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Depot
Wer mit Aktien handeln möchte, benötigt ein Depot, in dem diese aufbewahrt werden. Ein Depot ist quasi ein Konto für Aktien. Es hat eine Kontonummer, und wenn es ein Online-Depot ist auch eine PIN, mit der der Inhaber darauf zugreifen kann. Die Eröffnung eines Depots ist einfach wie für ein normales Girokonto (siehe dort). Allerdings wird, um finanziellen Schaden durch unbedachte Transaktionen zu begrenzen, ein Fragebogen ausgefüllt, mittels dessen die Risikoklasse des Investors festgelegt wird.
Die angegebenen Kosten beziehen sich auf ein Musterdepot mit 30% Aktien, 40% Anleihen und 30% Fonds. Bei den Kosten der Aktienorders handelt es sich lediglich um die reinen Transaktionskosten ohne Maklercourtage, Limit etc.
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| comdirekt Bank AG comdirect Depot | 0.00 EUR | 4.95 EUR |    | | 

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| DAB bank AG DAB Kostenloses Depot | 0.00 EUR | 7.95 EUR |    | | 

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Es gibt fünf Risikoklassen. Findet der Fragebogen heraus, dass jemand zur Klasse drei gehört (mäßiges Risiko durch Aktienkauf), kann dieser später keine Transaktionen durchführen, die reicher an Risiko sind als Klasse drei. Während Klasse eins nur absolut sichere Anlagen zulässt, wie Geldmarktfonds u.ä., kann in Risikoklasse 5 das ganze Ersparte durch Investitionen in völlig ungesicherte Anlagen wie der Kauf einzelner Aktien unbekannter Unternehmen flöten gehen. Daher sollte sich jeder bei der Depoteröffnung genau überlegen, welches Risiko er in Zukunft einzugehen gewillt ist.
Die Schweiz ist uns als attraktives Geldparkland wohl bekannt. Nummernkonten, die sich dem Blick deutscher Behörden verschließen, versprechen steuerfreie Gewinne. Doch würde es sich lohnen, ein Aktiendepot in der Schweiz zu eröffnen, um der drohenden Abgeltungssteuer ein (strafbares) Schnippchen zu schlagen? Folgende Fragen stellen sich dabei:
- Sind meine Anlagen in der Schweiz vor dem deutschen Fiskus sicher?
- Sind meine Anlagen in der Schweiz überhaupt sicher?
- Ist ein Mindestkapital gefragt?
- Kann ich mich im Internet erschöpfend zu diesem Thema informieren?
Geld ist in der Schweiz tatsächlich vor dem deutschen Finanzamt sicher. Es gibt kein Abkommen, das von Schweizer Banken verlangt, dass diese die Steuern deutscher Bürger nach Deutschland überweisen. Dazu dürfen aber auch keine Spuren hinterlassen werden, was wir gläserne Bürger aber auf jeden Fall tun, wenn wir unsere Euros dorthin überweisen oder online tätig werden. Bleibt also nur die Fahrt ins südliche Steuerparadies und die Hoffnung, den Geldkoffer unbehelligt über die Grenze zu bringen. Gelingt das nicht, und ein Schweizer Zollbeamter wird durch die Schweißperlen auf der Stirn misstrauisch, durchläuft der Erwischte eine peinliche Prozedur mit einem lustigen Frage-/Antwortspiel.
Ist trotz der widrigen Umstände alles gelungen und ein Depot eröffnet, entfällt die Steuerpflicht damit nicht. Die Gewinne müssen auf jeden Fall versteuert werden. Ob es sinnvoll ist, für manchmal nur geringe Beträge die Steuerehrlichkeit zu vergessen, ist fraglich, zumal es in der Schweiz keine Einlagensicherung gibt. Mancher Onlinebroker hat schon seine Probleme gehabt, dass es zu Verzögerungen bei der Transaktion kam und Wertpapiere unter Umständen für Monate eingefroren waren. Damit sei nicht gesagt, dass Schweizer Banken deutsche Kunden absichtlich um ihr Erspartes bringen. Außerdem könnte es sein, dass sich die Schweiz durch Druck der EU den Gegebenheiten der europäischen Nachbarn über kurz oder lang anpasst. Vielleicht braucht auch jemand, der den Neid von Nachbarn oder Verwandten auf sich gezogen hat, gar nicht so lange zu warten, um als Steuersünder aufzufliegen? Ehrlichkeit lohnt sich hier ganz bestimmt, sonst kommt die Brühe teurer als die Brocken.
Bei der Auswahl eines geeigneten Online-Brokers sollten vor allem die Konditionen für den Onlinehandel mit Wertpapieren überprüft werden und vor allem sollten Sie darauf achten, an welchen Märkten zu welchen Preisen gehandelt werden kann.
Zwar werben Broker-Anbieter wie Flatex oder Cortal Consors mit Trading-Flatrates, dennoch sind dann beispielsweise bei solchen Brokern ausländische Börsen oder exotische Wertpapiere nur mit hohen Gebühren handelbar. Es lohnt sich also, zunächst das eigene Tradingverhalten zu analysieren und dann mit einem Anbietervergleich abzugleichen.
Die Erklärung der Orderzusätze und Orderarten im Wertpapierhandel finden Sie hier.
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