Bauspardarlehen, Bausparen und Bausparfinanzierung





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Bausparen

Das erste, was junge Leute nach dem Ausbildungsvertrag unterschreiben, ist oft der Antrag für einen Bausparvertrag. Der Grund liegt darin, dass monatliches "schmerzfreies" Sparen für Menschen unter einer gewissen Einkommensgrenze belohnt wird. Schmerzfrei deshalb, weil die Beiträge gleich vom Gehalt abgezogen und erst gar nicht vermisst werden, selbst wenn die ersten Euro mitunter für die Abschlussgebühr (meist 1-1,6% von der Bausparsumme) draufgehen. Dafür wird der Bausparer gleich dreifach belohnt. Schon mit der Überweisung der Beiträge fließen eventuell vermögenswirksame Leistungen in den Vertrag, die der Arbeitgeber freiwillig zulegt, und die je nach Laune bis zu 100% - in Zahlen: 40 Euro - betragen können. Diese 40 Euro sind so dimensioniert, dass ein mit der niedrigsten Bausparsumme abgeschlossener Bausparvertrag nach 7 Jahren zuteilungsreif sein kann. Dazu belohnt der Staat das Durchhalten mit einer Arbeitnehmersparzulage, die nach sieben Jahren, wenn die Sperrfrist ausgesessen ist, dem Vertrag gutgeschrieben wird. Mit hinzu kommt sogar noch eine Wohnungsbauprämie, die ebenfalls nach sieben Jahren eingestrichen werden kann.



Die eventuelle Rückerstattung der Abschlussgebühr bei Verzicht auf die Finanzierung sowie die Kaufgebühr für unsere Beispielfinanzierung entnehmen Sie bitte der jeweiligen Produktinformation.

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Alte Leipziger
Tarif easy finanz 1.
4.09 %1.00 %



Alte Leipziger
Tarif easy plus 2.
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Damit ein Bausparvertrag zuteilungsreif wird, müssen 40% der Bausparsumme angespart worden sein. Ein Vertrag über 10.000 Euro muss dazu also ein Guthaben von 4.000 Euro aufweisen. Ein zweites Kriterium ist die Bewertungszahl, die der Bausparkasse als Bewertung dient. So kann es sein, dass die erforderlichen 40% schon lange angespart worden sind, der Vertrag aber dennoch lange nicht zur Zuteilung kommt, ein Zustand, der Häuslebauer oft die Fäuste ballen lässt. Schuld daran ist oft eine Misskalkulation der Bausparkasse. Unregelmäßige Einzahlungen der Kunden und vorzeitige Kündigungen verschieben die Kalkulation, und die Zuteilung lässt auf sich warten.

Am Ende des Jahres erhält der Kunde einen Kontoauszug, der die Höhe des Guthabens, die Bewertungszahl und alle Einzahlungen dokumentiert. Wer auf die staatlichen Gelder nicht verzichten möchte, sollte auf jeden Fall die Höchstgrenzen kontrollieren und eventuell Sonderzahlungen leisten, um alle Prämien genießen zu können.

Für Bausparer gelten folgende Grenzen:

  • Für maximal 470 Euro vermögenswirksame Leistungen pro Jahr, monatlich vom Arbeitgeber überwiesen, gibt es 43 Euro Arbeitnehmer-Sparzulage vom Staat.
  • Um diese Arbeitnehmer-Sparzulage zu erhalten, darf das zu versteuernde Jahreseinkommen 17.900 Euro bzw. 35.800 Euro (bei Ehepaaren) nicht übersteigen.
  • 8,8% Wohnungsbauprämie auf die jährlichen Einzahlungen von maximal 512 Euro erhalten allein Stehende, und 1.024 Euro bekommen Verheiratete. Das sind für allein Stehende maximal 45,06 Euro pro Jahr, für Verheiratete jährlich bis zu 90,11 Euro.
  • Ein Anrecht auf Wohnungsbauprämie haben alle, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen bei allein Stehenden 25.600 Euro und bei Verheirateten 51.200 Euro nicht übersteigt.
  • Die Rendite eines Bausparvertrags ist je nach Art des abgeschlossenen Tarifs verschieden, beträgt aber in der Regel 1,5-2,5% aufs Guthaben. Wird nach 7 Jahren auf ein Bauspardarlehen verzichtet, bieten manche Tarife eine nachträgliche Erhöhung der Guthabenzinsen an. Wird das Darlehen aber in Anspruch genommen, müssen dafür Zinsen gezahlt werden. Auch hier variiert die Höhe nach Anbieter und Tarif. Bei der Darlehensrückführung ist mit einem Promille der Bausparsumme PRO MONAT zu rechnen.

    Wird ein Bausparvertrag in eine Baufinanzierung eingebunden, glänzt er durch seinen Vorteil der festen, vom Markt unabhängigen Zinsen, zum Beispiel 4,5% effektiver Jahreszins. Daher ist diese Form der Finanzierung in erster Linie in Zeiten hoher Zinsen interessant. Mit dem Geld muss aber nicht gleich gebaut werden. Es kann auch zur Renovierung benutzt werden. Je nach Höhe verlangt die Bausparkasse jedoch einen zweckgebundenen Nachweis, damit die vom Staat gezahlten Prämien, die den Wohnungsbau fördern sollen, nicht für andere Dinge verwendet werden. Handelt es sich um geringere Summen, (unter 10.000 Euro), reicht in der Regel eine Bestätigung des Kundenberaters, dass das Geld für baudienliche Zwecke eingesetzt wurde.

    Wie bekomme ich Arbeitnehmer-Sparzulage?

    Falls Sie von Ihrem Arbeitgeber bereits vermögenswirksame Leistungen (vL) beziehen, müssen Sie lediglich bei der Einkommensteuer-Erklärung das Feld "Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulage" ankreuzen. Sind vL in Ihrer Firma kein Thema, sollten Sie mit der Personalabteilung sprechen. Dort können Sie beantragen, dass ein Teil Ihres Gehalts direkt auf Ihr Bausparkonto fließt. Voraussetzung für den Staats-Bonus ist immer, dass Ihr Gehalt unter der zulässigen Höchstgrenze bleibt.

    Und wie erhalte ich die Wohnungsbauprämie?

    Zum Jahresanfang kommt der Antrag auf Wohnungsbauprämie unaufgefordert zum Sparer ins Haus. Die Bausparkasse versendet ihn zusammen mit dem Jahreskontoauszug. Der Antrag muss innerhalb der nächsten zwei Jahre vollständig ausgefüllt und unterschrieben an die Bausparkasse zurückgeschickt werden.

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