind." (Quelle: Wikipedia). Somit entstehen diesem besonderen Fall keine Belastungen für den Steuerzahler. Island geht nicht pleite und wird den Kredit auf Euro und Cent zurückzahlen. Weshalb also diese bösen Angriffe gegen Kleinanleger? Das auch von Ihnen durch Fachleute vertetene Banken in Island auf die Nase gefallen sind und jetzt unter den Milliardenschirm flüchten ist wohl in ihrem Sinne o.k.?

Chris schrieb am 26.11.2008 16:41:14

Nicht nur 5,3%, sondern 5,55%, und zwar über die Commerzbank-Tochter Comdirect in Zusammenarbeit mit "Tchibo". Das war im Frühjahr 2008. Kaupthing bot zu diesem Zeitpunkt 5,65%. Comdirect und Kaupthing sind also unmittelbare Wettbewerber gewesen. Ein Schelm, der da angesichts der aktuellen Äußerungen von Herrn Müller Böses denkt.

dadada44 schrieb am 26.11.2008 16:10:08

herrn Müllers Bank hat zu dem Zeitpunkt 5,3 % geboten.
Schaumschläger

min schrieb am 26.11.2008 16:09:44

ich fasse das alles einfach nicht, nicht dass wir alle schon genug unter spott und vorwürfen gelitten hätten und vor allem unter der ungewissheit....und dann jetzt auch noch sowas!!!!

Torsten schrieb am 26.11.2008 16:00:57

Ich bin absolut eurer Meinung! Hätte einer von uns von diesem Risiko gewußt, wäre wohl kein cent zur Kaupthing gegangen... Fragt sich nur, wieso dieses Risiko nicht einmal die hochbezahlten Manager der LB Bayern oder KfW berücksichtigt und dort richtig fett Kohle gelassen haben... soweit ich weiss ist deswegen außer dem Huber noch keiner zurückgetreten...

@Thomas schrieb am 26.11.2008 15:10:54

Ich bin zu 110% Deiner Meinung. Nur: WAS KANN EIN ECHTER AUSWEG AUS DIESEM DILEMMA SEIN???

Thomas schrieb am 26.11.2008 15:06:27

In unserer Republik ist nicht nur wirtschaftlich einiges im Argen. Da werden Milliarden verzockt aber der kleine Anleger, Sparer als gierig abgestempelt. Die großen Zocker bekommen Millionen noch als Abfindung und der kleine Mann, nach 40 Jahren Arbeit, Hartz 4. Ein Terrorist wird trotz 5 mal Lebenslänglich vorzeitig entlassen und manch kleiner "Sünder" wird für Jahre von der Familie getrennt. Recht und Gerechtigkeit werden fast immer mit zweierlei Maß gemessen. Egal welche Partei uns regiert, Die die etwas ändern könnten haben leider nicht das Interesse oder den Mut die Dinge zum Wohle Aller zu beeinflussen. Geld regiert die Welt, das wird sich, leider, auch in tausend Jahren nicht ändern.

Kurt schrieb am 26.11.2008 14:30:38

Ich vermute, dass dieser Herr Klaus-Peter Müller an Alters-Demenz leidet

Udo Baumgart schrieb am 26.11.2008 14:13:44

Heute erst hat Herr Steinbrück eine Rede gehalten in der er sagte, dass NIEMAND damit rechnen konnte das Island kurz vor dem Staatsbankrott steht... Und nur dieser mögliche Staatsbankrott war das Risiko, welches die Kaupthing-Sparer eingegangen sind. Dieses Risiko gibt es bei JEDER Geldanlage. Auch in Deutschland. Auch bei Banken des Verbandes von Herr Müller. Die Gesamtsumme der Spareinlagen in Deutschland ist etwa 3 mal so groß wie der gesamte Bundeshaushalt. Wenn eine nennenswerte Zahl von Banken eines Staates pleite geht, dann kann KEIN Staat der Welt dieses auffangen und die Sparer entschäden. Außer mit Hilfe einer massiven Inflation - wobei die Sparer dann auch einen Großteil ihrer Einlagen verlieren.

Alf schrieb am 26.11.2008 14:01:13

Ich wünsche Herrn Müller,dem Commerzbankversager,und u.a Finanzkriseverursacher, das er nicht zum Genuss von zu Unrecht von Steuerzahler Bonusgelder kommt...

Grausch schrieb am 26.11.2008 13:44:54

Dieser Herr Müller, hat selbst als Manager versagt und jetzt Andere Entscheidungen kritisieren?
Diese dilettantischen, heuchlerischen Aussagen werden hoffentlich auch bald vom Bundesverbandes der deutschen Privatbanken erkannt.

Fred schrieb am 26.11.2008 13:29:53

Eigentlich kein Grund, sich darüber zu ärgern. Das Ritual ist immer das gleiche. Klar ist es ärgerlich, wenn Steuermittel hier verbraucht werden. Aber noch mal zur Erinnerung: Zu dem Zeitpunkt, als die Kaupthing-Konten noch zugänglich waren, hat die Bundesregierung in Person von Frau Merkel an alle Sparer appelliert, nicht in einer Panikreaktion alle Gelder von (allen) Banken abzurufen, da dies unweigerlich deren Kollaps bedeutet hätte. Gleichzeitig wurden die Sparguthaben aller deutschen Sparer (und nicht nur die Sparguthaben auf Konten, die dem deutschen Einlagensicherungsfonds unterliegen) garantiert. Als diese "Garantie" dann immer weiter verwässert wurde, waren die Kaupthing-Konten gesperrt. Wenn also Kritik geäußert werden muss, dann daran, dass die Bundesregierung nicht gewarnt und die Kaupthing-Sparer aufgefordert hat, schnellstmöglich ihre Konten zu leeren. Das Geschrei der Bankenvertreter hätte ich dann aber gerne mal hören wollen. Aber ist schon klar, dass die Lehmann-Geschädigten alle über den Tisch gezogen wurden von den bösen Bankberatern, weil die nicht darauf hingewiesen haben, dass der amerikanische Finanzmarkt zusammenbrechen kann. Die doofen Kaupthing Sparer allerdings hätten aber mit dem isländischen Staatsbankrott rechnen müssen. Und was das Argument "Gier angeht". Lehman Zertifikate wurden mit Gewinnmarchen von 10% und mehr und weitgehender steuerfreiheit an den Mann und die Frau gebracht. Waren aber alles arme rentner, die hier übers Ohr gehauen wurden. Also, wie gesagt, immer die gleichen Rituale.

Caesar schrieb am 26.11.2008 13:25:13

Lieber Herr Müller, als Präsident des Bundesverbandes deutscher Privatbanken ist Ihre Objektivität im Fall Kaupthing natürlich über jeden Zweifel erhaben. Leider auch Ihr Mangel an Sachverstand. Kaupthing Edge Deutschland hat eine Verzinsung von 5,65% für 6 Monate auf Tagesgeld angeboten, danach 5,1%. Dies zu einem Zeitpunkt als Banken Ihres Verbandes 5,3% angeboten haben. Das ist legitimer Wettbewerb um frisches Geld. Zur weiteren Klarstellung: Kaupthing Edge war eine DEUTSCHE Niederlassung, das Geld wurde auf ein deutsches Konto mit deutscher Bankleitzahl überwiesen. Die deutsche Bafin steht im Impressum der Bank als Aufsichtsbehörde. Die deutsche Bankenaufsicht hat die Eröffnung der Niederlassung der Kaupthing Bank Anfang 2008 genehmigt. Die Kapitalerträge werden in Deutschland versteuert. Tagesgeld ist kein Risikoinvestment. Lieber Herr Müller, auch bei Lobby-Arbeit sollte ein MIndestmaß an Sachkenntnis und Kenntnisnahme vorherrschen. Sonst leidet IHRE Glaubwürdigkeit.

Hilde schrieb am 26.11.2008 13:17:28

Ist diesem Herrn Müller der letzte Rest an Anstand verloren gegangen? Selbst - auf Kosten anderer - lebenslang fürstlich versorgt- diffamiert er die kleinen Sparer.Selbst wirklich zocken und dann wohlbehalten unter den Schirm der Regierung! Was, da soll auf einmal auch Platz für die Kleinen sein? Das ist ja unglaublich und da muß man sofort was dagegen tun (Presseartikel)!
Bravo, Herr Müller, bwz. pfui!!!

Zustimmer schrieb am 26.11.2008 13:07:21

ja michael, da haben sie den nagel auf den kopf getroffen - so ist das hierzulande: einige predigen wasser und saufen teuren wein. doppelt bitter: in der regel sind das die grössten versager von allen!

Michael schrieb am 26.11.2008 12:58:12

Herr Müller sollte sich erst einmal an die eigene Nase fassen, bevor er an der Vorgehensweise der Bunderegierung Kritik übt.
Klaus-Peter Müller ist ein Täter im doppelten Sinne:

- als Bankmanager hat er versagt und die Finanzkrise mit herbeigeführt
- als Mensch versagt er mit seiner unredlichen, demagogischen Diffamierung der Kaupthing-Betroffenen sowie der verantwortlich handelnden Politiker


Die Charaktereigenschaften dieses Mannes, ein Vertreter unserer Wirtschaftselite, mag aus den genannten Fakten jeder für sich selber ableiten.

Die Ironie liegt darin, dass dieses Persönlichkeitsprofil augenscheinlich den Anforderungen zur Leitung der deutschen Corporate Governance-Kommission entspricht. Zur Erinnerung diese beschäftigt sich mit der guten, verantwortungsvollen, integeren Unternehmensführung in Deutschland.




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