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Tagesgeldkonten: Wo Anleger jetzt wirklich gut wegkommen
In den letzten Jahren hat sich in der deutschen Investmentlandschaft ein neuer Standard etabliert: Mit Tagesgeldkonten werden mittlerweile nicht mehr nur eiserne Geldreserven verwaltet, sondern Vermögen aufgebaut und unterhalten. Die täglich fälligen Einlagen mit hoher Verzinsung haben sich längst als eine eigenständige Anlageklasse etabliert und sind weder aus den Produktpaletten der Banken noch aus den Anlagestrategien ihrer Kunden wegzudenken.
Der Markt für Tagesgeld zeichnet sich durch einen intensiven Wettbewerb zwischen den Kreditinstituten aus, die durch laufend neue Hochzinsangebote bestrebt sind, Kunden zu akquirieren und dabei nicht selten Guthabenverzinsungen bieten, die oberhalb des Refinanzierungssatzes liegen. Darüber hinaus sind fast alle Tagesgeldkonten sowohl bei der Eröffnung als auch bei der laufenden Unterhaltung kostenlos.
Banken freilich haben nichts zu verschenken: Die meisten Tagesgeldangebote mit besonders hohen Zinsen sind mit verschiedenen Restriktionen versehen. So dürfen sie zum einen nur durch Neukunden in Anspruch genommen werden und sind zum anderen mit Maximaleinlagen und befristeten Zinsen versehen: Typischerweise erhalten Kunden nach der Neueröffnung für den Zeitraum einiger Monate einen hohen Zinssatz auf Einlagen bis zu 10.000 oder auch 20.000 Euro, der dann im Anschluss deutlich absinkt. Kunden, die ihre Einlagen dauerhaft zu guten Konditionen unterhalten möchten, sind daher gezwungen, in regelmäßigen Abständen die Bank zu wechseln, was stets mit Aufwand und der Weitergabe von Daten verbunden ist.
Wer ein dauerhaft gutes Tagesgeldkonto nutzen möchte, ist deshalb gut beraten, sich nach Banken mit einer stabilen Zinspolitik umzusehen. Von denen sind einige am Markt tätig: Die Norisbank beispielsweise, Tochter der Deutschen Bank, verspricht, dass der Zinssatz auf dem gebührenfreien Konto stets zu den drei besten der dreißig größten deutschen Banken mit Tagesgeld gehört. Auch die 1822direct Bank, eine 100prozentige Tochter der Frankfurter Sparkasse, bietet stets hohe Zinsen an und ist auch im Hinblick auf die maximale Einlage großzügig.
Gute Tagesgeldbanken können Anleger an einer langfristigen Ausrichtung des Zinssatzes erkennen. Meist unterhalten die günstigen Institute kein aktives Wertpapiergeschäft; gerade Onlinebroker knüpfen ihre Hochzinsangebote oft an verschiedene Bedingungen, wie beispielsweise einen Depotübertrag mit einem bestimmten Volumen oder eine bestimmte Anzahl von Wertpapiertransaktionen binnen eines definierten Zeitraumes.
Im Internet lassen sich zahlreiche Vergleiche zum Thema Tagesgeld anstellen (Stichwort Tagesgeld-Vergleich): Eigens diesem Zweck gewidmete Auftritte ermöglichen es Interessenten, binnen kurzer Zeit einen Überblick über die aktuellen Konditionen am Markt zu erhalten. Dabei wird seitens der Portale meist sowohl eine Empfehlung im Hinblick auf den höchsten erhältlichen Zinssatz als auch eine für langfristige Tagesgeldanlagen geeignete Lösung abgegeben - wer nicht laufend von einer Bank zur anderen wechseln möchte, sollte sich an letzterem orientieren.
BankingPortal24.de
22.09.2008
Dieser Beitrag gibt den Sachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
Keywords: Tagesgeld, Tagesgeldkonten, Tagesgeldangebote, Geldanlage
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